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Barbarazweig - Das Ergebnis

Dienstag, Dezember 30th, 2008

Kürzlich - genauer gesagt am 4. Dezember, dem Tag der heiligen Barbara - hatte ich über den Brauch einen Zweig von einem Obstbaum zu schneiden und ihn in eine Vase zu stellen damit er am 24. Dezember in voller Blüte steht, geschrieben.

Heute nun kommt das Ergebnis, wenn es auch nicht so ist, wie ich es mir gewünscht habe. Denn nichts war es mit den blühenden Zweigen zu Weihnachten und bis heute ist nicht einmal der kleinste Ansatz einer Blüte zu sehen.

So viel zum Thema Brauchtum und den Bauernregeln …

Brauchtum

Donnerstag, Dezember 4th, 2008
Barbarazweig von einem Apfelbaum

Barbarazweig von einem Apfelbaum

Wenn ich im Allgäu bin, werde ich verstärkt mit Brauchtum konfrontiert. Einer der wenigen, die ich mag, ist der Brauch am 4. Dezember - dem Tag der heiligen Barbara - einen Zweig von einem Obstbaum zu schneiden und ihn in einer Vase in der Wohnung aufzustellen. Bis Heilig Abend soll er dann in voller Blühte stehen und in der kalten und dunklen Jahreszeit Licht in die Wohnung bringen.

Ich wollte das jetzt auch ausprobieren und deshalb bin ich heute früh in den Garten gestapft und hab mir - zur Sicherheit gleich drei - Zweige vom Apfelbaum geschnitten. Jetzt stehen sie auf meinem Schreibtisch und ich kann ihre Entwicklung bis zur Blühte an Heiligen Abend - quasi hautnah - verfolgen.

Laut Wikipedia wurde der Brauch

[..] aus dem Brauchtum der “germanischen Lebensrute” übernommen und ist somit einer von vielen uralten Orakelbräuchen. Schriftlich nachgewiesen ist der Barbarabaum seit dem 13. Jahrhundert und gilt, zusammen mit dem Barbara-Weizen, als einer der Ursprünge des Weihnachtsbaums. [...]

Und die Bauernregel sagt: Knospen an St. Barbara, sind zum Christfest Blüten da.

Ich bin gespannt, ob’s funktioniert …