Archive for the ‘Nachricht’ Category

Kuratieren und Kritik - Ein neuer Studiengang in Frankfurt

Montag, Juli 26th, 2010

Inhalte Studiengang Kuratieren und Kritik
In Frankfurt gibt es einen neuen Studiengang und das Besondere daran ist, dass sowohl die Hochschulen Goethe-Universität und Städelschule als auch mehrere Museen an einem Strang ziehen: Universität, Städelschule, Städel Museum, Liebieghaus, Historisches Museum, Museum der Weltkulturen, Portikus und Museum für Moderne Kunst beteiligen sich am neuen Masterstudiengang Curatorial+Critical Studies.

Der Masterstudiengang Curatorial Studies - Theorie - Geschichte - Kritik vermittelt künftigen MuseumskuratorInnen, AusstellungsmacherInnen und KunstkritikerInnen eine theoretische und praktische Grundlage für ihr späteres Berufsleben. Bereits während des Masterstudiums haben Studierende die Chance, fachspezifisches Wissen mit kuratorischen Fragestellungen und praktischen Kenntnissen zu verbinden. 12 bis 15 Studierende haben ab dem Wintersemester 2010/11 die Chance, in den Studiengang aufgenommen zu werden.

In der Ankündigung heißt es

„Im Zentrum des Masterstudiengangs steht die wissenschaftliche Reflexion über Kuratieren und Kunstkritik als intellektuelle und ästhetische Herausforderung mit praxisbezogener Perspektive. Ziel ist der Erwerb einer Kompetenz, die eine objektbezogene Herangehensweise mit Theorie- und Fachwissen verbindet. Es ist ein besonderes Anliegen des neuen Studiengangs, die bisher eng an die Gegenwartskunst gebundenen Diskussionen über Kuratieren und Kunstkritik auf frühere Epochen und andere kulturwissenschaftliche Disziplinen zu öffnen.”

Ein interessantes Projekt vor allem dahingehend, dass sich verschiedene Kulturinstitutionen zusammentun und sich   der Aufgabe zu stellen, den Begriff von Öffentlichkeit neu zu formulieren.

Interessierte können sich bis 31. August 2010 bewerben. Infos unter http://www.kuratierenundkritik.net

Porträts der Frühen Neuzeit im Netz

Dienstag, August 25th, 2009

Über 200.000 Porträts wird das Bildarchiv Foto Marburg erschließen und online publizieren. Das Projekt “Digitaler Porträtindex druckgraphischer Bildnisse der Frühen Neuzeit” wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt und ist zunächst auf zwei Jahre angelegt.

Ziel ist es, eine möglichst große, repräsentative Auswahl druckgraphischer Porträts der Frühen Neuzeit aus  öffentlichen deutschen und österreichischen Sammlungen systematisch zu erschließen. Gleichzeitig werden die Porträts als ein sammlungsübergreifender, illustrierter digitaler Verbundkatalog im Internet frei zugänglich eingestellt. Die Porträts - meist  Kupferstiche und Holzschnitte -  stellen bedeutenden Fürsten, Geistliche und Gelehrten der europäischen Länder dar.

“Der Digitale Porträtindex wird es den Kulturwissenschaften erheblich erleichtern, über Personen, Stände, Gruppen und Ereignisse der Frühen Neuzeit zu forschen”,

sagt Prof. Dr. Hubert Locher, der wissenschaftliche Direktor des Bildarchivs Foto Marburg, das der Philipps-Universität angegliedert ist.

Bereits Mitte nächsten Jahres soll der Porträtindex mit den ersten 130.000 Bildern und Daten online gehen. Na, da schlägt mein “Frühe Neuzeit- Herz”  höher.

Surfsommer bei SWR2

Donnerstag, August 13th, 2009

Die SWR2 Journal-Autoren haben jüngst die Surfsaison eröffnet. Drei Wochen lang präsentieren sie ihre Lieblingslinks und deshalb auch ganz subjektive Wegweiser zu Kunst und Kultur im Netz. Gefunden haben sie bisher u. a. den Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller als EchtzeitblogNachtkritik - eine Anlaufstelle für Theaterinteressierte, oder das Wortmuseum - ein virtuelles Museum für aus der Mode gekommene Wörter. V.a. letzteres hat es mir angetan. Hier finden Sie alle bisher erschienen  Lieblingslinks der SWR2-Autoren.

Eine tolle Sache! Einziger Wermutstropfen - ich konnte weder eine regelmäßige Sendezeit noch die Möglichkeit, die Podcast zu abonnieren, finden. Bleibt nur SWR2 auf Twitter zu verfolgen in der Hoffnung die neuesten Beiträge dann im Dschungel der Tweets nicht zu übersehen …

Gratis ins Museum

Mittwoch, August 12th, 2009

In Frankreich dürfen Jugendliche gratis ins Museem. Das war bereits ein Wahlversprechen Sarkozys. Jetzt wurde es in die Tat umgesetzt. In den Genuss des kostenlosen Eintritts kommen alle in Europa lebenden Einwohner bis zu einem Alter von 26  Jahren.  Ausnahme illegale Einwanderer und die Schweizer. Für den Ausfall der Einnahmen muss der Staat die Museen entschädigen. Gerechnet wird mit Kosten in Höhe von 30 Millionen Euro.

(Quelle: FAZ vom 10.  Aug. 2009)