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Der Marketing-Mix macht’s ¦ Interview mit Dr. Alfred Wendel, Intendant der Duisburger Philharmoniker

Donnerstag, April 22nd, 2010

Im Rahmen meiner Studie „Museen und Orchester im Social Web” führte ich ein Telefoninterview mit Dr. Alfred Wendel, Intendant der Duisburger Philharmoniker.

Ulrike Schmid: Die Idee, sich ins Social Web zu begeben wurde ja von außen an Sie herangetragen. Was war Ihre Motivation, sich darauf einzulassen?
Dr. Alfred Wendel, Foto: Christoph Müller-GirodAlfred Wendel:
Die grundlegende Motivation war, dass wir einfach näher am Publikum dran sein wollten. Ich sah es als Chance, eine große Menge interessierter Leute zu erreichen, die wir mit unserer konventionellen Werbung nicht erreichen können. Wir sind alle nur in der Lage, eine begrenzte Anzahl Plakate, Handzettel und Programmbücher zu produzieren und erreichen insofern auch nur eine begrenzte Anzahl Menschen. Das sind besonders interessierte Menschen. Es gibt allerdings noch mehr, die noch nichts von uns wissen. Und in dem Zusammenhang ist natürlich das Social Web eine wichtige Möglichkeit. Diese Idee, uns gewissermaßen auf einer menschlichen Ebene dem möglichen Publikum zu nähern, in den Dialog zu treten mit den Menschen im unendlichen All - das fanden wir hier doch sehr charmant. Also auch zu zeigen, was hinter den Kulissen passiert. Das kennt man ja auch von der Popmusik, dass da sehr viel mehr persönliche Informationen an die Fans gegeben werden. Und da haben wir uns gesagt, warum sollen wir das eigentlich nicht auch machen? Sodass das Orchester ein bisschen greifbarer wird mit den Menschen, die dahinterstehen.

U. S.: Im Unterschied zu anderen Kultureinrichtungen wird bei Ihnen ganz klar kommuniziert, dass ein externes Web-Team die Aktivitäten vorantreibt. Ist das nicht problematisch?
A. W.:
Nein, weil wir ja nicht über die entsprechende Erfahrung verfügt haben. Ich war beispielsweise, was das Social Networking betrifft, vollkommen unerfahren. Wir konnten das nur mit Partnern machen, die etwas davon verstehen. Inzwischen ist das auch ein bisschen anders geworden. Mittlerweile sind es Leute aus dem Orchester und aus dem Mitarbeiterteam vom Künstlerischen Betriebsbüro, die sich in dem Feld bewegen. Christoph Müller-Girod macht das immer noch federführend. Wir haben aber mittlerweile auch eine eigene Facebook-Seite, die von einem unserer Orchestermusiker betreut wird. Und die jüngeren Kollegen aus dem Orchester twittern auch. Das hat mittlerweile Kreise gezogen. Aber am Anfang war ganz klar, dass Frank Tentler und Christoph Müller-Girod, unterstützt von Christian Spließ, der die Musikkenntnisse einbrachte, diesen Part übernehmen. Es gab niemand hier, der das gekonnt hätte. Mittlerweile habe ich gesehen, dass sich natürlich die jüngeren Leute aus dem Orchester damit auskennen, und sie unterstützen die Aktivitäten.

Das ist jetzt eine wichtige Entwicklung. Wir werden da nach und nach etwas selbständiger. Unsere Konzertpädagogin wird das demnächst mit einer Praktikantin zusammen für ihren Bereich klasse.klassik selber machen, sodass wir da auch Entlastung bringen können.

U. S.: Wie stark sind Sie selbst involviert und geben Beiträge frei? Oder vertrauen Sie einfach dem Web-Team?
A. W.:
Es gab und gibt ein großes Grundvertrauen. Ohne das kann es nicht gehen. In der ersten Zeit habe ich natürlich alle Beiträge immer durchgesehen und hin und wieder auch Anregung gegeben, was uns gut gefällt und was weniger passend erscheint. Das Web-Team hat dann entsprechend mitgezogen. Die mussten ja auch ihre Erfahrungen machen. Für sie war natürlich unser Klangkörper und auch unsere Ästhetik etwas völlig Unbekanntes. So nach und nach haben wir dann zusammengefunden. Anfangs gab es da auch mal Stellen, wo wir unterschiedlicher Meinung waren, und wo ich gesagt habe: „Nein das ist jetzt aber nicht das, was wir über uns sehen möchten. Da müssen wir die Richtung ändern.” So etwas gehört jedoch dazu, dass man sich da immer wieder aufeinander zubewegt und einen Weg findet.

U. S.: In letzter Zeit wurde es etwas ruhiger.
A. W.:
Ja, definitiv. Das war auch die Absicht. Nach der stARTconference hier haben wir gesagt, wir können jetzt in dem Umfang - weil auch die Kapazitäten nicht mehr da sind - nicht mehr weitermachen. Und es muss vielleicht auch nicht sein, dass wir jeden Tag etwas veröffentlichen. Ich sehe die Gefahr, dass das sonst banal wird. Und das sollte nun ja doch nicht sein.

U. S.: Stichwort „banal”. Anfangs wurden ja auch „Banalitäten” getwittert. Hat Sie das nie gestört?
A. W.:
Das hat mich nie gestört. Teilweise habe ich es auch nicht mitbekommen, weil ich da nicht immer genau hingeguckt habe. Ich habe mir gedacht, die Experten wissen, wie das laufen muss, und sie kennen den Stil, in dem man da kommunizieren muss. Twitter ist zum Beispiel etwas, was ich ein paar Mal ausprobiert habe, und ich bin da nie wirklich heimisch geworden. Das erscheint mir nach wir vor fremd. Aber es ist eine ganz bestimmte Art, ich würde mal sagen, eine ganz bestimmte Kultur in der Kommunikation, und da sind wahrscheinlich „Banalitäten” auch an der Tagesordnung.

U. S.: Einer Ihrer Musiker, Matthias Bruns, ist ja sehr aktiv vor allem bei Facebook.
A. W.:
Ja, stimmt. Deshalb haben wir ihn vom Orchester aus auch gefragt, ob er nicht Lust hätte, für uns eine Facebook-Seite zu betreuen. Das hat er gleich willig aufgegriffen, und er macht das jetzt ehrenamtlich im Sinne des Orchesters zusätzlich zu seinem eigenen Profil.

U. S.: Wie sieht es mit den anderen Musikern aus?
A. W.:
Ja, es gibt noch ein paar andere, die vor allem bei Facebook aktiv sind. Für die kommende Saison ist jetzt vorgesehen, dass die Musiker nach und nach stärker einbezogen werden sollen. Sie sollen den Blog mit Inhalt füllen, indem sie beispielsweise etwas über ihre Instrumente erzählen und Ähnliches. Also etwas aus der persönlichen Sicht der Musiker.

U. S.: Ihr Einstieg ins Social Web hat ziemliche Wellen geschlagen. Waren Sie vom Erfolg überrascht?
A. W.:
Ja, das stimmt. Es hat eine super Welle geschlagen. Davon war ich schon überrascht. Jetzt haben wir ein bisschen Erfahrung gesammelt, und viele Leute besuchen unser Blog und interessieren sich nach wie vor für uns. Was man allerdings nach eineinhalb Jahren auch sagen muss, ist, dass sich die Aktivitäten nicht auch gleich im Saal niederschlagen. Man kann nicht sagen, dass sich das Publikum nachhaltig verändert hat oder dass sehr viel mehr Leute im Konzert sind - das ist nicht der Fall. Wer in der Community auf uns aufmerksam wird, kauft nicht gleich eine Karte. Das ist eine interessante Feststellung.

U. S.: Ich hatte gehört, die Konzerte seien jetzt besser verkauft.
A. W.:
Ja, die Konzerte sind hervorragend besucht, - aber nicht als alleinige Folge der Web-2.0-Aktivitäten. Die Konzerte verkaufen sich besser seit wir 2007 in die Mercatorhalle umgezogen sind. Seit dem Umzug haben wir regelmäßige 10-prozentige Steigerungen und sind jetzt oftmals ausverkauft. Das ist aber nicht etwas, das man direkt auf die Web-2.0-Aktivitäten zurückführen kann. Das Internet ist nicht die alleinige Rettung, aber es ist ein wichtiger Baustein. Man muss natürlich ein ganzes Marketing-Konzept haben. Wir haben uns immer sehr intensiv um unsere Kunden gekümmert. Key-Account-Management ist sehr wichtig. Wir machen Veranstaltungen für treue Abonnenten und für unseren Freundeskreis. Wir haben ja einen Freundeskreis von 800 Mitgliedern, die ständig für uns kommunizieren und neue Abonnenten einwerben. Das sind natürlich die Multiplikatoren, die direkt mündlich kommunizieren und weitererzählen. Wir haben allerdings auch eine Menge Veranstaltungen gemacht, wo wir direkt auf neues Publikum zugegangen sind.

U. S.: Zum Beispiel?
A. W.:
Open-Air-Konzerte, Konzerte bei der Extraschicht, beim Traumzeit-Festival, und bei der RuhrTriennale. Wir haben uns in den letzten drei Jahren enorm stark im Ruhrgebiet positioniert. Durch diese aufsehenerregenden Veranstaltungen haben wir natürlich ein ganz anderes Publikum erreicht, als in der Mercatorhalle. Dies alles zusammen bewirkt, dass die Konzerte gut verkauft sind. Der Erfolg kann nur im Gesamtkontext gemessen werden. Leider gibt es keine Möglichkeit, herauszufinden, wie viele Besucher allein durch die Social-Media-Aktivitäten ins Konzert gekommen sind.

U. S.: Sie haben noch ein weiteres Blog - im Prinzip ist es ja ein extra Portal - für Kinder und Jugendliche aufgesetzt. Wie wird klasse.klassik angenommen?
A. W.:
Das ist noch ein bisschen unterentwickelt und noch nicht optimal. Dort findet auch kaum Interaktion statt. Deshalb werden wir dort auch noch mal intensiv rangehen. Erst dann kann ich Genaueres dazu sagen.

U. S.: Weshalb glauben Sie, dass so wenige Orchester auf Social Web setzen?
A. W.:
Ich glaube das kommt jetzt so allmählich. Die Zurückhaltung kommt sicherlich daher, dass man gewisse Qualitätsstandards halten will und möglicherweise nicht bereit ist, den Leuten, die die Aktivitäten umsetzten, einen großen Vertrauensvorschuss zu geben.

U. S.: Was empfehlen Sie anderen Kultureinrichtungen, die Social Media in ihre Kommunikation einbinden wollen.
A. W.:
Ich würde raten, verhältnismäßig unvoreingenommen heranzugehen. Ich habe das Social Web als eine positive Sache kennen gelernt. Es gibt ein großes Wohlwollen im Netz, das ist eine der positiven Erfahrungen, die ich gemacht habe. Wir als Orchester sind interessanter als wir glauben - das sollte man sich bewusst machen.

Vielen Dank für das Gespräch Herr Dr. Wendel.

Bisher erschienene Interviews:

Tobias Möller, Berliner Philharmoniker
Werner Lippert, NRW-Forum Düsseldorf

Ausgangspunkt war die Digital Concert Hall ¦ Interview mit Tobias Möller, Leiter Marketing und Kommunikation der Berlin Phil Media

Donnerstag, April 8th, 2010

Im Rahmen meiner Studie „Museen und Orchester im Social Web” führte ich ein Telefoninterview mit Tobias Möller, Leiter Marketing und Kommunikation der Berlin Phil Media GmbH, eines Tochter-Unternehmens der Stiftung Berliner Philharmoniker.

Ulrike Schmid: Was war Ihre Motivation, sich ins Social Web zu begeben?
Tobias Möller; Foto: Peter AdamikTobias Möller:
Wir bearbeiten dieses Feld seit einem Jahr, seit wir die Konzerte der Berliner Philharmoniker über unsere Digital Concert Hall im Internet verbreiten.

Normalerweise hätten wir wenig Anlass, für das Orchester zu werben, weil die Berliner Philharmoniker meistens vor ausverkauftem Haus spielen. Anders verhält es sich mit der Digital Concert Hall, denn dort ist das Platzangebot ja unbegrenzt. Für ein Orchester ist es schon ein couragiertes Unternehmen, nahezu alle seine Konzerte live und in HD per Internet zu übertragen. Wir realisieren über 30 Produktionen pro Saison. Das ist ein gewaltiges Investment in einen Markt, den es so noch nicht lange gibt. Würde uns unser Sponsor, die Deutsche Bank, nicht sehr großzügig unterstützen, wäre dieses Projekt völlig undenkbar. Aber wir haben natürlich den Anspruch, auch über Ticketverkäufe die Digital Concert Hall zu finanzieren. Da wir aber keine weltweiten Werbekampagnen schalten können, ist es für uns nur logisch, ein Publikum, das wir für Online-Übertragungen gewinnen möchten, auch über das Internet anzusprechen.

Unser wichtigstes Instrument, um die Qualitäten der Digital Concert Hall zu vermitteln, sind Ausschnitte unserer Produktionen. Diese Trailer von zwei bis drei Minuten Länge eignen sich bestens für die Kommunikation in den sozialen Netzwerken, wo die Menschen sich ja sehr gern gegenseitig Musikvideos zeigen. Ausgangspunkt ist unser Kanal auf YouTube, wo jeder unterwegs ist, der im Internet einen Film zu jeglichem Thema sehen möchte. Mit den Videos dieses Kanals befüllen wir auch unserer Accounts bei Facebook und bei Twitter.

Wie die meisten anderen sind auch wir mit einer gewissen Unbedarftheit an Social Media herangegangen. Es hat uns sehr gefreut festzustellen, dass das Internetpublikum nicht einfach passiv Inhalte abruft. In allen unseren Social-Media-Auslegern entstanden sehr lebendige Debatten. Unsere Präsenz im Internet hat damit an Eigendynamik gewonnen. Über das virale Marketing für unsere Digital Concert Hall hinaus erkennen wir einen so gar nicht vorhergesehenen Image-Gewinn. Es wird sehr positiv aufgenommen, dass die Berliner Philharmoniker über diese Wege kommunizieren.

U. S. Es ist sehr auffallend, wie viel bei Ihrem YouTube-Kanal diskutiert wird.
T. M.
Ja, die Kommentare bei YouTube sind wirklich eindrucksvoll. Vor allem die Fachkenntnis, mit der dort diskutiert wird. Etwas anders liegt der Fall bei Facebook. Dort bringen die Fans meist in ganz kurzen Kommentaren ihre Begeisterung zum Ausdruck, während bei YouTube durchaus kontroverse Diskussionen stattfinden. Das finden wir sehr spannend.

U. S. Wann greifen Sie in die Diskussionen ein?
T. M.
Das ist für jeden, der sich in diese Öffentlichkeit begibt, eine Gratwanderung: Man will nicht zuviel moderieren und nicht als Wächter dastehen, der unbequeme Meinungen unterdrückt. Andererseits muss man natürlich aufpassen, dass die Kommentare nicht beleidigend werden, was gelegentlich auch vorkommt. Im Großen und Ganzen können wir uns aber wirklich nicht beschweren und melden uns nur zu Wort, wenn Fragen an uns gestellt werden.

U. S. Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihren Social-Media-Aktivitäten?
T. M.
Wie gesagt, die Digital Concert Hall war der Ausgangspunkt. Und um ehrlich zu sein, ist unser Hauptanliegen nach wie vor, die Menschen an dieses Angebot heranzuführen und im Optimalfall als zahlende Kunden zu gewinnen. Aber natürlich freuen wir uns, wenn durch Social Media die Präsenz der Berliner Philharmoniker im Internet insgesamt wächst. Und wir lernen selbst dabei: wie die Kommunikation im Web funktioniert und wie die jüngere Generation an klassische Musik herangeht.

U. S. Können Sie ein Beispiel nennen, was Sie vom Zuhören gelernt haben?
T. M.
Vor allem erfahren wir durch die Kommunikation in den sozialen Netzwerken, dass es über die ganze Welt verstreut ein großes Publikum für klassische Musik gibt, das nur eben meist keine Möglichkeit hat, unser Orchester hier vor Ort in Berlin zu erleben. Da haken wir mit der Digital Concert Hall ein. Vielleicht wird unser lokales Publikum kleiner - in Deutschland gehen sicherlich weniger Menschen ins klassische Konzert als noch vor 20 oder 30 Jahren -, dafür haben wir aber heute ganz andere Möglichkeiten, diejenigen anzusprechen, die sich weltweit für klassische Musik interessieren.

U. S. Gibt es Zahlen zum Altersdurchschnitt der Digital-Concert-Hall-Besucher?
T. M.
Das herauszufinden ist wieder eine Gratwanderung. Am liebsten würden wir die Besucher unserer Digital Concert Hall natürlich alles Mögliche fragen. Aber damit schreckt man die Menschen auch ab. Die Altersstruktur wird vielleicht ähnlich sein wie bei unserem YouTube-Kanal, wo jeweils die Hälfte der Nutzer über und unter 45 Jahre alt ist, während unsere Facebook-Fans größtenteils zwischen 18 und 34 sind.

U. S. Die meisten Videos bei YouTube sind Konzertmitschnitte. Hatten Sie schon mal daran gedacht, mittels Videos oder eines Blogs einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren?
T. M.
Das ist schon etwas, das wir gerne machen würden. Wir produzieren ja bereits zu jedem Live-Konzert, das wir in der Digital Concert Hall übertragen, ein Pauseninterview mit den beteiligten Künstlern. Diese Videos sind in der Digital Concert Hall und auch auf der Website der Berliner Philharmoniker eingestellt und können kostenlos angesehen werden. Auf YouTube sind sie ein bisschen unterrepräsentiert, weil die Leute sich dort lieber die Konzertausschnitte ansehen, wie wir gemerkt haben. Viele Menschen interessiert natürlich auch, was hinter der Bühne passiert, welcher Produktionsapparat dahinter steckt. Das würden wir gern zeigen, aber da stoßen wir im Moment an Kapazitätsgrenzen.

Thema Blog: Auch das würden wir gern anbieten. Da so ein Angebot aber auch kontinuierlich redaktionell gepflegt werden muss, sind wir im Moment wieder davon abgekommen. Dagegen sind die Diskussionen, die wir auf YouTube, Facebook und Twitter führen, nicht nur lebhaft, sondern auch für uns überschaubar im Aufwand. Es hat noch einen weiteren Vorteil, dass wir diese Diskussionen auf externen Plattformen führen. Wir hatten vorhin über das Thema Moderation gesprochen: Bei YouTube haben wir neben viel Lob gelegentlich auch sehr kritische Kommentare. Weil auch die natürlich zur Diskussion gehören, lassen wir die meistens stehen, was auf einer externen Plattform viel leichter geht. Auf einer Berliner-Philharmoniker-Plattform wird man stärker mit den Äußerungen der Besucher in Verbindung gebracht. Ob es später einmal ein eigenes Blog geben wird, wird die Zukunft zeigen.

U. S. Haben Sie schon einmal über Liveblogging parallel zu Konzert-Übertragung in der Digital Concert Hall nachgedacht?
T. M.
Die Idee finden wir spannend und haben sie schon diskutiert. Aber auch hierfür fehlen im Moment die Kapazitäten.

U. S. Wie stark identifizieren sich die Musiker mit den Social-Media-Aktivitäten?
T. M.
Die Idee zur Digital Concert Hall, dem Ausgangspunkt für unsere Social-Media-Aktivitäten, ging vom Orchester selbst aus, genau gesagt von Olaf Maninger, einem der Solocellisten. Dass die Aufzeichnungen nicht nur über unsere eigene Plattform verbreitet werden, sondern - in Form von Trailern - über die verschiedensten Social-Media-Kanäle, ist für die Berliner Philharmoniker logisch, richtig und gut. Es gibt ja auch viele Musiker, die eigene Facebook-Profile und eigene Fanseiten haben. Man darf außerdem nicht vergessen, dass die Berliner Philharmoniker ein junges Orchester sind. Der Altersdurchschnitt der Musiker liegt bei 38 Jahren, da sind für viele die sozialen Netzwerke ganz normal und vertraut.

U. S. Wie halten Sie es mit dem Dialog bei Twitter?
T. M.
Wir stürzen uns nicht proaktiv in die Diskussion. Für uns ist Twitter eher ein Newsticker. Wenn wir aber angesprochen und etwas gefragt werden, antworten wir natürlich. Wir selbst nutzen Twitter in erster Linie, um zu schauen, wie andere Orchester und Kultureinrichtungen sich im Netz präsentieren.

U. S. Wie lautet Ihr bisheriges Resümee?
T. M.
Wir sind vor allem begeistert von der Resonanz. Auf Facebook haben wir über 50.000 Fans, auf YouTube wurden unsere Videos innerhalb eines Jahres 1,5 Mio-Mal abgerufen. Auch bei Twitter kommen pro Woche über 100 Follower dazu. Allerdings merken wir auch, dass man nicht den Arbeitsaufwand unterschätzen sollte, um sich in diesem Umfeld angemessen zu präsentieren - zumal es bei uns niemanden gibt, der sich ausschließlich um dieses Thema kümmert.

U. S. Was empfehlen Sie anderen Kultureinrichtungen, die Social Media in ihrer Kommunikation einbinden wollen.
T. M.
Wichtig ist im Vorfeld zu klären: Was wollen Sie erreichen? Womit können Sie das Interesse der Menschen wecken? Und man sollte genau hinschauen, um die Regeln der Kommunikation in den Netzwerken zu verstehen. Wie in jeder Kommunikation nützt es nichts, wenn man selbst als einziger von der Relevanz seiner Inhalte und Äußerungen überzeugt ist. Dann führt man bald Selbstgespräche - auch im Netz. Zu guter Letzt würde ich empfehlen: Nehmen Sie sich nicht zu viel vor und versuchen Sie nicht, ein ganzes Geschäftsmodell auf Social Media aufzubauen. Über diesen Weg etwas unmittelbar verkaufen zu wollen, funktioniert nur bedingt. Wenn Sie diese Kanäle dauerhaft und qualitätsbewusst nutzen, werden Sie allerdings erreichen, dass Ihr Angebot diskutiert wird und im Gespräch bleibt. In einer Welt, in der es so unendlich viele Möglichkeiten gibt, Kultur zu nutzen, ist das viel wert.

Vielen Dank Herr Möller für Ihre Zeit und das Gespräch!

Hier twittert der Chef noch selbst ¦ Interview mit Werner Lippert, Ausstellungsleiter des NRW-Forums

Dienstag, März 9th, 2010

Im Rahmen der Studie „Museen und Orchester im Social Web” führte ich ein Telefoninterview mit dem Ausstellungsleiter des NRW-Forums Düsseldorf, Werner Lippert.

Ulrike Schmid: Was war Ihre Motivation, sich ins Social Web zu begeben?
Werner LippertWerner Lippert: Also es gibt drei Beweggründe: Erstens halte ich es für normal. Das wäre so, wie wenn ich mir die Frage stelle, warum machst du PR in Tageszeitungen? Und natürlich ist Web 2.0 inzwischen Realität in der Öffentlichkeitsarbeit. Insofern war es für uns immer klar. Die Frage war nur, wann fangen wir damit an und wie fangen wir damit richtig an. Wir wollten nicht nur ein bisschen darin „rumfummeln” und bei Facebook 200 Fans bekommen, sondern es sollte schon so professionell sein, wie die gesamte Öffentlichkeitsarbeit des NRW-Forums.

Der zweite Grund ist ein biografischer. Ich bin Herausgeber des Jahrbuchs Annual Multimedia (jährlich erscheinendes Jahrbuch für Digital Marketing, Anm. U. S.) und hätte mich allmählich schämen müssen, wenn ich als Fachautorität hinter den Entwicklungen herlaufen würde.

Drittens haben wir absolut das Publikum dafür. Wir sind ein extrem junges Museum. Der Altersdurchschnitt unserer Besucher liegt deutlich unter 35 Jahren, während er bei anderen Häusern bei über 45 liegt. Wir haben ein Publikum das extrem equipt ist mit allem was man braucht in der digitalen Welt und auch damit umgeht. Es fühl sich stark angesprochen durch solche Dinge.

U. S.: Ihr Blog besteht seit 2009. Wann kamen die anderen Kanäle dazu bzw. wie sind Sie an das Thema herangegangen?
W. L.:
Der Blog war unser erster “Fehler”. Wir haben damit bereits Januar 2009 angefangen und nicht auf die Befindlichkeiten der Szene gehört. Der erste Blog war eigentlich ein Blog, der zu sehr selbstzentriert war. Wir haben dort Sachen geschrieben, die wir selber interessant fanden. Zum Teil waren sie auch kunsthistorisch sehr schwer verdaulich und wir sind damit hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben. Dafür, dass wir einen so hohen Aufwand betrieben haben, hatten wir zu wenige Zugriffe. Wir haben ihn dann wieder vom Netz genommen und uns noch einmal Gedanken darüber gemacht, was denn ein Blog wirklich ist, abgesehen von unseren Vorstellungen. Also, was das Publikum erwartet.

Und das funktioniert jetzt auch viel besser, auch wenn sich die Respons-Rate in Grenzen hält. Wir sehen den Blog allerdings auch als Archiv. Wir erhalten eine ganze Menge Fragen, nur an anderer Stelle und das ist natürlich auch ganz interessant.

U. S.: Wo werden diese Fragen gestellt?
W. L.:
Die Fragen kommen über Twitter und Facebook und auch über Google Buzz. Wir sind ja auch ein öffentlich zugängliches Haus und so bekommen wir auch Briefe, E-Mails und Anrufe. Also insgesamt merken wir, dass all unsere Aktivitäten zu einer Kommunikation beitragen. Es ist schon sehr interessant zu sehen, wie man an einer ganz anderen Stelle ein Respons erhält, wenn man etwa bei Facebook etwas eingestellt hat.

U. S.: Zum Beispiel?
W. L.:
Kürzlich kam eine Gruppe von berufstätigen Frauen an die Kasse und fragte, ob sie nicht auch noch um sieben Uhr eine Führung bekommen könnten, das hätten sie tags zuvor auf Facebook gelesen. Oder wir sehen, dass direkt über die Homepage Führungen gebucht werden und dass sich plötzlich im Shop Artikel besser verkaufen als früher. An bestimmten Dingen kann man relativ eindeutig ablesen: Das ist jetzt eine Folge von etwas, das wir gerade auf Facebook gemacht haben.

Es ist jetzt nicht so, dass sich unsere Besucherzahl verdoppelt hätte, wir merken nur da passiert insgesamt etwas.

U. S.: Wie fing es an? Kam der Anstoß zu Ihren Social-Media-Aktivitäten von innen oder von Agenturseite?
W. L.:
Wir haben vor rund sechs Wochen damit angefangen und haben alles präzise vorbereitet. Der Anstoß kam von innen. Wir machen in regelmäßigen Abständen Workshops mit Agenturen. Wir suchen uns alle halbe Jahre konkret eine Agentur aus und machen mit ihr einen Workshop zu einem bestimmten Thema. So war das auch bei Conosco, denen wir gesagt haben, dass wir das Thema Web 2.0 professionell angehen möchten. So ein Workshop muss nicht zwangsläufig zu einem Auftrag führen. Im Falle Conosco war dem so. Die Agentur hat auch einen gehörigen Anteil an unseren Social-Web-Aktivitäten. Das ist eine supertolle Zusammenarbeit.

Die Inhalte kommen von mir. Ich verfasse alles selber und muss mich auch nicht verstellen. Wir haben mit Conosco eine Vereinbarung, dass sie uns täglich informieren und uns auch auf Sachen hinweisen, die ich oft im Tagesgeschäft gar nicht so mitbekomme.

U. S.: Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihren Social-Media-Aktivitäten?
W. L.:
Na ja, erreichbare Zielgruppen erweitern, virale Effekte nutzen und Besucherzahlen steigern.

U. S.: Wie wichtig ist Ihnen der Dialog?
W. L.:
Wir hören extrem aufmerksam zu. Also jedes Mal, wenn etwas Relevantes kommentiert wird, dann diskutiere ich das auch mit Conosco. So etwa der Hinweis, dass wir unser Web-Freunde mit Informationen etwas überstrapazieren. Solche Hinweise nehmen wir extrem ernst.

U. S.: Wie proaktiv sind Sie?
W. L.:
Wie so oft, wenn man sich im Netzt bewegt, stößt man auf spannende Gruppen oder auf Kongresse. Wir machen demnächst zum Beispiel ein iPhone-Konzert mit Zee, die mir vorher nicht bekannt waren. Das war eine Information, die mich über Twitter oder Facebook erreicht hatte. Und als ich mit ihnen telefoniert habe, hieß es: ‚‚Ach ja toll NRW-Forum! Sie sind doch die von Facebook.” Und da schließt sich für mich wieder der Kreis. Das sind so Sachen in denen ich nicht so zuhause bin und wo ich entscheidende Hinweise bekommen.

Ich merke, dass es bei all den Social-Media-Aktivitäten auch um so etwas wie Reputationsbildung geht. Jetzt kommt allerdings auch der Punkt, wo ich mir überlegen muss, wie weit gehe ich, wie populistisch werde ich oder wo wahrt man die Kompetenz eines Museums.

U. S.: Wie messen Sie den Erfolg Ihrer Maßnahmen?
W. L.:
Auch wenn das noch nicht statistisch relevant ist, wir sehen schon, dass wir unbekannte Gesichter im Museum haben. Ich kann das nur noch nicht beweisen, dafür ist der Zeitraum zu kurz und die Frage ist auch immer, wie nachhaltig ist das Ganze. Ich erhoffe mir, dass wir durch das Social Web wieder eine andere Besucherschicht gewinnen werden.

U. S.: Was tun Sie, um die Freunde aus dem Social Web ins Museum zu bekommen?
W. L.:
Wir organisieren spezielle Führungen für unsere Facebook-Fans und wir laden Blogger zu unterschiedlichen Themen ein. Wir hatten vergangenes Jahr eine Ausstellung mit Karl Lagerfeld gemacht und da gab es erstmals eine eigene Blogger-Pressekonferenz. So eine Art Preview, weil Blogger mehr Bedarf an Informationen und Diskussion haben. Da hatten wir drei bis vier Gesprächspartner, bei Mapplethorp waren es schon um die 20 Blogger.

U. S.: Weshalb die Trennung?
W. L.:
Blogger haben einen höheren Bedarf an Informationen. Die machen ein kleines Video mit einer Minikamera oder haben fünfzig Fragen, die sie beantwortet wissen wollen und sie sind auch ein bisschen wilder und „anstrengender” als die Feuilletonisten und teils naiver und unorganisierter. Sehr spannend zu erleben. Irgendwann wird sich das auch auflösen und es wird nur noch eine Pressekonferenz geben.

U. S.: Was empfehlen Sie anderen Kultureinrichtungen, die Social Media in ihrer Kommunikation einbinden wollen.
W. L.:
Bevor man sich als Kultureinrichtungen ins Social Web begibt, muss man sich tatsächlich die Frage stellen, will ich das wirklich, passt das zu mir und wie bewerkstellige ich das. Kultureinrichtung sollten sich auch Gedanken um Authentizität machen.

Vielen Dank Herr Lippert für Ihre Zeit und das Gespräch!

Mozartfest Würzburg ¦ Ein Interview mit dem Künstlerischen Leiter Christian Kabitz

Mittwoch, Juli 8th, 2009

In den vergangenen Wochen berichtete Christian Kabitz immer mittwochs  über das Mozartfest Würzburgs. Zum Abschluss der Serie habe ich ihn zum Mozartfest und seiner Erfahrung mit dem Bloggen interviewt.

Das erste Mozartfest unter Deiner Regie ist am Sonntag mit einem Picknick-Konzert zu Ende gegangen. Ein etwas unspektakuläres Ende, wie ich finde. Weshalb gab es kein großes Abschlusskonzert, wie man das etwa vom Rheingau-Musik Festival kennt?
Wir scheuen aus Erfahrung die Konzerte Sonntag abends - viele Besucher kommen von auswärts und wollen /können nicht noch eine Übernachtung anhängen. Vielleicht sollten wir es trotzdem einmal versuchen mit einem großen Open-Air-Spektakel - man wird sehen.

Wie lautet Dein erstes Resümee?
Jetzt bin ich erst einmal unendlich dankbar, dass alles so wunderbar gelaufen ist; wir hatten nur eine schwerwiegende Absage - die Labeques - diese konnten wir durch die kurzfristige Verpflichtung der Paratores mehr als wettmachen. Das Wetter bei den beiden Nachtmusiken hat mitgespielt, wir konnten draußen musizieren - herrlich! Die Besucher waren ganz überwiegend von meiner neuen Bühnenaufstellung und damit verbunden mit der neuen Bestuhlung zufrieden - alle Konzerte fanden eine begeistertes Echo - was will man mehr?

Haben sich Deine Erwartungen erfüllt? Ist es gelungen, eine Festival-Atmosphäre zu verbreiten, sodass jeder spüren, sehen, hören konnte: Jetzt ist Mozartfest!, wie Du das im Vorfeld formuliert hast?
Eindeutig nein - aber das war im ersten Jahr nicht zu erwarten. Ich denke, ein klein wenig konnten wir zeigen, was sich im nächsten Jahr noch verändern wird - nur ein Beispiel: Das erfolgreiche Mozart-Cafe - und alles, was wir jetzt in den nächsten Tagen für 2010 auf den Weg bringen, rückt uns hoffentlich ein klein wenig näher an mein großes Ziel.

Du hast in einem Blog-Beitrag geschrieben, dass das Festival innovativ und voller neuer Ideen sein soll und ein anderes Publikum gewonnen werden muss. Erreichen wolltest Du das u. a. mit Künstlern, Ensembles und Programmen, die Überraschungen versprechen. In wie weit ist die Rechnung aufgegangen oder anders gefragt wie wurden die Konzerte mit den, dem Mainstream (noch) unbekannten, Künstlern angenommen?
Es gab einige unbekannte Größen, sprich: Künstler und Ensembles, die nicht zum lebenden Inventar des Mozartfestes gehören, die aber trotzdem großen Anklang fanden: Das Mannheimer Mozartorchester (wird bestimmt wieder eingeladen), die Polnische Kammerphilharmonie (dito), und andere mehr. Wir hatten mit „Les Siecles” ein hier noch ganz unbekanntes französisches Orchester eingeladen - die Leuten dankten mit standing Ovations. Wir werden in dieser Richtung mutig weitergehen, nächstes Jahr wird es auf jeden Fall eine Reihe „Aufgehende Sterne” geben, wo wir junge Künstler explizit vorstellen wollen.

Wie wurde die von Dir ins Leben gerufene Reihe “Kabitz trifft …” angenommen?
Was mich besonders gefreut hat, war das Mozart-Cafe mit Prof. Konrad, Deutschlands bedeutendstem Mozartforscher. Im Vorfeld hatten Bekannte Besorgnis geäußert, das werde sicher sehr akademisch. Das Gegenteil war der Fall: selbst die 15jährige Tochter meine Sekretärin - der Musikwissenschaft gegenüber eher distanziert - sagte nach der Gesprächsstunde, sie „schwebe”…

Du hast jetzt hier auf diesem Blog 18 Wochen lang über das Mozartfest Würzburg berichtet. Wie lautet Dein Fazit?
Auch wenn es manchmal etwas beschwerlich war, pünktlich meinen Blogbeitrag abzuliefern, war ich dankbar, denn ich konnte meine eigenen Empfindungen ordnen, bewerten und noch mal überdenken. Und ich habe mich unglaublich über das enorme Echo gefreut - aus allen Ecken unserer Republik meldeten sich Leser!

Wie stehst Du den Möglichkeiten, die Social Media bieten, gegenüber? Wirst Du verstärkt auf diese Form der Kommunikation setzen?
Da gibt es gar kein Nachdenken: Natürlich! Und mehr!

Dürfen sich die LeserInnen jetzt auf ein eigenes Blog, wo Du auch über all Deine anderen Aktivitäten berichtest, freuen?
Das muss ich mir genau überlegen - ich habe ja gemerkt, dass es sehr zeitaufwändig ist, denn man kann ja nicht hinschreiben, was einem gerade mal so einfällt, das soll ja auch eine Qualität haben. Es ist eine tolle Form der Kommunikation. Also: Warum nicht?

Dein nächstes größeres Projekt?
Das nächste Großprojekt sind meine Bachtage im November, es geht in diesem Jahr um die Gegenüberstellung von Bach und Bruckner und erstmals sind die Bachtage zu Gast im Dom zu Würzburg, ich dirigiere dort Bruckners Große Messe f-moll und sein Te Deum; dazu gibt es ein wunderbares Programm mit Orchester- und Kammermusik-Konzerten, Orgel- und Klavier-Recitals, Festgottesdienste mit Bachkantaten und sogar Jazz mit Flöte und Orgel … www.bachtage-wuerzburg.de

Christian, vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit all Deinen Projekten!

PS Die Beiträge kamen überpünktlich und ohne dass ich nachfragen musste!

Von Christian Kabitz sind hier folgende Blogbeiträge erschienen:

I-Mein Mozartfest
II-Die angenehmen Seiten eines Festivalleiters
III-Eine kleine Nachtmusik
IV-Les petits riens
V-Aufgehende Sterne
VI-Mozart und Paris
VII-Kabitz trifft Hengelbrock
VIII-Die Suche nach dem Sturm und Drang Komponisten
IX-Randnotizen
X-Mozarts Posthorn-Serenade
XI-Nur noch neun Tage bis zum Eröffnungskonzert
XII-Mozarts Zauberkiste
XIII-Das Eröffnungskonzert
XIV-Chevalier de Saint George
XV-Himmel schenk uns noch einen sonnigen Abend
XVI-Ein kleiner Rückblick
XVII-Wehmut