Archive for the ‘Social Media’ Category

#askamusician geht mit #askthestrings in die dritte Runde

Dienstag, Mai 17th, 2011

Zum dritten Mal geht am Freitag, dem 20. Mai, die von Lacey Huszcza, Director of Operations & Promotions at the Los Angeles Chamber Orchestra und Marc van Bree Blogger Dutch Perspective und Kommunikationsberater initiierte Aktion askthemusician an den Start. Dieses Mal haben Twitterer die Chance, Musiker eines Streichinstruments via Twitter Fragen zu stellen.

Die ersten Musiker haben sich bereits registriert. Wäre schön, wenn sich auch noch ein paar (deutsche) Orchester und Kulturinstitutionen, die die Streichinstrument hochhalten,  beteiligen würden. Meines Wissens nach, haben bisher nur die Duisburger Philharmoniker zugesagt, dass sie sich bzw. einer ihrer Musiker (es wird gemunkelt, dass es der Stimmführer der 2. Violine sei) an #askthestrings beteilgen werden.

askthestrings

Will man als Musiker oder Orchester teilnehmen, muss man sich vorab hier registrieren. Will man Fragen stellen, muss man nichts weiter tun, als sich Fragen überlegen und diese am Freitag an den entsprechenden Musiker/an die entsprechende Musikerin richten.  Hashtag #askthestrings nicht vergessen. :-)

Eine Kurzanleitung, wie #askthestrings am Freitag funktioniert, gibt es hier.

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Tagungsband zur stART10 “Social Media im Kulturmanagement” ist erschienen

Mittwoch, Mai 11th, 2011

Der Tagungsband der stART10 mit dem Titel Social Media im Kulturmanagement ist nun erschienen. Das Buch enthält eine Sammlung von theoretischen und praktischen Grundlagen, Best-Practice-Beispielen, Aufsätzen zu den Schwerpunktthemen der Konferenz “Geschäftsmodelle im Web 2.0″ und “Mobile Web” sowie Studien. Einen kleinen Vorgeschmack auf den Inhalt und ein Probekapitel gibt es hier.

Zur Einbettung des Buches hier auf dem Blog hab ich, wie von den Herausgebern vorgeschlagen, Book2Look genutzt. Damit ist es einerseits möglich, verschiedene Infos zum Buch, wie Inhaltsverzeichnis und einen Artikel, gleich online zu lesen. Der Vorteil zu anderen File-Sharing-Angeboten ist allerdings, dass die Texte  neben den Sharing- und Embeding-Funktionen zusätzlich durch Links, Videos und Audiofiles ergänzt werden können und das Buch auch gleich online gekauft werden kann. Mit einem Klick auf das rote Kästchen oben ganz rechts werden Links zu Online Shops angezeigt. ;-)

Auf dem Blog der startconference  werden bis morgen, 12. Mai,  noch drei Exemplare des Buches verlost.

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Wie wirkt sich Social Web auf die Kultur-PR aus?

Montag, Mai 9th, 2011

Beim letzten Treffpunkt.Kulturmanagement hatte ich das Impulsreferat zum Thema Kultur-PR im Social Web gehalten. In einer Serie werde ich dieses Thema unter dem Aspekt „Wie wirkt sich Social Web auf die PR-Arbeit” etwas ausführlicher darstellen. Kultureinrichtungen nutzen Social Media, meiner Beobachtung nach, in erster Linie für Marketing und PR. Was heißt den PR konkret und wo gibt es Überschneidung? Dass es im Bereich PR angesiedelt ist, ist durchaus sinnvoll ist. Auch wenn manch einer die klassische PR vom Aussterben bedroht sieht, wird sie meiner Meinung nach nicht aussterben und schon gar nicht, wenn es um kulturelle Themen (der sogenannten Hochkultur) geht. Hier sind die klassischen Medien immer noch zu wichtig, als dass man sie vernachlässigen kann. Die PR wird weiterhin Themen setzen, Zusammenhänge erklären, Prozesse gestalten und Beziehungen pflegen. Was sich allerdings ändert ist einerseits das Instrumentarium, das durch Social Media vielfältiger wird, da mehr und immer wieder neue Kanäle bespielt werden müssen. Andrerseits wird die PR-Arbeit durch die Verbindung mit Social Media auch dynamischer werden.

Schaut man sich verschiedene Definitionen von PR an, finden sich zur Erklärung von PR-Arbeit Schlagwörter wie, Beziehungspflege, Aufbau und Pflege von Vertrauen, bemühen um Verständnis, Kontinuität, Wertschätzung, bewusst, planen, langfristig. Alles Begriffe, die ebenso fürs Social Web gelten. Nur mit dem Unterschied, dass im Social Web noch weiter Begriffe hinzukommen wie Transparenz, Authentizität, zuhören, Rückkanal, kein Mittler, zeitnahes reagieren. Doch auch diese Eigenschaften und Aufgaben sind PR-Fachleuten nicht unbekannt. Auch einem Journalisten muss ich zuhören, um herauszufinden, welche Themen interessieren und auch zeitnahes Reagieren sind auch im PR-Alltag gang und gäbe. Oder lassen Sie Journalisten unnötig lange auf eine Antwort warten? Ich nicht.

Was gleich bleibt

Stichwort langfristige Strategie: Klassische PR zeigt meist erst langfristig betrachtet Erfolge. Es wird eine Strategie, die ein klares Ziel verfolgt entwickelt und dementsprechend werden Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele darauf abgestimmt. Ähnlich verhält es sich auch bei Social Media. Erfolge werden sich erst längerfristig einstellen und wer von Anfang an eine klare Strategie hat, was er erreichen will, ist klar im Vorteil.

Stichwort Verständnis und Vertrauen. Mit transparenten und offenen Information nach innen und außen bauen PR-Praktiker Verständnis auf, das in Vertrauen resultiert. Gleiches gilt auch im Social Web.

Stichwort Denkweise des Gegenüber einnehmen. Im PR-Alltag bedarf es eines Ausgleichs zwischen den Interessen der Kultureinrichtungen und den Öffentlichkeiten (gemeint sind nicht nur Journalisten, sondern auch Künstler, Sponsoren etc. ) So wie PRler nicht nur die Einstellung der Journalisten bzw. aller Dialoggruppen einnehmen, sich in sie hineinversetzen und ihnen die entsprechende Inhalte (Informationen, Content) liefern. Auch im Social Web sollte man die Haltung der Dialoggruppen einnehme und sich fragen, welche Inhalte sie lesen wollen. In dem Zusammenhang finde ich die Antwort von Werner Lippert vom NRW Forum Düsseldorf, die er mir im Interview gab, immer noch erfrischend offen und ehrlich

„Der Blog war unser erster Fehler. Wir haben damit bereits Januar 2009 angefangen und nicht auf die Befindlichkeiten der Szene gehört. Der erste Blog war eigentlich ein Blog, der zu sehr selbstzentriert war. Wir haben dort Sachen geschrieben, die wir selber interessant fanden. [...]“

So wie Journalisten die Medien- oder Hintergrundinformationen entsprechend aufbereitet angeboten werden, damit sie zu den Bedürfnissen ihrer Leser passen, so müssen auch die verschiedenen Social Media bedient werden. Eine FAZ-Feuilleton-Redakteurin erhält andere, tiefer gehende Informationen als eine Redakteurin von der Bunten. Ebenso wird man auch Facebook-Interessierte anders ansprechen als Twitter-User.

Im nächsten Beitrag wird es um Veränderungen gehen.

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Treffpunkt KulturManagement mit dem Thema Kultur-PR im Social Web

Freitag, April 15th, 2011

alte-oper-frankfurtBeim nächsten Treffpunkt KulturManagement am Mittwoch, dem 20.  April ab 9 Uhr, geht es um das Thema (Kultur-)PR und Social Media. Genauer gesagt geht es darum, wie sich der Wandel in der Medienlandschaft auf die PR-Arbeit von Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden auswirkt.

Den Impulsvortrag halte ich. U. a. werde ich darauf eingehen, wie das Zusammenspiel zwischen klassischer Medienarbeit und Social Media aussieht, wie die Dialoggruppen - also Blogger, Fans Follower - in die PR-Arbeit eingebunden werden (können), etwa indem Pressekonferenzen auch für sie geöffnet werden und wie die Beziehungspflege im Social Web aussehen muss. Es wird aber auch darum gehen, zu erläutern vor welchen Herausforderungen Kunst- und Kultureinrichtungen stehen, die auch im Social Web PR betreiben wollen und was es bei den ersten Schritten zu beachten gilt.

Der Treffpunkt KulturManagement ist eine Online-Veranstaltung, an der jeder kostenlos teilnehmen kann. Man benötigt lediglich einen Browser (nach Möglichkeit Breitbandinternet), ein halbwegs aktueller Computer sowie die neueste Version von Adobe Flash (kostenloser Download). Für die Sprachverständigung wird ein Headset (Kopfhörer-Mikrofon-Kombination) benötigt, man kann sich allerdings auch im Chat zu Wort melden. Weiter Informationen und die Aufzeichnungen vergangener Veranstaltungen finden Sie hier. Organisiert wird das Online-Gespräch von Kulturmanagement.net, der stARTconference und Projektkompetenz.

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Darf’s ein bisschen mehr sein? Eine Übersicht gängiger Social-Media-Tools

Dienstag, April 5th, 2011

Social Media sind mehr als Twitter und Facebook, auch wenn vor allem Letzteres gerade bei Kultureinrichtungen klar dominiert. Doch die Möglichkeiten, die Social Media bieten, sind damit längst nicht erschöpft. Durch die Nicht-Einbeziehung bleiben viele Chancen, die teils mit wenig Aufwand eine große Wirkung haben können - etwa die Sharing-Plattformen - ungenutzt.

Ob Flickr, YouTube, issuu oder foursquare - es gibt sehr wertvolle Services für Kultureinrichtungen, um auf sich aufmerksam zu machen, Materialien zur Verfügung zu stellen und mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren.

Die folgende Präsentation „Social Media Tools” von Claudia Becker zeigt sehr schön auf, wie diese anderen Optionen aussehen können. Sie beschreibt die gängigen Tools und zeigt anhand von Praxisbeispielen auf, wie sie sinnvoll und mit Mehrwert eingesetzt werden können.

Einfach mal durchklicken - es lohnt sich!

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Sharing-Plattformen für die Verbreitung von Programmheften einsetzen

Mittwoch, März 9th, 2011

Die Dresdner Philharmonie macht es, das hr-Sinfonieorchester und die Kölner Philharmonie machen es ebenfalls - sie stellen ihre Programmhefte auf ihrer Website online zum Download zur Verfügung.

Wie praktisch dies doch ist, hab ich am Wochenende erfahren, als ich mir ein Programmheft der Dresdner Philharmonie einige Tage vor dem Konzert runtergeladen habe. Ich glaube, das war das erste Mal, dass ich ein Programmheft komplett und im Vorfeld gelesen habe. Sonst ist es ja meistens so, dass ich mir das Programmheft kurz vor dem Konzert kaufe, die Zeit dann aber doch nicht reicht, um es zu lesen und ich in der Pause irgendwie auch nicht dazu komme. Und so wandert es dann häufig ungelesen ins Archiv.

Weitaus seltener haben Kultureinrichtungen allerdings „Sharing-Plattformen” wie SlideShare, Scribd und issuu für sich entdeckt. Auch wenn sie sich wohl weniger für die einzelnen Programmhefte zu Konzerten eignen, für die Gesamtübersicht des Jahres-/Festivalprogramms, der Imagebroschüren, der monatlichen Veranstaltungsübersicht oder etwa der Magazine eignen sie sich perfekt. Doch die Zahl derer, die ihre Dokumente dort online stellen, ist überschaubar. Dazu zählen etwa die Ludwigsburger Schlossfestspiele, die ihr Festivalprogramm bei SlideShare eingestellt haben. Das Jüdische Museum Berlin wiederum stellt seine Magazine bei issuu ein und ich hatte das Programmheft der Würzburger Bachtage bei Scribd hochgeladen.

Welche Plattform wählen?
Alle drei. Da die Einstellung der Dokumente in der Basisversion kostenlos ist und sie auch nicht allzu aufwändig in der Einstellung und Pflege sind, ist empfehle ich je nach Dokumentenart die entsprechende Plattform zu wählen: Für Präsentationen SlideShare sowie für PDF-Dokumente Scribd und issuu. Bei Dokumenten habe ich eine Präferenz für issuu, weil ich sie optisch wesentlich ansprechender finde als Scribd. Deshalb würde ich hochwertige (Kunden-)Magazine auch nur dort einstellen und Programmhefte sowohl als auch. Ich habe den Eindruck, dass Scribd einfach bekannter ist und man deshalb nicht daran vorbeikommt.

Warum eine externe Plattform?
Warum sollten die Dokumente überhaupt auf einer extra Plattform eingestellt werden. Reicht es nicht, sie auf der eigenen Website einzustellen? Nein, tut es nicht, will man eine hohe Aufmerksamkeit für die Veranstaltungen und die Einrichtungen an sich bekommen.

Auf die Website kommen ja nur die Personen, die die Kultureinrichtungen eh schon kennen. Will man also neue Besucher ansprechen, müssen auch neue Wege gesucht werden. Durch eine entsprechende Verschlagwortung und die Möglichkeit die Dokumente in Blogs einbinden zu können, des Teilens und Weiterleitens tun sich ganz neue Chancen auf, die Veranstaltungen bekannt zu machen. Außerdem erhält jedes Dokument eine eigene URL und als Kultureinrichtung selbst legt man seine Vanity-URL fest. Also alles Aspekte um eine hohe Reichweite, neue Interessenten und damit neue Besucher zu gewinnen.

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