Archive for the ‘Social Communities’ Category

Ask the orchestra - Fragen Sie die Musiker

Montag, Oktober 8th, 2012

Stellten sich den Fragen der Twitterer: Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ¦ Foto:© Julia Baier

Erst vor drei Wochen fand zum wiederholten Male das weltweite Twitter-Event “Ask the curator” statt, das aus verschiedenen Gründen auf eine „mäßige Resonanz auf Seiten der Museen und Twitterer” stieß, so Sebastian Hartmann und Christian Gries in ihren Nachbetrachtungen zum Event.

Auch im Bereich der klassischen Musik gab es mit #askaconductor (Dezember 2010), #askacomposer (März 2011), #askthestrings (Mai 2011) und #askavocalist (Oktober 2011) und #askaconductor (Dezember  2011) solche weltweiten Twitterevents. (weiterlesen…)

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Ask a Conductor - Die Fragestunde bei Twitter

Montag, Dezember 6th, 2010


Nach dem #askacurator gibt es am Mittwoch nun #askaconductor auf Twitter.

Nach der erfolgreichen Ask-a-Curator-Aktion im September haben sich Lacey Huszcza, Director of Operations & Promotions beim Los Angeles Chamber Orchestra und Marc van Bree, Blogger (Dutch Perspective) und Kommunikationsberater, eine ähnliche Aktion unter dem Titel Ask a Musician ins Leben gerufen. Das Feld der Musiker ist weit. Und so haben am kommenden Mittwoch Twitterer die Möglichkeiten, an rund 43 Dirigenten ihre Fragen zu richten. Eine Ausweitung auf andere Musiker wie Komponisten, einzelne Instrumentalmusiker etc. ist durchaus denkbar.

Hier ist die Liste der Dirigenten, die sich beteiligen, inklusive des Zeitraumes, in dem sie für die Beantwortung der Fragen zur Verfügung stehen.

Anders als bei der Aktion „Ask a Curator”, bei der sich weltweit Museen beteiligt haben, sind es bei „Ask a Conductor” vornehmlich Dirigenten aus dem anglo-amerikanischen Raum, die meist sogar einen eigenen Twitter-Account haben. Orchester und Dirigenten aus dem deutschsprachigen Raum finden sich gar nicht in der Auflistung, sieht man von Jonathan Darlington ab, der allerdings nicht nur Dirigent der Duisburger Philharmoniker, sondern auch der Vancouver Opera ist.

Eine Anleitung wie’s funktioniert gibt es auf der Seite von Ask a Musician.

Wer also schon immer mal Lorin Maazel oder einen der anderen Dirigenten etwas fragen wollte, hat am Mittwoch die einmalige Gelegenheit dazu. Einzige Voraussetzung, um Fragen zu stellen, ist das Vorhandensein eines eigenen Twitter-Accounts.

Schade eigentlich, dass sich so wenige deutsche Orchester und Musiktheater an der Aktion beteiligen. Erstaunlich auch, wie spärlich das Thema von den deutschsprachigen Twitterern bisher aufgegriffen wurde.

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Partizipation groß geschrieben: Bürger entscheiden über Spendenaufteilung

Dienstag, Oktober 20th, 2009

Als Brigitte Reiser mich gestern auf Twitter fragte, was ich von dem Projekt „Bürger entscheiden über Spendenaufteilung” halte und die ersten Zeilen ihres Blogposts, las dachte ich im ersten Moment „das kann’s ja wohl nicht sein”. Eine Bürgerbeteiligung auf kommunaler Ebene wo sie die Möglichkeit haben

„über die Aufteilung einer Spende zwischen zwei gemeinnützigen Einrichtungen mitzuentscheiden, indem sie online für eine der beiden Einrichtungen stimmen.”

Die Einrichtungen ihrerseits können sich über mehrere Wochen auf einem Blog vorzustellen. Mein erster Gedanke war „wieder so eine Art Deutschland sucht die beste Einrichtung” und mein zweiter Gedanke war, dass dadurch unattraktive Einrichtungen von vornherein keine Chance haben.

Als ich dann Brigitte Reisers Argumente dafür las und mehr noch, als ich mir das die Projektbeschreibung von BÜRGERwirken sowie das entsprechende Blog der  näher ansah schwand meine Voreingenommenheit. Im Gegenteil - mir gefällt die Aktion. Bei den beiden Organisationen handelt es sich nämlich um zwei Organisation aus dem Kulturbereich, die sich für mich auf Augenhöhe befinden: Der Förderverein Welttheater und Kunterbunt e. V. aus Schwerte. Beide Organisation haben sich in einem Videobeitrag vorgestellt und können nun auf dem Projektblog für sich werben. Werben dahingehend, dass sie für sich und ihre Arbeit Leute begeistern. Sie haben die Chance ihre Vereine einem breiteren Publikum vorzustellen und das auch noch über einen längeren Zeitraum. Und unter diesem Aspekt, dass jede Organisation nicht nur ihre Mitglieder, sondern auch die Bürger der Stadt begeistert und mobilisiert, für sie zu stimmen, ist das doch eine tolle Sache. Und am Ende wird die ausgeschriebene Spende prozentual verteilt.

Für den Spender ist solch eine Spendenaufteilung doch auch eine feine Sache. Erstens muss er sich selbst nicht auf eine Organisation festlegen und zweitens ist er in (fast) aller Munde.

Beide Organisationen können durch so eine Aktion nur gewinnen, finde ich.

(Nachtrag Dienstagabend: Kulturmanger hat heute ebenfalls einen Blogbeitrag zu dem Thema veröffentlicht)

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Kulturbetriebe und Web 2.0 – Teil 2 ¦ Der Einrichtung ein Gesicht geben

Montag, Oktober 19th, 2009

Der Einrichtung ein Gesicht geben ist eines der Schlagworte, die im Zusammenhang mit Web 2.0 zu hören sind. Ganz wörtlich genommen meine ich damit: Bei wie vielen Kultureinrichtungen, die twittern oder auch eine Facebook-Fanseite haben, wissen Sie tatsächlich mit wem Sie sich austauschen?

Das führt dann zwangsläufig zu der Frage: Soll eine Kultureinrichtung als solche (und dann eher anonym) oder besser eine Person twittern? Eine allgemeingültige Antwort dürfte es wohl kaum geben.

Ich gehöre zu denjenigen, die gerne wissen, mit wem sie sich austauschen. Dabei stört es mich auch keineswegs, wenn dass Profilfoto dem Logo der Kultureinrichtung entspricht und die Einrichtung als solche twittert. Dennoch möchte ich gerne wissen, welche Person und welches Gesicht hinter den Tweets steckt. Ein Hinweis in der Profilbeschreibung wäre der erste Schritt. Noch besser fände ich es, wenn die Personen sich „auch mal zeigt”, sei es mittels eines über Twitpic hochgeladenen Fotos oder im Hintergrundbild. Füllen mehrere Mitarbeiter den Twitter-Channel mit Inhalten können alle Beiträge mit Kürzeln versehen werden, die in der Profilbeschreibung aufgeschlüsselt sind. Auch eine denkbare Variante.

Eine Alternative wäre natürlich auch, auf einen personenbezogenen Kanal zu setzen. Dass eine Kultureinrichtung diese Variante nur in den seltensten Fällen wählt, kann ich gut nachvollziehen. Die Gefahr, dass bei einem Jobwechsel möglicherweise die Follower gleich mitwechseln oder dass die neue Verantwortliche mühsam die Kontakte aufbauen muss ist groß.

Für welche Variante sich eine Kultureinrichtung auch entscheidet, wichtig finde ich, dass eine Person erkennbar ist, um einen Bindung herzustellen, die Lust auf Dialog macht und der Kultureinrichtung ein Gesicht gibt.

Wie sehen Sie das? Stört es Sie, wenn Sie nicht wissen, mit  wem Sie es zu tun haben?

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NPO-Blogparade - Ich bin dabei

Montag, November 3rd, 2008

Anfang Oktober wurde von Dr. Brigitte Reiser von npo-vernetzt die NPO-Blogparade initiiert, die sich mit der Frage “Folgen der Finanzkrise für Nonprofits - Bedrohung oder Chance? befasst. Im Rahmen dieser NPO-Blogparaden werden Fragen gestellt und bearbeitet, die den gemeinnützigen Bereich als Ganzes in den Blick nehmen und nicht nur Teile davon. Auch ich beteilige mich daran und will es an dieser Stelle auch noch mal kurz erläutern.

Wie funktioniert’s?

Blogs aus verschiedenen Nonprofit-Bereichen stellen sich als Gastgeber (Hosts) zur Verfügung. In einer bestimmten Frequenz - angedacht ist jeweils der 15. eines Monats - formuliert ein Host eine Frage zum Nonprofit-Bereich und fordert die Blogosphäre auf, bis zu einem bestimmten Stichtag einen eigenen Blogbeitrag über das vorgegebene Thema zu schreiben und diesen Beitrag per trackback mit dem Blogbeitrag des Hosts zu verlinken. Anschließend werden die Beiträge ausgewertet und ein Blogpost dazu verfasst, indem auf alle bis dahin erschienenen Beiträge hingewiesen bzw. verlinkt wird.

Wer macht bis dato als Host sonst noch mit?

Dr. Brigitte Reiser von npo-vernetzt
Karin Janner vom Kulturmarketing-Blog
Christian Henner-Fehr vom Kulturmanagement-Blog
Sebastian Schwiecker von Helpedia

Wie kann man sich beteiligen?

Es gibt zwei Möglichkeiten: Einerseits kann jeder Blogger, der einen Beitrag über das entsprechende Thema schreiben will - ob Nonprofit-Blog oder nicht - mitmachen. Er muss nur einen Trackback an den Host-Blog schicken.

Andererseits besteht für diejenigen, deren Blog im NPO-Bereich angesiedelt ist, die Möglichkeit als Gastgeber (Host) mitzumachen, indem er selbst eine Frage stellt und die Beiträge auswertet. Der Vorteil hierbei ist, dass Sie selbst das Thema bestimmen können und - hoffentlich - jede Menge Blogposts zu “Ihrem” Thema und Aufmerksamkeit erhalten.

Was bringt das Ganze?

Auf den Punkt gebracht: Wissen! Dadurch, dass Blogger aus den verschiedensten NPO-Bereichen teilnehmen, wächst das vorhandene Wissen. Blogs, die das Thema NPOs bearbeiten, können sich vernetzen, so dass ein Nonprofit-Blogger-Netzwerk samt den damit verbundenen Synergie-Effekten entsteht. Das Thema Nonprofit-Organisationen rückt stärker ins Rampenlicht und bekommt neue Unterstützer. Und last but not least entstehen neue Ideen und Kontakte …

Warum ich mitmache?

weil ich …

… das eine oder andere Interessante aus der Kulturszene beitragen kann
… nicht nur vor mich hinschreiben will
… im Austausch mit anderen viel lerne und erfahre

Noch Fragen?

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