NPO-Blogparade ¦ Anmerkung zur Einbindung jugendlicher Zielgruppen in die Kommunikationsstrategien

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Ja, unbedingt lautet meine Antwort auf die Frage von Gerald Czech ob es für NPOs

“integrierte Kommunikationsstrategien für jugendliche Zielgruppen”

geben könne bzw. solle?” Gestellt hat er diese Frage im Rahmen der gerade laufenden Runde der NPO-Blogparade auf seinem Blog “Redcross Sociologist”. Dabei bezieht er sich auf die Tatsache, dass die meisten NPOs auf Spenden angewiesen seien, wollen sie finanziell überleben. Fakt sei nun mal, dass sich vor allem ältere Menschen sich auf diesem Weg engagieren würden.

Meiner Meinung nach müssen junge Leute frühzeitig eingebunden werden, um sie für die jeweilige Organisation und deren Werte zu sozialisieren und damit auch die Basis für zukünftige Aktivitäten zu schaffen. Sicherlich sind von den Jugendlichen nicht so sehr finanzielle Spenden zu erwarten als vielmehr Spenden in Form  einer Arbeitsleistung.

Da sich (noch) vor allem jüngere Menschen in den sozialen Online-Netzwerken aufhalten und sie sich hier zu vielen Institutionen, Musiker, Theater, Festivals etc.  bekennen liegt es doch nahe dieses Engagement, dieses „Fan sein” auch in Freiwilligenarbeit umzumünzen. In jungen Jahren bereits binden und diese Sozialisierung dann langfristig halten und in Engagement für die Einrichtung umzuwandeln scheint mir eine logische Konsequenz.

Ich denke auch für Kultureinrichtungen, die vom ehrenamtlichen Engagement getragen werden wirkt es sich nur positiv aus, wenn es eine gute Mischung aus Alt und Jung gibt. Die Jüngeren können von den Erfahrungen und dem Wissen der Älteren lernen, die Älteren wiederum vom Elan und neuen Ideen der Jungen.

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