Archive for the ‘Dies und das’ Category

Auf der Auto-Couch von Robert Basic

Mittwoch, April 10th, 2013
Ford Focus

Ford Focus

Vor einiger Zeit hatte Robert Basic die Idee, wenn ihm Automobilfirmen schon Testwagen zur Verfügung stellen, könnte er bei seinen Fahrten auch jemanden mitnehmen:

„Ich fahre mit dem Testwagen zu Dir. Wir reden über Dein Blog und was Dich an Zukunft und Technologie interessiert. Während wir gemütlich im Auto sitzen und durch die Gegend fahren. Du erfährst dabei das Auto. Dafür kommst Du auf mein Blog, auf Facebook, auf Twitter, auf G+, auf YouTube. Ich werde dort Dein Blog und Deine Gedanken zur Zukunft präsentieren und vorstellen. Du hast umgekehrt die Gelegenheit, moderne Autotechnik zu erfahren, nicht immer nur darüber zu lesen.”

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Von der Crowd für die Crowd: livekritik.de nimmt als siebtes Startup an der Crowdinvesting-Kampagne von Companisto teil

Samstag, November 24th, 2012
Das Team von livekritik.de: Rod Schmid, Karin Janner, Till Reiners

Das Team von livekritik.de: (v.l.) Rod Schmid, Karin Janner, Till Reiners

Das Bewertungs- und Empfehlungsportal für Kulturveranstaltungen www.livekritik.de ist seit fünf Monaten am Markt. Angetreten sind die Gründer Rod Schmid und Sebastian Hermann mit dem Ziel, ein überregionales Rezensions- und Bewertungsportal für Kulturveranstaltungen zu etablieren. Alle können ihre ehrliche Meinung zu Theaterstücken, Musicalaufführungen, Lesungen und Ausstellungen äußern, in einen Dialog treten und anderen damit helfen, Kulturdiskussion jenseits des Feuilletons zu führen. (weiterlesen…)

Ein Blick ins Blogarchiv

Mittwoch, Juni 22nd, 2011

Blick ins BlogarchivNachdem ich jetzt seit vier Jahren blogge, habe ich einen Blick in mein Blogarchiv geworfen. In dieser Zeit sind ja doch einige Beiträge entstanden.

Ein paar habe ich jetzt wieder hervorgeholt. Das sind diejenigen, die  nach wir vor ihre Relevanz haben und in verschiedenerlei Hinsicht auf regen Zuspruch stießen.

Freud und Leid einer Festivalbesucherin
Ein Artikel über das Verhalten mancher Festivalbesucher.

Sind Museen Influencer?
7  Thesen, weshalb ich denke, dass nicht nur Personen, sondern auch Museen in vielerlei Hinsicht Influencer sind.

Social Media Release oder einfach nur Kulturnews
Meine Meinung zu Presse-Onlineportale und Social-Media-Releases.

NPO Blogparade: Anmerkungen zum Online-Fundraising
Meine Antwort auf die Frage „Was  NPOs tunkönnen oder müssen, um das Online-Fundraising bei sich voranzutreiben?”, die im Rahmen der NPO-Blogparade gestellt wurde.

Dank Twitter-Freundschaft Einblicke in eine verborgene Welt

Donnerstag, November 19th, 2009

Was mit meiner Präsentation bei der stART.09 begann, hat sich mittlerweile - dank Twitter - zu einer Freundschaft zwischen Birgit Schmidt-Hurtienne alias be|es|ha und mir als “Twitter-Gesicht” der Kronberg Academy entwickelt.

Für das Blog der Kronberg Academy habe ich nun Birgit zu ihrer Notenkopistentätigkeit und dem Notenkorrektorat befragt. Die Fragen und Antworten stehen hier.

Freud und Leid einer Festivalbesucherin …

Mittwoch, August 5th, 2009

Sommerzeit ist Festspielzeit. Landauf, landab finden sie statt und auch ich bin regelmäßiger Gast von zweien: Dem Rheingau Musik Festival und den Bregenzer Festspielen. Bei beiden habe ich Open-Air-Veranstaltungen besucht und dort meine ganz besonderen Erfahrungen gemacht.

Rheingau Musik Festival
Donnerstagabend, traumhaftes Sommerwetter und als Kulisse Schloss Vollrads auf dessen Seebühne das Konzert stattfindet. Da steht einem wunderbaren Open-Air-Konzert von Silje Neergard und Esperanza Spalding ja nichts mehr im Wege - denke ich. Doch schon kurz nach Beginn des Konzerts werde ich eines besseren belehrt. Kaum dass Esperanza Spalding die erstes Lied gesungen hat, kommt Bewegung in die Stuhlreihen. Einige Besucher halten es vor Hunger nicht mehr aus und drängeln sich an ihren Sitznachbarn vorbei, um sich Nachschub an Getränken und Essen zu holen. Das geht das gesamte Konzert so weiter. Selbst als die Künstlerin ihr letztes Lied ankündigt - die Pause, um Nachschub zu fassen, also zum Greifen nahe ist - hält das manche Besucher nicht davon ab, schon mal Richtung Ausgang zu steuern, um möglichst der Erste in der Essensschlange zu sein. Der Hinweis einer Festival-Mitarbeiterin während der Pause, man möge doch bitte sitzenzubleiben, zeigt im zweiten Teil nur kurzfristige Wirkung. Die Musik von Silje Nergard scheint nicht jedermanns Geschmack zu sein und so sucht v. a. älteres Publikum das Weite. Die bis zum Ende Dageblieben haben es nach dem offiziellen Ende dann so eilig, dass sie weder die Verbeugung noch die Zugabe erwarten können - zu groß scheint die Sorge, nicht schnell genug vom Parkplatz zu kommen …

Bregenzer Festspiele
Der Wettergott meint es auch an diesem Abend mit mir und den anderen circa 7.000 Besuchern gut und beschert uns einen lauen Sommerabend. Die letzen Besucher drängeln sich auf ihre Plätze - aber gerne doch steht die halbe Reihe für die Spätkommenden noch mal auf - das Spiel auf dem See kann beginnen. Die Wiener Symphoniker stimmen bereits die Ouvertüre zu Verdis AIDA an, als sich meine Nachbarinnen in der Hinterreihe noch lautstark über das atemberaubende Bühnenbild austauschen müssen. Nur gut, dass die Bühnentechnik dann die Damen - fürs Erste - verstummen läßt. Wäre da nicht eben diese Bühnentechnik, die im Verlauf der Vorstellung immer wieder zu Gesprächen animiert. Klar bei all dem was einem an Bühnenbilder so geboten wird, muss man die Nachbarin auch darauf hinweisen was wo welcher Kran gerade wieder bewegt. Könnte ja sein, dass sie nicht alles sieht.

Just in dem Moment als dann Radamès Aida seine leidenschaftliche Liebe beteuert, kramt der Vordermann ein Bonbon hervor, das ganz langsam ausgepackt wird, damit es auch richtig schön knistert. Muss das ausgerechnet jetzt sein, frag ich mich? Kaum sind Radamès und Aida im Totenschiff in die Lüfte entschwunden springen auch schon die ersten Besucher von ihren Sitzen auf und stürzen Richtung Ausgang ohne auch nur die Künstler eines Blickes zu würdigen. War für sie die Vorstellung nur eine Pflichtveranstaltung von der sie so schnell als möglich weider weg wollen?

Es hätten zwei so schöne Abende werden können: Die Kulisse in Vollrads traumhaft, der Bodensee war ruhig, die Temperaturen angenehm und die AIDA-Inszenierung ließ einen erstaunen. Wenn da nur so manche Zuhörer anderen Zuhörern, aber vor allem den fabelhaften Leistungen der Künstler gegenüber mehr Respekt zollen würden …

Casting Show - Jetzt also auch die bildenden Künstler

Dienstag, Juli 7th, 2009

Im Blog Art Fag City von Paddy Johnson bin ich auf den Hinwies einer Reality Show, die im Entstehen ist, gestoßen. Nicht drittklassige Musiker sind es - nein dieses Mal sind es die bildenden Künstler, die sich der Herausforderung stellen.  Nachdem die Show bereits im vergangenen Jahr angekündigt wurde, beginnen nun die Castings in New York, Los Angels, Miami und Chicago. Aus den Bewerbern werden im Vorfeld dreizehn - u. a. aus den Bereichen Malerei, Skulptur und Fotografie - ausgewählt, deren Aufgabe es dann sein wird, jeweils in einer der dreizehn Folgen vor laufender Kamera einzigartige Arbeiten zu schaffen, welche über die Rolle der Kunst im Alltagsleben Auskunft geben. Eine Fachkundige Jury bestehend aus Künstlern, Galeristen, Sammlern, Kuratoren und Kritiker, wird dann entscheiden, welchem der Künstler dies am eindrucksvollsten gelungen ist. Wer diese Juroren sein werden ist allerdings noch unklar. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winkt am Ende eine Ausstellung, ein Preisgeld und eine Museumstour. Wie diese aussehen wird, auch darüber hüllen sich die Macher noch in Schweigen.Die Künstler werden übrigens nicht nur anhand ihren Arbeiten bewertet, sondern auch wie sie kommunizieren: wie sie über ihren Arbeitsprozess sprechen, was sie schon alles gemacht haben und wie sie sich im Interview schlagen. Fragt man sich, was kommt zuerst, die Vermarktung oder die Kunst?

Am Ende wird also - wie es sich für eine gute Unterhaltungssendung gehört - der-/diejenige als SiegerIn hervorgehen, der den besten Unterhaltungswert liefert. Wenn ich da an so manchen berühmten Künstler denke, hätte manch einer von ihnen diese Prüfung wohl nicht bestanden. Gut so - denn interessante Positionen sind meist nicht massentauglich und haben keinen Unterhaltungswert.

Ach hatte ich schon erwähnt, dass sich unter den Produzenten auch Sarah Jessica Parker befindet? Schon sie allein wird dafür sorgen, dass die Show Wellen schlägt, weniger in der Kunstszene als vielmehr in den einschlägigen Lifestylemagazinen.

Paddy Johanson hat übrigens mit Nick Gilhool, dem Director of Casting for Magical Elves, gesprochen. Die Fragen nach der Jury und wie die Marketingkooperationen mit Galerien und Museen aussehen blieb zwar unbeantwortet, dennoch ist das Gespräch sehr aufschlussreich.