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	<title>Kultur 2.0</title>
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	<description>... dialogische Kulturvermittlung durch PR</description>
	<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:45:53 +0000</pubDate>
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		<title>KultUp - Tweet up your cultural life</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur-PR]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturkommunikation]]></category>

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		<category><![CDATA[KultUp]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vergangenen Donnerstag hat der 2. KultUp in Frankfurt stattgefunden. Organisiert werden die KultUps von Tanja Neumann und mir und wir haben diesen Twitter-Event unter das Motto „KultUp - Tweet up your cultural life&#8221; gestellt.
Nachdem ich an anderer Stelle schon einiges über Kultur-Tweetups und ihren Nutzen sowohl für die Rezipienten als auch für die Kultureinrichtungen geschrieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3434" title="KultUp Fanbanner" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/05/kultup_fanbanner_125x250.jpg" alt="KultUp Fanbanner" width="125" height="250" />Vergangenen Donnerstag hat der 2. KultUp in Frankfurt stattgefunden. Organisiert werden die KultUps von <a title="Externer Link zum Twitter-Profil" href="https://twitter.com/TanjaNeumann" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');" target="_blank">Tanja Neumann</a> und mir und wir haben diesen Twitter-Event unter das Motto „<a title="Externer Link zum KultUp-Blog" href="http://kultup.org" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/kultup.org');" target="_blank">KultUp - Tweet up your cultural life</a>&#8221; gestellt.</p>
<p>Nachdem ich an anderer Stelle schon einiges über Kultur-Tweetups und ihren Nutzen sowohl für die Rezipienten als auch für die Kultureinrichtungen geschrieben habe (etwa <a title="Externer Link zum Interview bei Culture to go" href="http://blog.culture-to-go.com/2012/03/27/erfahrungen-mit-dem-ersten-kultup-im-mmk-museum-fuer-moderne-kunst-frankfurt-interview-mit-ulrike-schmid-und-tanja-neumann" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/blog.culture-to-go.com');" target="_blank">hier</a>, <a title="Externer Link zum Blog Kulturkurier inside" href="http://blog.kulturkurier.de/2012/03/12/gastbeitrag-ulrike-schmid-tweet-up-your-cultural-life/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/blog.kulturkurier.de');" target="_blank">hier</a> oder auch in dieser <a title="Externer Link zur Präsentation" href="http://www.slideshare.net/UlrikeSchmid/praesentation-aufbruchmuseenweb2020042012" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.slideshare.net');" target="_blank">Präsentation</a>) möchte ich auch in dieser Stelle auf diese Veranstaltungsreihe eingehen, deren Ziel es ist, offline- und online-Welt zu verbinden und Kulturvermittlung zu betreiben.<span id="more-3433"></span></p>
<p>All denjenigen, die mit dem Wort Kultur-Tweetup noch nichts anfangen können sei gesagt, dass es sich um ein Event handelt, bei dem sich Twitterer ganz real in einer Kultureinrichtung treffen, mit dem Ziel, über eine Führung, einen Probenbesuch oder ähnliches zu twittern. Durch die Festlegung eines Hashtags (Rautenzeichen inkl. eines Kürzels - in unserem Fall #kultup) können Twitterati aus der ganzen Welt virtuell an der Führung partizipieren.</p>
<p>Und es wird partizipiert: Sei es, dass Fragen gestellt werden,</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p>@<a href="https://twitter.com/tinowa" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">tinowa</a> Er würde Tweets nicht ausdrucken, sondern innerhalb des Mediums mit ihnen arbeiten. Analogie: <a href="https://twitter.com/search/%2523warhol" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">#warhol</a> TV <a href="https://twitter.com/search/%2523ktwpffm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">#ktwpffm</a></p>
<p>— museums(t)raum (@TanjaNeumann) <a href="https://twitter.com/TanjaNeumann/status/182802542860840960" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">März 22, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script> sei es, dass weiterführende Informationen eingestreut werden</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p>
@<a href="https://twitter.com/kultup" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">kultup</a> <a href="https://twitter.com/search/%2523lutherbibel" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">#lutherbibel</a> zum download als audiofile <a title="http://ow.ly/aORrE" href="http://t.co/i0BfyoWz" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/t.co');">ow.ly/aORrE</a> <a href="https://twitter.com/search/%2523kultup" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">#kultup</a> <a href="https://twitter.com/search/%2523MAK" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">#MAK</a> <a href="https://twitter.com/search/%2523Frankfurt" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">#Frankfurt</a> — Hie-suk Yang (@hie_suk) <a href="https://twitter.com/hie_suk/status/200546994324914178" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">Mai 10, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script>oder die Twitterati sich einfach nur untereinander unterhalten.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p>Dann poste doch pics ;-) RT @<a href="https://twitter.com/iamgandino" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">iamgandino</a>: Das kann ich auch nach 7 Semestern Uni sehr schlecht. Zuhören &amp; das Gesagte aufschreiben <a href="https://twitter.com/search/%2523ktwpffm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">#ktwpffm</a></p>
<p>— B. Schmidt-Hurtienne (@KuWiWege) <a href="https://twitter.com/KuWiWege/status/182801904328392705" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">März 22, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script>Kultur-Tweetup bieten also auch die Möglichkeit, Menschen zusammenzubringen, die sich vorher nicht kannte.</p>
<p>Kultur-Tweetups bedeutet aber auch „Schwerstarbeit&#8221; - für die VeranstalterInnen. Man steht stets unter dem Druck „liefern zu müssen&#8221;: Fotos, damit die Twitterer draußen in der Welt eine Vorstellung davon bekommen, über was getwittert wird. Und natürlich muss das Gehörte weitergegeben werden. Gleichzeitig müssen Fragen aufgegriffen und weitergeben werden.</p>
<p>Der Lohn für die Mühen sind viele engagierte Mittwitterer, die nicht nur Spaß hatten, sondern auch nach dem Tweetup das Gefühl haben, etwas gelernt zu haben und Lust bekommen haben, die Ausstellung zu besuchen.</p>
<p>Den Mehrwert für die Kultureinrichtungen sehe ich vor allem darin, dass</p>
<ul class="unIndentedList">
<li> sie sich als ein am Dialog interessiertes Haus positionieren kann</li>
<li> Interesse an dem Angebot geweckt wird</li>
<li> sie eine höhere Aufmerksamkeit bekommen</li>
<li> neue Besuchergruppen erschlossen werden</li>
<li> die Reputation und Awareness gesteigert wird</li>
<li> durch den Blick hinter die Kulissen, Vertrauen aufgebaut wird, das letztlich in neuen Fürsprechern für die Kultureinrichtung münden kann.</li>
</ul>
<p>Andrerseits sollten auch die sozialen Faktoren nicht zu kurz kommen. Eine Kultureinrichtung wird selbst zu einem Ort der Kommunikation und das (nicht nur) über Kunst. Sie bringt Menschen zusammen, die sich vorher nicht kannten. Gespräche/Freundschaften zwischen Menschen, die sich erst durch einen Kultur-Tweetup kennenlernen, entstehen. So wird die Kultureinrichtung auch über den Tag des Events hinaus verbindendes Element dieser Freundschaft sein.</p>
<p>Ein wesentliches Element der KultUps ist, dass wir den beteiligten Twitterern einen Mehrwert bieten wollen, den sie bei einer öffentlichen Veranstaltung so nicht bekämen. Das ist zunächst der freie Eintritt. Mehrwert aber auch im Sinne, dass man etwas zu sehen oder hören bekommt, das man sonst nicht erfährt. Beim ersten KultUp war es die Möglichkeit dem Kurator über Twitter Fragen zu stellen, beim zweiten holte die Kuratorin ein ganz besonderes Stammbuch aus der Vitrine, blätterte es vor unseren Augen durch und wir durften für die Online-Teilnehmern mitfotografieren.</p>
<p>Ein weiteres wichtiges Merkmal der KultUps sind entsprechende Blogbeiträge, um die Tweetups festzuhalten, die Stimmung und das Erfahrene (Gelernte) zu dokumentieren. Mit entsprechenden ergänzenden <a title="Link zum Interview über Stammbücher mit einem Archivar " href="http://kultup.org/2012/05/07/stammbucher-achivar-eiserfeldwolf-bringt-licht-ins-dunkel/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/kultup.org');" target="_blank">Blogbeiträgen</a> soll auf den Tweetup eingestimmt bzw. vorbereitet werden. Insofern sind KultUps nicht nur ein Twitter-Event, sondern ein auf Nachhaltigkeit angelegtes Projekt, das verschiedene Social-Media-Kanäle miteinander verbindet.</p>
<p>Ferner ist uns daran gelegen, dass wir mit den Kultur-Tweetups auch Menschen erreichen, die sich nicht in der „klassischen Kulturszene&#8221; bewegen. Meiner Forderung „Raus aus dem Feuilleton, rein in die Talkshow&#8221; oder in diesem Falle „rein in die Twitter-Timeline&#8221; sind wir auf jeden Fall schon ein Stück näher gekommen, was verschiedenste Tweets belegen (nachzulesen etwa hier).</p>
<p>PS Für alle bekennenden Fans gibt es übrigens ein Banner (<a title="Externer Link zum Download der Banner" href="http://kultup.org/banner/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/kultup.org');" target="_blank">hier zum Download</a>) zum Einbinden auf dem Blog oder der Website sowie ein <a title="Link zum Einbinden des Picbadge" href="http://www.picbadges.com/kultup-tweet-up-your-cultural-life/2569365/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.picbadges.com');" target="_blank">Picbadge</a> fürs Twitter- und Facebook-Profilfoto.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Raus aus dem Feuilleton, rein in die Twitter-Timeline</title>
		<link>http://kulturzweinull.eu/index.php/raus-aus-dem-feuilleton-rein-in-die-twitter-timeline/</link>
		<comments>http://kulturzweinull.eu/index.php/raus-aus-dem-feuilleton-rein-in-die-twitter-timeline/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 May 2012 10:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[
Da staunte ich nicht schlecht, als ich vorgestern in meiner Timeline folgenden Tweet vorfand. Nichts Besonderes, denken Sie?
We&#8217;ve arrived at our hotel in Nuremberg after a long, hot coach journey. Time to check work emails and go for a jog then out for dinner (SQ)
— BBC Philharmonic (@BBCPhilharmonic) May 1, 2012
 Mich sprach er in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Da staunte ich nicht schlecht, als ich vorgestern in meiner Timeline folgenden Tweet vorfand. Nichts Besonderes, denken Sie?</p>
<blockquote class="twitter-tweet"><p>We&#8217;ve arrived at our hotel in Nuremberg after a long, hot coach journey. Time to check work emails and go for a jog then out for dinner (SQ)</p>
<p>— BBC Philharmonic (@BBCPhilharmonic) <a href="https://twitter.com/BBCPhilharmonic/status/197361211011104768" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">May 1, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script> Mich sprach er in zweierlei Hinsicht an und das, obwohl oder gerade weil ich vielen Kultureinrichtungen folge und mich auch mit vielen unterhalte.<span id="more-3374"></span></p>
<p><strong>1. Das Profilbild:</strong> Es zeigt das Gesicht einer Person und das ist für eine Kultureinrichtung völlig untypisch. Meist dominieren die Logos, Ansichten des Hauses und bei Museen auch schon mal ein Bild der aktuellen Ausstellung den Twitter-Avatar.  <strong></strong></p>
<p><strong>2. Der Inhalt:</strong> Auch dieser eher ungewöhnlich für ein Orchester - von Joggen ist die Rede - gut, man erfährt auch, dass das Orchester in Nürnberg angekommen ist, es sich auf Reise befindet und eine SQ den Tweet versendet hat.  <strong></strong></p>
<p><strong>3. Das Kürzel: </strong>In meiner <a title="Link zum PDF, siehe Seite 40." href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2010/10/das-social-media-engagement-deutscher-museen-und-orchester-20102.pdf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/downloads/wp-content/uploads/2010/10/das-social-media-engagement-deutscher-museen-und-orchester-20102.pdf');" target="_blank">Studie</a> hatte ich bereits<strong> </strong>festgestellt, dass bei der überwiegenden Mehrheit der Orchester und Museen ein Hinweis fehlt, wer für die Institution twittert. Damals konnte ich lediglich vier der untersuchten Kultureinrichtungen ausmachen, bei denen sich in der Biografie ein Hinweis fand, mit wem man es als Follower zu tun hat. Wenn nur eine Person fürs Twittern verantwortlich ist, erübrigt sich das Kürzel im Tweet, insofern wurde hier schon angezeigt, dass es sich um mehrere Personen handelt. (Bei Firmen ist es übrigen selbstverständlich, dass die Follower wissen, mit wem sie es zu tun haben.)  Da mich sowohl Profilbild als auch der Inhalt positiv überrascht hat - letzteres aufgrund des scheinbar Nebensächlichen - habe ich mir die Tweets der letzten Tage der BBC Philharmonic durchgesehen und bin auf diese Tweets gestoßen.</p>
<blockquote class="twitter-tweet"><p>
We&#8217;re off <a href="https://twitter.com/search/%2523ontour" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">#ontour</a> tomorrow!We&#8217;re hoping to give you an insight into the different roles within the orchestra with different people tweeting!  — BBC Philharmonic (@BBCPhilharmonic) <a href="https://twitter.com/BBCPhilharmonic/status/196203322926051328" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">April 28, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script></p>
<p>Und die Auflösung, wer zwitschert, gab&#8217;s dann hier:</p>
<blockquote class="twitter-tweet"><p>You will be hearing from Stef Quinn the &#8216;fixer&#8217;, Tom Hilton stage manager, Peter Dixon principal cello and Richard Wigley General Manager  — BBC Philharmonic (@BBCPhilharmonic) <a href="https://twitter.com/BBCPhilharmonic/status/196203982937530368" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">April 28, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script> Und siehe da - hinter dem Kürzels SQ steht Stefanie Quinn, die selbst über einen <a title="Externer Link zum Twitter-Account von Stefannie Quinn" href="https://twitter.com/stefquinn" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');" target="_blank">Twitter-Account</a> verfügt und in diesen Tagen über die Orchestertour zwitschert.  Liegt es an dem „Format&#8221; Tournee, das Orchester entspannter sein lässt im Umgang mit Social Media? Selbst die bei Twitter so ernsthaft auftretenden Berliner Philharmoniker sind in ihren Beiträgen im Tournee-Blog viel lockerer. (<a title="Externer Link zum Tour-Blog der Berliner Philharmoniker " href="http://blog.berliner-philharmoniker.de/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/blog.berliner-philharmoniker.de');" target="_blank">hier das aktuelle Tour-Blog</a>)  Ich finde die Idee, dass mehrere Personen aus dem Orchesterumfeld bzw. Musiker twittern großartig. Dadurch erhalten die Follower nicht nur einen lebendigeren Eindruck, sondern auch einen vielschichtigeren, da das Tour-Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet wird. Sind es nicht die kleinen Geschichten, die scheinbar belanglosen Tweets, die einem Twitterer (und einer Kultureinrichtung) erst einen persönlichen Anstrich geben und es so einzigartig machen? Zeigen diese Tweets nicht auch, dass Kommunizieren über Kulturthemen Spaß machenn kann? (frei nach <a title="Externer Link zurStatusmeldung von Christoph Deeg" href="https://twitter.com/#!/crocksberlin/status/193283931271987200" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');" target="_blank">Christoph Deeg bei der „aufbruch-Tagung&#8221;</a>).  In den <a title="Interner Link zu den Interviews" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/im-dialog-mit/"  target="_blank">Interviews, die ich mit Verantwortlichen von Kultureinrichtungen führe</a>, werden stets &#8220;neue Zielgruppen/Besucher ansprechen&#8221; als Grund für das Social-Media-Engagement genannt. Ob Kultureinrichtungen dies durch ihre eher neutralen unpersönlichen Tweets erreichen? Veranstaltungsankündigungen twittern kann jeder, dadurch wird keine Kultureinrichtung unverwechselbar und auch nicht sympathischer. Über solche Tweets wird weder gesprochen noch lässt sich ein Gespräch, eine Diskussion entfachen, sie werden höchstens weitergeleitet und das war&#8217;s. (In der Beziehung können übrigens die Großen von den Kleinen lernen. Kleinere Einrichtungen sind oft viel kommunikativer)  Weitergedacht, wünsche ich mir, dass bei einem deutschen Orchester (darf auch gerne eine andere Kultureinrichtung sein) jeweils eine Woche lang oder einige Tage je ein Musiker/eine Musikerin twittert. Anstelle des Logos ist als Twitter-Avatar das Gesicht der Musikerin/des Musikers zu sehen. Aus dem „unpersönlichen&#8221; Orchester werden plötzlich Orchestermitglieder, Menschen, die das Orchester zu dem machen was es ist. Das Orchester würde ihm wahrsten Sinne des Wortes Gesicht zeigen. Wie viel gäbe es zu erzählen, über Proben, Instrumente, Gemeinschaft und, und, und. Aus der anonymen Masse der 100 Orchestermitglieder, die immer nur als Ganzes funktionieren werden plötzlich Individuen, die nur gemeinsam zu musikalischer Höchstleistung auflaufen.  Etwas von dieser Leichtigkeit und auch Offenheit, die englische Orchestern im Social Web an den Tag legen, würde ich mir auch bei deutschen wünschen. Sei es ein <a title="Externer Link zur Aufzeichnung" href="http://www.thebusinesshangout.com/lso-live/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.thebusinesshangout.com');" target="_blank">Google Hangout</a>, wie es das London Symphony Orchestra organisierte, <a title="Externer Link zum Gespräch" href="http://www.facebook.com/londonsinfonietta/posts/10150983774273906" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.facebook.com');" target="_blank">einen Chat mit dem Dirigenten</a> der London Sinfonietta bei Facebook  oder jetzt eben die wechselnden Twitterati.  Fairerweise möchte ich erwähnen, dass auch das Beethoven Fest Bonn oder auch die Kronberg Academy Twitter-Interviews organisiert haben.  Bei BBC Philharmonic übernimmt übrigens am Freitag der General Manager das Ruder.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p>
A reminder about our tweeting <a href="https://twitter.com/search/%2523ontour" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">#ontour</a> - you&#8217;ll hear from different people within the team.On Fri General Manager,Richard Wigley takes over!  — BBC Philharmonic (@BBCPhilharmonic) <a href="https://twitter.com/BBCPhilharmonic/status/197760697738866688" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">Mai 2, 2012 </a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script></p>
<p>Update 4. Mai: Der Austausch des Fotos am heutigen Freitag wirkte sich (leider) auch auf meine eingebunden Tweets aus.</p>

<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fkulturzweinull.eu%2Findex.php%2Fraus-aus-dem-feuilleton-rein-in-die-twitter-timeline%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Entfacht die aufbruch-Tagung einen Social-Media-Flächenbrand?</title>
		<link>http://kulturzweinull.eu/index.php/entfacht-die-aufbruch-tagung-einen-social-media-flachenbrand/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 07:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kongresse/Tagungen]]></category>

		<category><![CDATA[aufbruch. museen und web 2.0]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturvermittlung]]></category>

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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<category><![CDATA[Tagung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vor der Tagung sagte mir Christan Gries, einer der Mitorganisatoren, im Interview, dass mit der ersten Tagung
„eine Brandfackel geworfen [wurde], die deutlich Klärung bewirkt und Initiativen geweckt hat. Heute, ein Jahr später, sieht die Situation anders aus: viele Einrichtungen haben sich auf den Dialog mit dem Publikum eingelassen und sind in die eine oder andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div id="attachment_3325" class="wp-caption alignnone" style="width: 350px"><img class="size-full wp-image-3325 " title="Das aufbruch-Team" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/04/foto2-aufbruch-team.jpg" alt="Das aufbruch-Team: Tanja Praske, Christian Gries, Sybille Greisinger, Hararld Link (von links); Foto: FrankTentler)" width="340" height="290" /><p class="wp-caption-text">Das aufbruch-Team: Tanja Praske, Christian Gries, Sybille Greisinger, Hararld Link (von links); Foto: FrankTentler</p></div>
<p>Vor der Tagung sagte mir Christan Gries, einer der Mitorganisatoren, <a title="Interner Link zum Interview" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/tagung-aufbruch-museen-und-web-20-%C2%A6-interview-mit-christian-gries/"  target="_blank">im Interview</a>, dass mit der ersten Tagung</p>
<blockquote><p>„eine Brandfackel geworfen [wurde], die deutlich Klärung bewirkt und Initiativen geweckt hat. Heute, ein Jahr später, sieht die Situation anders aus: viele Einrichtungen haben sich auf den Dialog mit dem Publikum eingelassen und sind in die eine oder andere Richtung der digitalen Landschaft „aufgebrochen&#8221;. Zuweilen war es unsere Konferenz, die dazu einen wichtigen Impuls setzen konnte.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ob nach dieser zweiten Tagung ein Social-Media-Flächenbrand (im positiven Sinne) ausbricht, bleibt abzuwarten. Veranstalter und Referenten haben auf jeden Fall ihren Beitrag geleistet, dass es soweit kommen kann.<span id="more-3319"></span></p>
<p>Fakt ist sicherlich, dass einerseits Museen und Kultureinrichtungen insgesamt im Social Web hochprofessionell kommunizieren. Andrerseits sind da aber auch die vielen, die entweder vom Social Web noch völlig ausgeschlossen sind, oder es nur unzureichend nutzen. Auch die Zahl derer, die eine oder mehrere Social-Media-Plattformen nutzen ist marginal. Lediglich 60 Museen sind es, so erläuterte Sybille Greisinger in ihrem Vortrag. Im Regierungsbezirk <a title="Disclosure: mein Wurzeln liegen im Unterallgäu)" href="http://" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/');">Schwaben</a> gibt es gar nur 1 (!) Museum mit einer Social-Media-Präsenz und das bei rund 1.350 nichtstaatlichen Museen, die Bayern vorweisen kann.</p>
<p>Dieser Unterschied zwischen professionell aufgestellten Museen mit teils eigenen Social-Media-Verantwortlichen und den noch in diesem Thema unbedarften, spiegelte sich auch im Tagunspublikum wieder. Einerseits diejenigen (mich eingeschlossen, was die mangelnde Tweetup-Erklärung anging), die mit den Fachtermini und Analysetools &#8220;um sich warfen&#8221; und andrerseits diejenigen, die kleinere Häuser repräsentierten und die sich noch an das Thema herantasten. Für letztere war mein Vortrag gedacht, weil mir deren Bedürfnisse und die Herausforderungen vor denen die (kleineren) Kultureinrichtungen in Kleinstädten stehen vertraut sind.</p>
<div style="width:425px" id="__ss_12623539"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/UlrikeSchmid/praesentation-aufbruchmuseenweb2020042012" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.slideshare.net');" title="Praesentation aufbruch.museen.web2.0" target="_blank">Praesentation aufbruch.museen.web2.0</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12623539" width="425" height="355" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
<div style="padding:5px 0 12px"> View more <a href="http://www.slideshare.net/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.slideshare.net');" target="_blank">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/UlrikeSchmid" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.slideshare.net');" target="_blank">u.s.k., Dialogische Kulturvermittlung durch PR</a> </div>
</p></div>
<p>Aber nochmal zurück zum Start bzw. zum Beginn der Tagung, denn die begann mit einer Keynote von Neil Stimler per Video. Man will den großen Social-Media-Konferenzen eben in nichts nach stehen.<br />
Und es war ein gelungener Einstand, ansehen lohnt sich. Im Anschluss stand Stimler außerdem noch bei Twitter für Fragen zur Verfügung.<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/39807188" width="425" height="355" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe><br />
Ich will hier nicht auf die einzelnen Vorträge eingehen, da die Videos in Kürze im <a title="Externer Link zum Blog" href="http://aufbruch2null.blogspot.de/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/aufbruch2null.blogspot.de');" target="_blank">„aufbruch&#8221;-Blog</a> zu sehen sein werden.</p>
<p>Erwähnenswerter finde ich, dass die vier OrganisatorInnen <a title="Twitter: Sybille Greisinger" href="https://twitter.com/#%21/art_available" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');" target="_blank">Sybille Greisinger</a>, <a title="Twitter: Christian Gries" href="https://twitter.com/#%21/cogries" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');" target="_blank">Christian Gries</a>, <a title="Twitter: Harald Link" href="https://twitter.com/#%21/haraldlink" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');" target="_blank">Harald Link</a> und <a title="Twitter: Tanja Praske" href="https://twitter.com/#%21/tanjapraske" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');" target="_blank">Tanja Praske</a> nichts unversucht gelassen haben, um vor und während der Tagung die verschiedensten Medien sinnvoll und im besten Sinne kommunikativ zu nutzen. Sei es die vorab von Tanja Praske initiierte <a title="Externer Link zum Blog des Residenzmuseums" href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=1327" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.residenz-muenchen-blog.de');" target="_blank">Blogparade fürs Residenzmuseum</a>, seien es die <a title="Externer Link zu YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=1JmvgWyMNs4&amp;feature=relmfu" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.youtube.com');" target="_blank">Videostatements der Organisatoren</a>, das Ausprobieren neuer Plattformen wie <a title="Externer Link zu Pinterest" href="http://pinterest.com/haraldlink/aufbruch-tagung-und-startcamp-munchen-2012/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/pinterest.com');" target="_blank">Pinterest</a> (übrigens sehr vorbildlich, die Galerie), ein QR-Code oder eine App, die noch rechtzeitig zum Tagungsbeginn erschien. Die richtige Mischung zu finden, für eine Veranstaltung Aufmerksamkeit zu generieren und die Dialogpartner etwa bei Facebook oder Twitter dennoch nicht zu nerven, ist eine große Kunst. Das aufbruch-Team hat auch hier die richtige Mischung gefunden und das obwohl gefühlte sechs Accounts befüllt wurden. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl gepusht zu werden, im Gegenteil - durch immer wieder kleine, serviceorientierte Infos war ich immer wieder positiv angetan.</p>
<p>Mit 12 Vorträgen war das Programm picke-packe voll. Hier hätte ich mir zwei weniger gewünscht und dafür nach jedem Vortrag eine Fragerunde - auch aus Referentensicht.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Ein spannende Tagung mit vielen interessanten Themen, der Möglichkeit neue Menschen kennen zu lernen, altbekannte wieder zu treffen und vielen anregenden Gesprächen. Danke an das Organisationsteam für die tolle Arbeit!</p>
<p>PS Und wer einen Hinweis aufs stARTcamp vermisst, den vertröste ich auf morgen, denn den Bericht dazu gibt&#8217;s morgen nebenan auf <a title="Externer Link zum Blog Kultup - Tweet up your cultural life! " href="http://kultup.org" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/kultup.org');" target="_blank">KultUp</a>.</p>

<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fkulturzweinull.eu%2Findex.php%2Fentfacht-die-aufbruch-tagung-einen-social-media-flachenbrand%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Vom Schreiben einer Online-Pressemeldung</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 07:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur-PR]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturkommunikation]]></category>

		<category><![CDATA[Online-Pressemeldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Online-Pressemeldungen sind nach Angaben einer jüngst veröffentlichten Studie von PR-Gateway zu einem eigenständigen Kommunikationsinstrument geworden.  Nicht die Journalisten sind die alleinigen Adressaten, sondern vielmehr  alle, die Informationen nach einem Produkt oder  zu einem bestimmten  Thema im Web suchen, heißt es in der Studie.
Inwieweit dies auch in der Kultur-PR respektive für die  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 370px"><img class=" " src="http://farm7.staticflickr.com/6059/6849241342_0dd04f1ca9.jpg" alt="qwerty" width="360" height="283" /><p class="wp-caption-text">Foto: Katscan ¦ Flickr.com</p></div>
<p><strong>Online-Pressemeldungen</strong> sind nach Angaben einer jüngst veröffentlichten Studie von PR-Gateway <a title="Siehe S. 6 der Online-PR Studie" href="http://www.pr-gateway.de/docs/online-pr-studie-pressemitteilung.pdf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.pr-gateway.de');" target="_blank">zu einem eigenständigen Kommunikationsinstrument geworden</a>.  Nicht die Journalisten sind die alleinigen Adressaten, sondern vielmehr  alle, die Informationen nach einem Produkt oder  zu einem bestimmten  Thema im Web suchen, heißt es in der Studie.</p>
<p>Inwieweit dies auch in der Kultur-PR respektive für die  Kulturkommunikation zutrifft, sei dahingestellt. Fakt ist allerdings,  dass eben Online-Pressemeldungen nicht nur von Journalisten und Bloggern  gelesen werden, sondern von allen möglichen, an einem bestimmten  Kulturthema interessierten Leserinnen und Lesern.<span id="more-3315"></span></p>
<p><strong>Informativ und serviceorientiert</strong><br />
Website und Online-Pressemeldungen haben eines gemeinsam: Sie erfordern  einen sachlichen und informativen Schreibstil. Prägnant, gut  verständlich, kurz und klar sind hier die wichtigsten Kriterien. Dennoch  wollen auch Onlineleser ganze Sätze lesen und nicht im Stakkato-Stil  abgefertigt werden. Fakt ist auch, dass Online-Leser anders lesen, als  etwa Print-Leser. Die Leser wollen die gesuchten Informationen schnell  finden. Der typische Internetnutzer ist nicht bereit, viel Zeit ins  Lesen langer Texte zu investieren. Der Text wird in Sekundenschnelle  überflogen. Findet der Leser in dieser Zeit nichts Relevantes, ist er  auch schon wieder weg. Ich behaupte, dass Ähnliches auch für Blogs gilt.</p>
<p><strong>Prägnant, aktuell, objektiv</strong><br />
Dies sind die Kennzeichen einer (Online-)Pressemeldungen. Sie ist  zeitlich und thematisch auf dem neuesten Stand und enthält die  wichtigsten Fakten im ersten Abschnitt. Wertungen und subjektive  Kommentare kennt sie nicht. Im Gegenteil: Sie ist sachlich und  beinhaltet pro Satz nur einen Gedanken - so die Faustregel. Persönliche  Aspekte finden lediglich in Zitaten Erwähnung. Die Meinungsäußerungen  eines Dramaturgen oder einer Kuratorin sind, solange sie als solche  gekennzeichnet sind, allerdings durchaus erlaubt. Das Zitat sollte aber  einen Mehrwert für den Journalisten bieten und nicht um des Zitates  Willen eingebunden werden. Übertreibung kennt eine Medieninformation  ebenso wenig wie Superlative - sie sollte <a title="In der jüngst von Zimpel durchgeführten Studie „Wie Redaktionen im Social Media-Zeitalter arbeiten&quot; gaben drei Viertel der befragten Redakteure an, dass die Qualität nur mindestens ausreichend ist. Jeder Zwanzigste bezeichnet die Qualität der Pressemitteilungen als mangelhaft" href="http://blog.zimpel.de/online-studie-wie-redaktionen-im-social-media-zeitalter-arbeiten" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/blog.zimpel.de');" target="_blank">sachlich sein</a>.  Die Schlüsselwörter sind in den beiden ersten Absätzen am besten  aufgehoben, aber übertreiben sie es nicht, gerade was die Nennung der  eigenen Institution angeht. Der Reiz von Online-Pressemeldungen besteht  darin, weiterführende Links (per Hyperlink) problemlos in den Text  einfügen zu können. Gleiches gilt für Fotos und Videos.</p>
<p>Wie schon das Beispiel Online-Medieninformation zeigt, stehen die  Kommunikatoren heute mehr denn je vor der Herausforderung verschiedene  Zielgruppen im Blick zu haben. Deren spezifischen Bedürfnisse und  Antworten beim Texten nicht aus den Augen zu verlieren ist eine nicht zu  unterschätzende Aufgabe. Mit der für jede Form von Kommunikation  nötigen Portion Fingerspitzengefühl und gesundem Menschenverstand ist  sie jedoch gut zu bewältigen und macht aufgrund der oft direkten  Resonanz nicht zuletzt auch viel Spaß.</p>
<p>Dieser Blogpost ist ein leicht modifizierter Auszug aus meinem Artikel „<strong>Einer für alle - das war einmal. Das (Social) Web stellt neue Anforderungen ans Texten</strong>&#8220;, der in der aktuellen Ausgabe des <a title="Siehe KM Magazin 04/12, S. 13-16." href="http://kulturmanagement.net/beitraege/prm/39/v__d/ni__2216/index.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/kulturmanagement.net');" target="_blank">KM Magazins 04/12</a> erschienen ist.</p>

<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fkulturzweinull.eu%2Findex.php%2Fvom-schreiben-einer-online-pressemeldung%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Tagung aufbruch. museen und web 2.0 ¦ Interview mit Christian Gries</title>
		<link>http://kulturzweinull.eu/index.php/tagung-aufbruch-museen-und-web-20-%c2%a6-interview-mit-christian-gries/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 08:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kongresse/Tagungen]]></category>

		<category><![CDATA[aufbruch. museen und web 2.0]]></category>

		<category><![CDATA[Interview]]></category>

		<category><![CDATA[Kultureinrichtungen]]></category>

		<category><![CDATA[Museen]]></category>

		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<category><![CDATA[Tagung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am 20. April findet bereits zum zweiten Mal die Tagung „aufbruch. museen und web 2.0&#8221; in München statt. In diesem Jahr schließt sich ein Barcamp - das stARTcamp München an die Tagung an. Ich habe mit einem der Mitorganisatoren, Dr. Christian Gries von Janusmedia, über die Tagung und das stARTcamp gesprochen.
Ulrike Schmid: An wen richtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/04/logo_aufbruch_aktuell_small.jpg" ><img class="size-full wp-image-3268 alignleft" title="Logo aufbruch museen und web 2.0" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/04/logo_aufbruch_aktuell_small.jpg" alt="Logo aufbruch museen und web 2.0" width="135" height="241" /></a>Am 20. April findet bereits zum zweiten Mal die Tagung „<strong>aufbruch. museen und web 2.0</strong>&#8221; in München statt. In diesem Jahr schließt sich ein Barcamp - das stARTcamp München an die Tagung an. Ich habe mit einem der Mitorganisatoren, Dr. Christian Gries von <a title="Externer Link zu Janusmedia" href="www.janus-media.de/" target="_blank">Janusmedia</a>, über die Tagung und das stARTcamp gesprochen.<span id="more-3267"></span></p>
<p><strong>Ulrike Schmid:</strong> An wen richtet sich die Tagung?</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Dr. Christian Gries:</strong> Die Tagung richtet sich an Kultureinrichtungen und Kulturschaffende, die sich dem digitalen Wandel in Gesellschaft und Kultur stellen und die Potentiale der „Digital humanities&#8221; erkennen. Unser Zielpublikum kommt aus den Museen, Theatern, Bibliotheken und Archiven, - aber auch aus den Universitäten, freien Wissenschaften und Künsten.</p>
<div id="attachment_3271" class="wp-caption alignleft" style="width: 193px"><a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/04/83890-dr_christian_gries-original-1333124582.jpg" ><img class="size-full wp-image-3271" title="Dr. Christian Gries" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/04/83890-dr_christian_gries-original-1333124582.jpg" alt="Dr. Christian Gries" width="183" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Christian Gries</p></div>
<p>Der Wandel, der sich gerade vollzieht, ist doch ein ganzheitlicher und es macht keinen Sinn, diesen auf eine Branche oder gar Abteilung zu begrenzen. Ganz sicher stellt das Web 2.0 nicht nur eine neue Aufgabe für Marketing und Presse dar, wie das vielfach verstanden wird. Es geht um einen „Aufbruch&#8221;, der Kultur, Institutionen, Wissenschaften, aber auch die Kommunikation und letztlich auch das Publikum bereits verändert. Der „Aufbruch&#8221; soll ja nicht nur eine Bewegung markieren, sondern auch den Bruch mit Tradition und vor allem Verkrustungen signalisieren. Frei nach Hermann Hesse (Stufen): „nur wer bereit ist zu Aufbruch und zu Reise mag lähmender Gewöhnung sich entraffen&#8221;. Wir sprechen da auch ganz bewusst Kuratoren, Ausstellungsmacher, Dramaturgen, Bibliothekare, Verleger und Archivare an. Und wir zielen auf große Einrichtungen genauso, wie auf kleine. Gerade für letztere bedeutet der digitale Raum eine Chance.</p>
<p><strong>U. S.:</strong> Wie viele Teilnehmer erwarten Sie?</p>
<p><strong>Christian Gries:</strong> Wir erwarten ca. 130 Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Die Tickets sind bereits nahezu ausverkauft. Einige der letzten Karten können <a title="Externer Link zu Amiando" href="http://de.amiando.com/SUTSJSH.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.amiando.com');" target="_blank">hier noch gebucht werden.</a></p>
<p><strong>U. S.:</strong> An Konferenzen und Tagungen zum Thema Social Media generell mangelt es nicht. Auch bei der Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes und der MAI-Tagung stehen Social Media auf der Agenda. Weshalb noch eine Tagung?</p>
<p><strong>C. G.:</strong> Zum einen haben wir bereits bei der Vorgängerveranstaltung im Jahr 2011 bemerkt, wie viel Neugier, Informations- und Aufklärungsbedarf zum Thema Web 2.0, insbesondere auch bei den Kultureinrichtungen, vorhanden ist. Das kann sicher eine Konferenz gar nicht abdecken und beantworten. Im letzten Jahr waren es in Bayern gerade einmal eine Handvoll Kultureinrichtungen, die sich auf Blogs, Facebook oder Twitter eingelassen hatten. Mit unserer ersten Tagung haben wir eine Brandfackel geworfen, die deutlich Klärung bewirkt und Initiativen geweckt hat. Heute, ein Jahr später, sieht die Situation anders aus: viele Einrichtungen haben sich auf den Dialog mit dem Publikum eingelassen und sind in die eine oder andere Richtung der digitalen Landschaft „aufgebrochen&#8221;. Zuweilen war es unsere Konferenz, die dazu einen wichtigen Impuls setzen konnte.</p>
<p><strong>U. S.</strong> So wie beim Residenzmuseum.</p>
<p><strong>C. G.</strong>: Genau,  das Residenzmuseum München hat sich an ein mittlerweile recht erfolgreiches <a title="Externer Link zum Blog des Residenzmuseums" href="(http://www.residenz-muenchen-blog.de)" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.residenz-muenchen-blog.de)');" target="_blank">Blog</a> gewagt und im Vorfeld dieser neuen Tagung eine tolle Blogparade inszeniert.</p>
<p>Vielfach stehen die Kultureinrichtungen aber nun in diesem „Neuland&#8221; und haben keine Ahnung, was das nun bedeutet und wohin es weiter geht. Im letzten Jahr hatte uns vor allem auch die Feststellung angetrieben, dass gerade bayerische Kultureinrichtungen in den sozialen Medien kaum zu finden waren. Die Mitte oder der Norden Deutschlands hatten da deutlich mehr Energie und Engagement aufgebracht, so dass schon eine „Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen&#8221; zu befürchten war. Aber der Süden hat sich mit Ächzen und Schnaufen erhoben und mehr oder weniger nachgezogen. Jetzt blicken wir mit unserer Konferenz auf das ganze Land. Eine Regionalisierung macht in Sachen Internet auch kaum Sinn. Unsere Referenten kommen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und mit dem Keynote-Speaker Neal Stimler haben wir einen Experten für die „digital humanities&#8221; aus den USA gewinnen können.</p>
<p>Ich denke, dass im digitalen Raum noch so viel Neuland zu entdecken und zu besetzen ist, dass es durchaus legitim ist, wenn sich mehrere Veranstaltungen immer wieder und immer aufs Neue mit diesem Thema auseinandersetzen. Das Web hat so viele Farben und eine solche Geschwindigkeit, dass kaum Redundanzen zu fürchten sind. Vorgestern war es Facebook, gestern „Google+&#8221;, heute ist es Pinterest. Für den Kosmos der „digital humanities&#8221; scheint es mir in Deutschland ohnehin noch ein langer Weg.</p>
<p><strong>U. S.:</strong> In diesem Jahr schließt sich an die Tagung ein Barcamp, das stARTcamp München, an. Was sollen sich die Besucher darunter vorstellen?</p>
<p><strong>C</strong><strong><img class="alignleft size-full wp-image-3275" title="Logo stARTCamp" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/04/logo_startcamp.jpg" alt="Logo stARTCamp" width="226" height="168" /></strong><strong>. G.:</strong> Eine wichtige Forderung, die uns im letzten Jahr nach der Tagung erreichte, war die Bitte nach mehr Zeit für Gespräche und mehr Praxisbeispiele. Wir haben diese Anregung aufgegriffen und einen ganzen Tag für den „digitalen Werkraum&#8221;, also das gemeinschaftliche Nachdenken, Diskutieren, Betrachten und Lernen reserviert. Das genau ist das stARTcamp.</p>
<p><strong>U. S.:</strong> Was macht den Reiz eines stARTcamps aus?</p>
<p><strong>C. G.:</strong> Während die Tagung mehr der Theorie und den Visionen gewidmet ist, widmet sich das Camp der Praxis. Wir hoffen hier insbesondere auch auf eine rege Teilnahme von freien Künstlern aus allen Gattungen: das kann für den freien Künstler so spannend sein, wie für den Schriftsteller oder Schauspieler. Das (in Deutschland noch recht neue) Campformat bietet dafür einen wunderbar kreativen Rahmen. Keine standardisierten Präsentationen oder genormten Vorträge. Bei Social Media bedeutet vieles immer noch und immer wieder auch „Experimentieren&#8221;, und „Lernen&#8221;. Ein ungezwungener Rahmen scheint mir für so einen Ansatz die beste Plattform. Das Camp bietet sicher eine Menge Dialog, Inspiration und Hilfestellung. Und als regionales Spin-off der „Mutter aller Kultur 2.0 Konferenzen&#8221;, der Duisburger <a title="Externer Link zur stARTconference" href="http://www.startconference.org" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.startconference.org');" target="_blank">stARTconference</a>, agieren wir auf einer etablierten Bühne und einem tollen Forum.</p>
<p><strong>U. S.:</strong> Ich mutmaße, dass sich zum stARTcamp in erster Linie „freie Kulturschaffende&#8221; angemeldet haben. Weshalb lohnt sich der Besuch auch für Vertreter von Kultureinrichtungen?</p>
<p><strong>C. G.:</strong> Wir haben allen Interessenten immer die Kombination beider Veranstaltungen empfohlen. Nach dem Motto: etwas für den Kopf und etwas für das Herz. Tatsächlich belegen die Anmeldungen, dass wir einen spannenden Mix von freien Kulturschaffenden und Vertretern aus klassischen Kultureinrichtungen im Publikum haben werden. Zudem sind manch frei agierende Kulturschaffende in Sachen Social Media schon weiter, weil sie eben nicht über Budgets, Personaldiskussionen oder Entscheidungs- und Verwaltungshierarchien gehen müssen. Wir werden ja sehen, wer da am Ende wen beeinflusst und ob der kleine Bruder nicht plötzlich mit der Erfahrung des Großvaters argumentiert.</p>
<p><strong>U. S.:</strong> Die Grundidee eines Barcamps ist, dass es zwar unter einem Motto steht (Kultur und Social Media), die Themen, die besprochen werden können, allerdings erst am Tag selber festgelegt werden. Dennoch können Session-Vorschläge im Vorfeld eingereicht werden. Gibt es von Organisatoren-Seite Wunschthemen für Sessions?</p>
<p><strong>C. G.:</strong> Unsere Wunschthemen gehen über Social-Media-Strategien, Crossmedia-Storytelling, Crowdfunding, Einsatzmöglichkeiten von QR-Codes, Erfahrungen mit Blogs, Facebook, Google+, Twitter oder Pinterest, Rechtliche Fragestellung im digitalen Raum (Impressumspflicht, Copyright, Urheberrecht), Erfahrungen mit Apps und mobilen Webseiten, - und möglichst gerne auch (gute und schlechte) Erfahrungen mit allen Aspekten von Partizipation und digitalem Dialog mit dem Publikum.</p>
<p><strong>U. S.: </strong>Wo können sich Interessierte informieren und anmelden?</p>
<p><strong>C. G.: </strong>Weitere Informationen zur Tagung gibt es hier:<br />
Blog: <a href="http://aufbruch2null.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/aufbruch2null.blogspot.com');">http://aufbruch2null.blogspot.com </a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/aufbruch.museen.2.0?ref=ts" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.facebook.com');">http://www.facebook.com/aufbruch.museen.2.0?ref=ts</a><br />
Twitter (#mukomuc): <a href="https://twitter.com/mukomuc" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">https://twitter.com/mukomuc</a></p>
<p>und hier zum stARTcamp München - Werkraum für digitale Handarbeit<br />
<em>Vorträge, Workshops und Networking rund um Kultur, Kommunikation und Kollaboration</em><br />
Blog: <a href="http://scmuc.posterous.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/scmuc.posterous.com');">http://scmuc.posterous.com</a><br />
Twitter (#scmuc12): <a href="http://twitter.com/scmuc" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">http://twitter.com/scmuc</a></p>
<p>Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg! Wir sehen uns in München.:-)</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Rechtliche Stolperfallen (2) Kultur, Social Media und Recht</title>
		<link>http://kulturzweinull.eu/index.php/rechtliche-stolperfallen-2-kultur-social-media-und-recht/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 07:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<category><![CDATA[Impressum]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Kultureinrichtungen]]></category>

		<category><![CDATA[Museen]]></category>

		<category><![CDATA[Orchester]]></category>

		<category><![CDATA[Sebastian Dramburg]]></category>

		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<category><![CDATA[Spreerecht]]></category>

		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nachdem vergangene Woche das Urheberrecht Thema war, sollen diese Woche ein paar Aspekte, des schier  unerschöpflichen Themas Recht und Social Media, herausgegriffen und in  Erinnerung gerufen werden. Viele Punkte wurden schon häufig genannt. Auf Spreerecht wurden sie alle schon mal ausführlich in einzelnen  Blogbeiträgen dargelegt. Aber manchmal schadet es ja nicht, einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div id="attachment_3076" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a rel="attachment wp-att-3076" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/rechtliche-stolperfallen-1-%e2%80%93-scannen-zitieren-verlinken/confused-man-and-paragraph-symbols/" ><img class="size-full wp-image-3076" title="Confused man and paragraph symbols" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/03/fotolia_19944139_s.jpg" alt="© skvoor, Fotolia.com" width="175" height="175" /></a><p class="wp-caption-text">© skvoor, Fotolia.com</p></div>
<p>Nachdem vergangene Woche das <a title="Interner Link zum Urheberrecht-Beitrag" href="../index.php/rechtliche-stolperfallen-1-%E2%80%93-scannen-zitieren-verlinken/" target="_blank">Urheberrecht</a> Thema war, sollen diese Woche ein paar Aspekte, des schier  unerschöpflichen Themas Recht und Social Media, herausgegriffen und in  Erinnerung gerufen werden. Viele Punkte wurden schon häufig genannt. Auf <a title="Externer Link zum Blog von Spreerecht" href="http://spreerecht.de/blog" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/spreerecht.de');" target="_blank">Spreerecht</a> wurden sie alle schon mal ausführlich in einzelnen  Blogbeiträgen dargelegt. Aber manchmal schadet es ja nicht, einige  Punkte noch einmal aufzugreifen. Und wie auch schon vergangene Woche hat mir freundlicherweise Sebastian Dramburg für den Blogpost Woche Rede und Antwort  gestanden.</p>
<p>Da wäre zunächst die Impressumspflicht bei Twitter und Facebook, oft  erwähnt, nicht immer umgesetzt. Warum, weshalb und wie ist das Impressum  einzubinden?</p>
<div id="attachment_3065" class="wp-caption alignleft" style="width: 213px"><a rel="attachment wp-att-3065" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/rechtliche-stolperfallen-1-%e2%80%93-scannen-zitieren-verlinken/sebastian-dramburg/" ><img class="size-full wp-image-3065   " title="Rechtsanwalt Sebastian Dramburg" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/03/sebastian-dramburg.jpg" alt="Rechtsanwalt Sebastian Dramburg" width="203" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Rechtsanwalt Sebastian Dramburg</p></div>
<p><strong><em>Sebastian Dramburg:</em> </strong><em>Das Gesetz  unterscheidet nicht zwischen konkreten Web-Plattformen, d. h. aus  rechtlicher Sicht besteht kein Unterschied zwischen einer  Unternehmenswebsite, einem Newsblog oder eben einem Social Media Account  wie bei Facebook oder Twitter. D. h. sobald eine derartige Plattform  beruflich genutzt wird, muss die Impressumspflicht erfüllt werden. </em></p>
<p>Blog ist klar, aber besteht auch für andere Plattformen wie etwa Flickr, YouTube oder issuu die Impressumspflicht? Wenn ja, reicht die „2-Klick-Regel”?</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><em>Sebastian Dramburg:</em></strong> <em>Ja, die Pflicht  besteht. So muss beispielsweise ein Unternehmen, das einen Youtube-Kanal  für seine Spots betreibt auch hier ein Impressum bereit halten.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Da es in den USA aber keine Impressumspflicht gibt und die  meisten Plattformen da her kommen, ist es nicht immer möglich, das  Impressum direkt dort unterzubringen.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Das ändert aber nichts an der Impressumpflicht. So wurde bereits durch ein <a title="Externer Link zum entsprechenden Spreerecht-Artikel" href="http://spreerecht.de/facebook/2011-10/urteil-impressum-facebook" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/spreerecht.de');">deutsches Gericht entschieden</a>, dass bei Facebook eine derartige Pflicht besteht.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Hier kommt die sog. “2-Klick-Regel” ins Spiel. Danach darf das  Impressum auf einer Internetpräsenz (Youtube, Twitter, Blog, Facebook,  etc.) nie länger als zwei Klicks entfernt werden.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Es bietet sich daher immer an, auf der Profilseite einen  Direktlink auf das Impressum der Website zu setzen. Die beiden Bilder  verdeutlichen es vielleicht etwas besser:</em></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="font-style: italic;">
<dl id="attachment_3129" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/03/impressum-stadel-museum-facebook.jpg" ><img class="size-full wp-image-3129  " title="Impressum Staedel Museum Facebook" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/03/impressum-stadel-museum-facebook.jpg" alt="Screenshot der StädelMuseum-Facebook-Seite" width="461" height="201" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Screenshot der StädelMuseum-Facebook-Seite</dd>
</dl>
</div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="font-style: italic;">
<dl id="attachment_3245" class="wp-caption aligncenter" style="width: 404px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/03/impressum-spreerecht-facebook1.jpg" ><img class="size-full wp-image-3245 " title="impressum-spreerecht-facebook" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/03/impressum-spreerecht-facebook1.jpg" alt="Screenshot der Spreerecht-Facebook-Seite" width="394" height="157" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Screenshot der Spreerecht-Facebook-Seite</dd>
</dl>
</div>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Twitter hingegen bietet sehr wenig Möglichkeiten, das eigene  Profil  zu gestalten. Um hier die Impressumspflicht zu erfüllen, sollte  man, um  sicher zu gehen, direkt auf das Impressum seiner Website  verlinken.</em></p>
<p>Noch einmal zurück zu Facebook. Viele Kultureinrichtungen sind mit einer  Seite vertreten ohne dass die Fans wissen, wer für die Seite schreibt.  Das ist aus rechtlicher Sicht ja völlig in Ordnung. Doch was ist, wenn  die Seite bei anderen Seiten oder Profilen kommentiert?</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><em>Sebastian Dramburg:</em> </strong><em>Auch hier haftet  dann nach außen der Betreiber der Facebookseite, also die  Kultureinrichtung. Es gilt nichts anderes, als wenn ein Mitarbeiter  einer Kultureinrichtung per Telefon woanders anruft und dort rumpöbelt.  Handelt der Mitarbeiter während der Arbeitszeit, dann muss sich dies in  den meisten Fällen der Arbeitgeber zurechnen lassen.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Insofern bieten die Kürzel in erster Linie Transparenz für das Unternehmen (welcher der Mitarbeiter war das?).</em></p>
<p>Und wie sieht es aus, wenn die Seiten-Admins namentlich bekannt sind.  Darf dann unter Verwendung eines Kürzels auf einer anderen Seite  kommentiert werden?</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><em>Sebastian Dramburg: </em></strong><em>Die Haftung wäre dann wie oben beschrieben. Die Verwendung von Kürzel ist keine Voraussetzung für das Kommentieren.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Das Problem beim <a title="Externer Link zum entsprechenden Spreerecht-Artikel" href="http://spreerecht.de/facebook/2011-02/facebook-seiten-koennen-nun-auf-pinnwaenden-kommentieren-aber-duerfen-sie-es-auch" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/spreerecht.de');" target="_blank">Kommentieren auf anderen Seiten</a> kommt aus einer anderen Ecke: Es kann als Werbemaßnahme eingestuft werden und gegen das Wettbewerbsverbot verstoßen. Hier sollte also nicht unüberlegt gepostet werden.</em></p>
<p>Was gibt es generell bei der Einbindung der Social-Media-Icons auf der Website, dem Blog, in Präsentationen etc. zu beachten?</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Sebastian Dramburg: </strong><em>Facebook selber gibt genaue <a title="Externer Link zu den Facebook-Angaben" href="http://www.facebook.com/brandpermissions/logos.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.facebook.com');" target="_blank">Vorgaben</a> an, wann und wie deren Logos und Zeichen verwendet werden sollen:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em> </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Grundsätzlich gibt es keine allgemeine Regel, da die Plattformen  hier selbst die Vorgaben bestimmen können. Realistischer Weise muss man  aber sagen, dass es keine Probleme geben wird, wenn man mit einem Icon  auf seine Social Media Seite verweist und hier nicht das Logo massiv  verändert.</em></p>
<p>Datenschutz ist ja auch bei Blogs ein Thema. Was gibt es zu beachten?</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Sebastian Dramburg: </strong><em>Jede Website braucht eine  Datenschutzerklärung, um die Besucher der Seite über die Datennutzung  und -erhebung aufzuklären. Je nach Art der Datennutzung und nach Nutzung  der verschiedenen Social Plugins muss die Datenschutzerklärung  entsprechend angepasst werden. Es gibt also kein “one-fits-all”-Muster.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Zudem sollte nicht zuletzt wegen der Diskussion in Puncto  “Datenschutz vs. Social Plugins” besonders darauf geachtet werden, dass  die Datenschutzerklärung einer Website auf dem aktuellen Stand ist.</em></p>
<p>Auf das Thema Bilder einzugehen würde vermutlich den Rahmen sprengen. Oder können Sie dazu in wenigen Sätzen was sagen?</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Sebastian Dramburg: </strong><em>Puh :-)</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Die Grundaussage ist stets: Fremde Inhalt in der Regel nur nach  entsprechender Einwilligung nutzen. Das gilt für Texte ebenso wie für  Bilder. Wobei ja Textzitate möglich sind, aber <a title="Externer Link zum entsprechenden Spreerecht-Artikel" href="http://spreerecht.de/allgemein/2012-01/bild-im-bild-zur-zulaessigkeit-von-bildzitaten" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/spreerecht.de');" target="_blank">Bildzitate</a> hingegen nur in sehr engen Voraussetzungen verwendet werden können.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em> </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Das heißt, vor der Verwendung fremder Fotos, Grafiken, Videos,  Musik und Texten sollte eine Einwilligung eingeholt werden, um Ärger zu  vermeiden.</em></p>
<p>Haben Sie einen Tipp, wie sich beispielsweise Museen verhalten  sollten, wenn Fotos aus Ihren Ausstellungen gepostet werden? Viele  Häuser gehen ja sehr strikt mit Copyright um.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Sebastian Dramburg: </strong><em>Das ist nicht ganz einfach  zu beantworten. Aus rechtlicher Sicht ist klar: Liegt keine Erlaubnis  vor, dann kann es gegen das Urheberrecht verstoßen, wenn fremde Fotos  verwendet werden. Nicht immer macht es aber Sinn, sofort mit der  Rechtskeule zuzuschlagen. Es kommt also immer auf den Einzelfall an und  eine pauschale Aussage ist schwer zu treffen. Denn es spielt natürlich  auch eine Rolle, wer das eigene Bild verwendet. Ist es ein Kunstfreund,  der in dem Blog über die Ausstellung berichtet, dann sollte anders  verfahren werden, als wenn bspw. ein Unternehmen das Foto für eigene  Zwecke kommerziell verwendet.</em></p>
<p style="font-style: italic;"><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em><em>Vielen Dank, Sebastian Dramburg,  für die Antworten und Statements für die beiden Blogbeiträge!</em></em></strong></p>
<p>Vor  längerer Zeit hat sein Kollege Thomas Schwenke im <a title="Externer Link zur Facebook-Seite des Treffpunkt Kulturmanagement" href="http://www.facebook.com/TreffpunktKulturManagement" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.facebook.com');" target="_blank">Treffpunkt  Kulturmanagement</a> über das Thema Onlinerecht referiert. Die Aufzeichnung  gibt’s <a title="Externer Link zum Treffpunkt KulturmanagementAuf" href="http://proj.adobeconnect.com/p87412994/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/proj.adobeconnect.com');" target="_blank">hier zu sehen</a>.  Und noch mehr Informationen gibt es in seinem Buch “<a title="Externer Link zu Amazon" href="http://www.amazon.de/OReillys-basics-Social-Media-Marketing/dp/3868991425/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1331846803&amp;sr=1-1" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.amazon.de');" target="_blank">Social Media Marketing und Recht</a>“.</p>

<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fkulturzweinull.eu%2Findex.php%2Frechtliche-stolperfallen-2-kultur-social-media-und-recht%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Linktipps 15-3-2012 ¦ Kultur-Tweetups</title>
		<link>http://kulturzweinull.eu/index.php/linktipps-15-3-2012-%c2%a6-kultur-tweetups/</link>
		<comments>http://kulturzweinull.eu/index.php/linktipps-15-3-2012-%c2%a6-kultur-tweetups/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 08:36:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Linktipps]]></category>

		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>

		<category><![CDATA[KultUp]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur-Tweetup]]></category>

		<category><![CDATA[Kultureinrichtungen]]></category>

		<category><![CDATA[Museum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kulturzweinull.eu/?p=3114</guid>
		<description><![CDATA[
Heute in einer Woche steht der erste Frankfurter Kultur-Tweetup an. Ort des Geschehens ist das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt. Die Reihe haben wir unter das Motto &#8220;Tweet up your cultural life!&#8221; gestellt.

Bei Kulturkurier inside (und in diesem Blogbeitrag) hatte ich bereits ausführlich die Idee von Tweetups in Kultureinrichtungen beschrieben

und bei

KultUp gibt es detaillierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a rel="attachment wp-att-3115" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/linktipps-15-3-2012-%c2%a6-kultur-tweetups/kultup_logo/" ><img class="alignleft size-medium wp-image-3115" title="KultUp-Logo. Gestaltung Birgit Schmidt-Hurtienne " src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/03/kultup_logo-300x300.jpg" alt="KultUp-Logo. Gestaltung Birgit Schmidt-Hurtienne " width="192" height="192" /></a>Heute in einer Woche steht der erste Frankfurter Kultur-Tweetup an. Ort des Geschehens ist das <a title="Externer Link zum MMK Frankfurt" href="http://www.mmk-frankfurt.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.mmk-frankfurt.de');" target="_blank">MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt</a>. Die Reihe haben wir unter das Motto &#8220;Tweet up your cultural life!&#8221; gestellt.</p>
<ul>
<li>Bei <a title="Externer Link zu Kulturkurier inside" href="http://blog.kulturkurier.de/2012/03/12/gastbeitrag-ulrike-schmid-tweet-up-your-cultural-life/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/blog.kulturkurier.de');" target="_blank">Kulturkurier inside</a> (und in <a title="Interner Link zum PK-Blogpost" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/twittern-unterm-%E2%80%9Egrunen-hugel-der-kunst%E2%80%9C/" >diesem Blogbeitrag</a>) hatte ich bereits ausführlich die Idee von Tweetups in Kultureinrichtungen beschrieben</li>
</ul>
<p>und bei</p>
<ul>
<li><a title="Externer Link zum Blog KultUp " href="http://kultup.org/2012/03/13/tweet-up-your-cultural-life-1-kultur-tweetup-im-mmk-frankfurt-2/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/kultup.org');" target="_blank">KultUp</a> gibt es detaillierte Infos darüber, was wir vorhaben und wie&#8217;s funktioniert.</li>
</ul>
<p>In diesem Sinne <strong>&#8220;Tweet up your cultural life!&#8221;</strong></p>

<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fkulturzweinull.eu%2Findex.php%2Flinktipps-15-3-2012-%25c2%25a6-kultur-tweetups%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechtliche Stolperfallen (1) – Scannen, Zitieren, Verlinken</title>
		<link>http://kulturzweinull.eu/index.php/rechtliche-stolperfallen-1-%e2%80%93-scannen-zitieren-verlinken/</link>
		<comments>http://kulturzweinull.eu/index.php/rechtliche-stolperfallen-1-%e2%80%93-scannen-zitieren-verlinken/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 07:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<category><![CDATA[Clipping-Dokumentation]]></category>

		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Kultureinrichtungen]]></category>

		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>

		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

		<category><![CDATA[Sebastian Dramburg]]></category>

		<category><![CDATA[Spreerecht]]></category>

		<category><![CDATA[Zitieren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kulturzweinull.eu/?p=3063</guid>
		<description><![CDATA[
In den vergangenen Wochen war viel von Urheber- und Nutzungsrecht im Kulturbereich die Rede. Die Abmahnungen der Süddeutschen und der Frankfurter Allgemeineen Zeitung gegenüber Künstlern haben für reichlich Aufregung gesorgt.
Ich möchte etwas Licht ins Dunkel bringen und da ich keine Rechtsexpertin bin, habe ich mir mit Sebastian Dramburg
von der Berliner Rechtsanwaltskanzel Schwenke &#38; Dramburg - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div id="attachment_3076" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a rel="attachment wp-att-3076" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/rechtliche-stolperfallen-1-%e2%80%93-scannen-zitieren-verlinken/confused-man-and-paragraph-symbols/" ><img class="size-full wp-image-3076 " title="Confused man and paragraph symbols" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/03/fotolia_19944139_s.jpg" alt="© skvoor, Fotolia.com" width="175" height="175" /></a><p class="wp-caption-text">© skvoor - Fotolia.com</p></div>
<p>In den vergangenen Wochen war viel von Urheber- und Nutzungsrecht im Kulturbereich die Rede. Die <a title="Externer Link zum Bad Blog of Musick" href="http://blogs.nmz.de/badblog/2012/01/23/warnung-vor-dem-hunde/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/blogs.nmz.de');" target="_blank">Abmahnungen der Süddeutschen und der Frankfurter Allgemeineen Zeitung gegenüber Künstlern</a> haben für reichlich Aufregung gesorgt.</p>
<p>Ich möchte etwas Licht ins Dunkel bringen und da ich keine Rechtsexpertin bin, habe ich mir mit Sebastian Dramburg<br />
von der Berliner Rechtsanwaltskanzel <a title="Externer Kink zur Website von Schwenke &amp;Dramburg " href="http://spreerecht.de/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/spreerecht.de');" target="_blank">Schwenke &amp; Dramburg</a> - im Netz unter Spreerecht bekannt - einen Experten ins Boot geholt.</p>
<p>Das Feld der „Rechtsverfehlungen im Netz&#8221; ist weit. Im Folgenden gehe ich nur auf das Thema „Zitieren&#8221; bzw. Einstellen von Ausstellungs-, Konzert- oder Theaterbesprechungen etc. ein.</p>
<p>Die häufigsten unkorrekten Darstellungsformen, die mir bei der Recherche aufgefallen sind, waren:</p>
<ul class="unIndentedList">
<li> Zitate aus Besprechungen ohne jeglichen oder mangelhaften Hinweis auf das Medium,</li>
<li> Komplett eingescannte Artikel oder,</li>
<li> „nur&#8221; Zitate mit denen die künstlerische Leistung unter Beweis gestellt werden soll.</li>
</ul>
<p>Dass die beiden erstgenannten Punkte ein No-Go sind, versteht sich von selbst. Ersterer verstößt nicht nur gegen jedwede Form des korrekten Zitierens, sondern auch gegen die Netiquette. Auch beim zweiten Punkt dürfte jedem einleuchten, dass es sich um einen Rechtsverstoß handelt, sofern die Autorin/der Autor bzw. der Verlag nicht die Zustimmung gegeben hat.</p>
<p>Viele Künstler und PR-Verantwortliche sind davon ausgegangen, dass ein Zitat mit Quellenangaben, das lediglich aus ein paar Sätzen besteht, erlaubt sind. Dass dem nicht so ist, zeigt der Fall <a title="Externer Link zum 3sat-Beitrag" href="http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/160212/index.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.3sat.de');">FAZ/Oper Frankfurt.</a> Klar, wer (mich eingeschlossen) weist nicht gerne auf Berichte in namhaften Medien hin? Wenn Sie jetzt denken, Sie fragen einfach bei der Redakteurin/beim Redakteur nach, ob Sie den Beitrag veröffentlichen dürfen, liegen Sie leider falsch. Die Einwilligung muss der Verlag erteilen. Fragt man sich natürlich was das Problem der Medien dabei ist? Ist es nicht für beide Parteien eine „Win-Win-Situation&#8221;?</p>
<div id="attachment_3065" class="wp-caption alignleft" style="width: 213px"><a rel="attachment wp-att-3065" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/rechtliche-stolperfallen-1-%e2%80%93-scannen-zitieren-verlinken/sebastian-dramburg/" ><img class="size-medium wp-image-3065 " title="Rechtsanwalt Sebastian Dramburg" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/03/sebastian-dramburg-290x300.jpg" alt="Rechtsanwalt Sebastian Dramburg" width="203" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Rechtsanwalt Sebastian Dramburg</p></div>
<p><em><span style="color: #000000;">„Nicht ganz&#8221;, </span></em><span style="color: #000000;">sagt Sebastian Dramburg dazu </span><em><span style="color: #000000;">„Es kommt vor allem auf die Länge des Zitats an. Wenn komplette Texte verwendet werden, ist klar, dass dies nicht mehr vom Zitatrecht gedeckt ist. Wenn man Ausschnitte aus einem Text nutzen möchte, dann ist dies nur möglich, wenn man sich auch inhaltlich mit dem zitierten Text auseinander setzt. Die häufigsten Problem ist, dass entweder zu viel Text übernommen wird, oder der Text gar nicht als Zitat verwendet wird, sondern einfach nur kopiert wird, ohne sich inhaltlich damit zu befassen&#8221;.</span></em></p>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<p>Ein frei erfundenes Beispiel:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #808080;"><em>Die positiven Pressestimmen und die Reaktionen der Zuhörer haben uns ermutigt auch im nächsten Jahr kein barockes Werk zur Aufführung zu bringen, sondern erneut Werke aus dem 19. Jahrhundert auf den November-Spielplan zu setzen, nicht zuletzt auch deshalb, weil unsere Interpretation so positiv bewertet wurde „[...] Der Chor hat in diesem Jahr in die von Barockmusik geprägten Weihnachtskonzerte eine Bresche für Neues geschlagen und damit großen Mut bewiesen. Er präsentierte französische und italienische Kompositionen der Romantik auf höchstem Niveau. [...]&#8221; [Name Medium, Link]</em></span></p>
<p>Gleiches gilt auch wenn man aus einem Online-Artikel oder einem Blogbeitrag ein Zitat übernimmt und direkt darauf verlinkt wird. Denn, so der Anwalt <em><span style="color: #000000;">„ob online oder offline Inhalte spielt dabei keine Rolle. Sobald ein Text eine gewisse Schöpfungshöhe erreicht hat, ist er urheberrechtlich geschützt. Wenn ich also im Rahmen eines Beitrages fremden Text als Zitat nutzen möchte, dann</span></em></p>
<ul class="unIndentedList">
<li><em><span style="color: #000000;"> darf ich nicht mehr als nötig kopieren,</span></em></li>
<li><em><span style="color: #000000;"> muss ich den Text als Zitat kennzeichnen,</span></em></li>
<li><em><span style="color: #000000;"> darf den Text nicht verändern und</span></em></li>
<li><em><span style="color: #000000;"> muss die Quelle benennen und wenn möglich verlinken.&#8221;</span></em></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;">So wie das meist unerlaubte Einstellen von ausgewählten Zitaten auf der Website, so gehört auch das Erstellen von Clipping-Dokumentationen (Medienspiegel) zum PR-Geschäft - schließlich wollen die Sponsoren sehen, wofür sie ihr Geld hergeben. Da werden ganze Bücher mit Pressebelegen gefertigt und verteilt. Da dies unter Ausschluss der Öffentlichkeit und der Medien passiert, scheint sich daran allerdings niemand am Urheberrecht zu stören, oder? </span><em><span style="color: #000000;">„Auch bei den sog. Pressespiegeln oder Medienclippings darf man die Inhalte nur nach Einwilligung der Autoren/Verlage nutzen. Durch die Erwähnung des eigenen Unternehmens oder des Kunden wird keine Erlaubnis fingiert.</span></em></p>
<p><em><span style="color: #000000;">Nach § 49 UrhG ist eine Nutzung von Pressespiegeln ohne Einwilligung nur unternehmensintern erlaubt. Sobald also eine Agentur eine Pressemappe einem Kunden zu Verfügung stellt, liegt hier eine Verletzung des Urheberrechts vor.&#8221;</span></em></p>
<p><span style="color: #000000;">Gern integriert wird bei der Nennung des Zitats auf der Website in dem Zusammenhang auch immer das Logo des Mediums</span>. <span style="color: #000000;"><em>„Das Textzitat betrifft nur den Text. Das heißt Fotos, oder urheberrechtlich geschützte Logos dürfen weiterhin nur mit Einwilligung genutzt werden. Möglich ist die Nutzung eines Markenlogos, wenn sich bspw. mit dem Unternehmen auseinander gesetzt wird. Werden die Logos und Marken aber aus Selbstdarstellungsgründen verwendet, wie bspw. bei „Unsere Kunden in den Medien&#8221; kann es hier Ärger geben&#8221;</em></span><span style="color: #000000;">, so Dramburg.</span><em><span style="color: #000000;"><br />
</span></em></p>
<p><span style="color: #000000;">Also, wer Ärger vermeiden will, sollte so wenig wie möglich zitieren und/oder sich die Einwilligung des Verlags holen (die dann häufig kostenpflichtig ist).</span></p>
<p><span style="color: #000000;">In einem zweiten Beitrag werden wir einige, für Kultureinrichtungen relevante, Aspekt des Social-Media-Rechts beleuchten.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Auf Spreerecht gibt es auch einen Blogbeitrag zum</span> <a title="Externer Link zum Blogbeitrag &quot;Zitieren und Urheberrecht auf Spreerecht" href="http://spreerecht.de/urheberrecht/2011-02/texte-richtig-zitieren-statt-plagiieren-anleitung-mit-checkliste" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/spreerecht.de');" target="_blank">Zitieren</a>.</p>

<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fkulturzweinull.eu%2Findex.php%2Frechtliche-stolperfallen-1-%25e2%2580%2593-scannen-zitieren-verlinken%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufruf zur MUSEO-Blog-Parade 2012 der Residenz München</title>
		<link>http://kulturzweinull.eu/index.php/aufruf-zur-museo-blog-parade-2012-der-residenz-munchen/</link>
		<comments>http://kulturzweinull.eu/index.php/aufruf-zur-museo-blog-parade-2012-der-residenz-munchen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 08:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur-PR]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturkommunikation]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturvermittlung]]></category>

		<category><![CDATA[Museum]]></category>

		<category><![CDATA[Residenz München]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kulturzweinull.eu/?p=3052</guid>
		<description><![CDATA[

Im Vorfeld zur Tagung &#8220;aufbruch. museen und web2.0&#8221; und des 1. Münchner stARTcamps am 20. und 21. April ruft die Residenz München zur Blogparade auf.
Die Blogparade steht unter  dem Motto „Was ist Euer herausragendes Thema für 2012?&#8221; Gesucht werden Beiträge, die sich mit den folgenden Inhalten befassen:

Um-/Neubau einer Ausstellungsfläche      oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a title="Carnevale Venezia S. Marco 25 von Lino Amaranto bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/16794824@N04/3209204773/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.flickr.com');"><img class="alignnone" title="Gefunden bei Flickr. Il Carnevale di Venezia, 2008, Foto: Lino Amaranto " src="http://farm4.staticflickr.com/3446/3209204773_94bb4c056d.jpg" alt="Carnevale Venezia S. Marco 25" width="405" height="269" /></a><br />
Im Vorfeld zur <a title="Externer Link zum Programm der Tagung" href="http://aufbruch2null.blogspot.com/p/programm.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/aufbruch2null.blogspot.com');" target="_blank">Tagung &#8220;aufbruch. museen und web2.</a><a title="Externer Link zum Programm der Tagung" href="http://aufbruch2null.blogspot.com/p/programm.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/aufbruch2null.blogspot.com');">0</a>&#8221; und des <a title="Externer Link zum stARTcamp München" href="http://scmuc.posterous.com" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/scmuc.posterous.com');" target="_blank">1. Münchner stARTcamps</a> am 20. und 21. April ruft die Residenz München zur Blogparade auf.</p>
<p>Die Blogparade steht unter  dem Motto <strong>„Was ist Euer herausragendes Thema für 2012?&#8221;</strong> Gesucht werden Beiträge, die sich mit den folgenden Inhalten befassen:</p>
<ul type="disc">
<li>Um-/Neubau einer Ausstellungsfläche      oder eines Museums</li>
<li>Neustrukturierung der      Dauerausstellung/Sammlungsbestandes</li>
<li>Restaurierung eines Kunstwerkes</li>
<li>Konzeption und Durchführung einer      geplanten Ausstellung</li>
<li>Vermittlungsangebote in der On- und      Offline-Welt</li>
<li>Finanzierungskonzepte/Freundeskreis</li>
<li>Veranstaltungsreihe</li>
</ul>
<blockquote><p>„Kurzum - gefragt sind Themen, die die museale Arbeit in ihrer gesamten Bandbreite berühren&#8221;,</p></blockquote>
<p>heißt es in der <a title="Externer Link zum Blog der Residenz München" href="http://www.residenz-muenchen-blog.de/?p=1327" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.residenz-muenchen-blog.de');" target="_blank">Ankündigung auf dem Blog</a>.</p>
<p>Aufgrund der Vielschichtigkeit, dürfte für jedes Museum etwas dabei sein - und mit etwas Fantasie auch für andere Kultureinrichtungen. Gerade die drei letztgenannten Punkte dürften sowohl bei Theatern als auch bei Orchestern ein Thema sein. Beteiligen dürfen sich übrigens auch Kulturblogger.</p>
<p><strong>Was ist eine Blogparade?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Eine Blogparade oder Blogkarneval,  ist eine „Blog-Veranstaltung&#8221;, bei der ein Blog-Betreiber - in dem Fall die Residenz München - als Veranstalter ein bestimmtes Thema festlegt, dieses als Blog-Beitrag veröffentlicht und andere Blogger dazu auffordert, innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums einen Artikel zu diesem Thema im jeweils eigenen Blog zu veröffentlichen und auf den Ursprungsbeitrag zu verlinken. Am Ende listet der Organisator alle Beiträge, erstellt einen entsprechenden Abschlussblogbeitrag oder macht aus allen „Einsendungen&#8221; ein E-Book.</p>
<p><strong>Wer, wann, wie?</strong></p>
<ul type="disc">
<li><strong>Teilnehmer:</strong> Mitmachen können nicht nur Museen,      sondern auch Kultureinrichtungen/-institutionen sowie Kulturbloger_innen</li>
<li><strong>Stichwort:</strong> MUSEO-Blog-Parade 2012</li>
<li><strong>Zeitraum:</strong> Die Blogparade läuft noch bis      23. März 2012</li>
<li><strong>Verlinkung:</strong> Per Trackback auf den „Ursprungsbeitrag&#8221;, den Blogparadeninitiator&#8221;. (Zur Sicherheit auch noch      in der Kommentarfunktion den Link angeben - nicht dass ein Beitrag      verloren geht)</li>
<li><strong>Twitter Hashtag:</strong> #MBlogParade2012</li>
</ul>
<p><strong>Warum mitmachen?</strong></p>
<ul class="unIndentedList">
<li> Um in einem größeren Kontext, Blick hinter die Kulissen zu gewähren</li>
<li> Durch die Teilnahme Vieler erhalten Kultureinrichtungen gebündelte Aufmerksamkeit</li>
<li> Um einen vielschichtigen Einblick in die faszinierende Welt musealer und kultureller Tätigkeit zu vermitteln</li>
<li> Um Eigen-PR für sich zu machen</li>
<li>Damit am Ende ein schönes E-Book rauskommt - wäre mein Wunsch!</li>
</ul>
<p>Und für all diejenigen, die gerne mitmachen möchten, aber über keine eigenes Blog verfügen sowohl das Blog „<a title="Externer Link zum Blog von aufbruch.museen und web 2.0" href="http://aufbruch2null.blogspot.com" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/aufbruch2null.blogspot.com');" target="_blank">aufbruch. museen und web 2.0</a> als auch ich stellen unser Blogs als Plattform zur Verfügung. Einfach unten Kommentar eingeben, wenn Interesse besteht.</p>

<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fkulturzweinull.eu%2Findex.php%2Faufruf-zur-museo-blog-parade-2012-der-residenz-munchen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Twittern unterm „grünen Hügel der Kunst“</title>
		<link>http://kulturzweinull.eu/index.php/twittern-unterm-%e2%80%9egrunen-hugel-der-kunst%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://kulturzweinull.eu/index.php/twittern-unterm-%e2%80%9egrunen-hugel-der-kunst%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 06:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur-PR]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturkommunikation]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturvermittlung]]></category>

		<category><![CDATA[grüner Hügel]]></category>

		<category><![CDATA[Pressekonferenz]]></category>

		<category><![CDATA[Städel Museum]]></category>

		<category><![CDATA[tweetup]]></category>

		<category><![CDATA[twittern]]></category>

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		<description><![CDATA[
Bei der Pressekonferenz des Städel Museums am 22. Februar 2012 anlässlich der Erweiterung um den Sammlungsbereich Gegenwartskunst wurde der Erweiterungsbau als „grüner Hügel der Kunst&#8221; bezeichnet. Als Opern- und neuerdings Wagner-Fan gefällt mir diese Assoziation zu Bayreuth natürlich ganz besonders.
Die detaillierte Kunstberichterstattung überlasse ich den „klassischen&#8221; Medien. Nur soviel: Der Bau ist toll geworden und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div id="attachment_3023" class="wp-caption alignnone" style="width: 346px"><a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/02/staedel_ausen.jpg" ><img class="size-full wp-image-3023     " title="Städel Museum Außenansicht" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/02/staedel_ausen.jpg" alt="Der Erweiterungsbau des Städel Museums, Außenansicht, Foto: Norbert Miguletz © Städel Museum, Frankfurt am Main" width="336" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Der Erweiterungsbau des Städel Museums, Außenansicht, Foto: Norbert Miguletz © Städel Museum, Frankfurt am Main</p></div>
<p>Bei der Pressekonferenz des Städel Museums am 22. Februar 2012 anlässlich der Erweiterung um den Sammlungsbereich Gegenwartskunst wurde der Erweiterungsbau als „grüner Hügel der Kunst&#8221; bezeichnet. Als Opern- und neuerdings Wagner-Fan gefällt mir diese Assoziation zu Bayreuth natürlich ganz besonders.</p>
<p>Die detaillierte Kunstberichterstattung überlasse ich den „klassischen&#8221; Medien. Nur soviel: Der Bau ist toll geworden und auch die Präsentation der Arbeiten gefällt mir ausnehmend gut.</p>
<p>In diesem Blogpost geht es um meine „one woman tweetup show&#8221;, wie Tanja Praske es nannte, und um generelles Twittern von Pressekonferenzen.</p>
<blockquote class="twitter-tweet"><p>@<a href="https://twitter.com/UlrikeSchmid" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">UlrikeSchmid</a> klasse - weiter so - one woman tweetup show!</p>
<p>— Tanja Praske (@TanjaPraske) <a href="https://twitter.com/TanjaPraske/status/172264131544616960" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">February 22, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script> Bereits zum wiederholten Male war ich bei einer Pressekonferenz des Städels, um von dort zu twittern. Aber noch nie hat es so viel Spaß gemacht. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass es gestern verstärkt wahrgenommen wurde. Die hohe Aufmerksamkeit und Akzeptanz war sicherlich einerseits dem aktuellen Thema Erweiterungsbau und andererseits der Tatsache geschuldet, dass das Städel Museum schon per se (online und offline) in vielerlei Hinsicht über einen guten Ruf verfügt und sich Follower leicht dafür begeistern lassen.  Vorweg: Die Twitterei war meine Eigeninitiative und war nur insofern mit dem Städel Museum abgesprochen, als ich bei der Akkreditierung zur PK meine Twitter-Motivation kundgetan habe und wir uns über einen Hashtag (es waren dann letztlich zwei) verständigt haben. Ansonsten war ich völlig frei in meinem Tun. Und als Information am Rande: Im Erweiterungsbau selbst kann man leider aufgrund der dicken Stahlbetondecken nicht twittern, aber im übrigen Haus.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><strong>Warum es sich lohnt, von einer PK zu twittern</strong></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Frage, die bei solchen Aktionen ja immer sofort gestellt wird ist: Was bringt es einer Kultureinrichtung? Im Gegensatz zum Marketing bin ich als PR-Beraterin in der glücklichen Lage, sagen zu können:</p>
<ul class="unIndentedList" style="text-align: left;">
<li> mehr Aufmerksamkeit,</li>
<li> Steigerung der Reputation,</li>
<li> höhere Reichweite und vor allem die Möglichkeit,</li>
<li>mit dem Blick hinter die Kulissen Vertrauen aufzubauen, das letztlich in neuen Fürsprechern für die Kultureinrichtung münden kann.</li>
</ul>
<p>Vor allem Letzteres ist dem Städel Museum mit der Bürgerkampagne „Frankfurt baut das neue Städel&#8221; ja im Vorfeld bereits Bestens gelungen.</p>
<p><strong>Kultur vermitteln und Fürsprecher gewinnen</strong></p>
<p>Für mich ist Event-Twittern (egal ob von PK, <a title="Link zu den Münchner Tweetups" href="http://aufbruch2null.blogspot.com/2011/09/social-media-event-twittern-im-museum.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/aufbruch2null.blogspot.com');" target="_blank">Tweetup</a> oder Tagung) immer auch eine Form der Kulturvermittlung, weil die Follower „hautnah&#8221; am Geschehen dran sind und Infos erhalten, die sie sonst nicht erfahren, da sie den Journalisten vorbehalten sind.</p>
<p>Viele Kultureinrichtungen - wie auch das <a title="Link zum Pressebereich des Städel Museums" href="http://www.staedelmuseum.de/sm/index.php?StoryID=1239" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.staedelmuseum.de');" target="_blank">Städel Museum</a> - machen ihre Pressematerialien auf ihren Websites mittlerweile für jedermann zugänglich. Aber mal ehrlich: Wie viele „Normalsterbliche&#8221; schauen sich tatsächlich die Presseinfos an? Statt selbst aktiv werden zu müssen, wird man bei Twitter dagegen förmlich auf den Event gestoßen, sofern man dem entsprechenden Account folgt, und kann einfach mitlesen. Wenn dann noch die Möglichkeit geboten wird, Fragen zu stellen, ist man der <a title="Weiterführender Link zum Thema Kulturvermittlung " href="http://zukunftkulturvermittlung.wordpress.com/2011/01/07/funktionen-von-kulturvermittlung-im-web-2-0/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/zukunftkulturvermittlung.wordpress.com');" target="_blank">Funktion der Kulturvermittlung</a> - zwischen kultureller Produktion und Rezeption zu moderieren - einen Schritt näher gekommen.</p>
<p>Der Reiz solcher Aktionen liegt immer auch darin, dass sich in der „Twitter-Gemeinde&#8221; Gespräche und Diskussionen entwickeln und sich verselbstständigen, wie dieses Beispiel zur Frankfurter Hängung zeigt:</p>
<p><a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/02/screenshot-staedel-pk-tanjp.jpg" ><img class="size-full wp-image-3026 alignnone" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/02/screenshot-staedel-pk-tanjp.jpg" alt="" width="347" height="393" /></a></p>
<p>Plötzlich hat man nicht nur jede Menge inhaltlichen Input, sondern auch eine riesige Reichweite.  <strong> </strong> <strong></strong></p>
<p><strong>Neue Dialogpartner erreichen und neugierig machen</strong> <strong> </strong></p>
<p>Sobald Externe twittern, die über eine große Anhängerschaft verfügen, erreicht die PK auch Leute, die sich (noch) gar nicht für die Kultureinrichtung interessieren. Meine Follower wurden durch mein Twittern von der PK zwangsläufig auf das Städel gestoßen. „Entfollowed&#8221; hat mich deshalb niemand, im Gegenteil: Die Tweets wurden fleißig kommentiert und weitergeleitet, so dass der berühmt-berüchtigte Twitter-Schneeballeffekt eintrat. Das Städel Museum selbst hat ebenfalls Infos eingestreut und retweetet. Das Twittern von Pressekonferenzen lohnt daher nicht nur, um neue Zielgruppen zu erreichen, sondern auch um bereits vorhandene neugierig zu machen, wie dieses Beispiel zeigt:</p>
<blockquote class="twitter-tweet"><p>
@<a href="https://twitter.com/UlrikeSchmid" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">UlrikeSchmid</a> @<a href="https://twitter.com/staedelmuseum" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">staedelmuseum</a> Auf jeden Fall hat die Berichterstattung mich schon sehr neugierig gemacht! <a href="https://twitter.com/search/%2523staedel" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">#staedel</a> <a href="https://twitter.com/search/%2523jfs" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">#jfs</a> — museums(t)raum (@TanjaNeumann) <a href="https://twitter.com/TanjaNeumann/status/172325233141874688" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');">February 22, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script></p>
<p><strong>Dos and Don&#8217;ts</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Hashtag:</strong> Wir haben relativ spät einen Hashtag festgelegt und ihn auch erst am Tag selber kommuniziert. Empfehlenswert ist ein Hashtag, der eindeutig der Kultureinrichtung und der PK zuzuordnen ist. Dieser sollte dann auch bereits im Vorfeld auf möglichst vielen Kanälen kommuniziert werden.</p>
<p><strong>Twitterwall:</strong> Eine Twitterwall ist für die Visualisierung aller Tweets sinnvoll. Wenn diese dann auch noch in der Kultureinrichtung selbst zu sehen ist, verschmelzen Online- und Offline-Welt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Dialogförderung:</strong> Innovativ wäre es, Fragen aus der Online-Welt während der PK zuzulassen und sie auch zu beantworten. Das erfordert allerdings eine gute Moderation und Beobachtung des Geschehens. Die Fragen könnten aber auch gebündelt und nach dem Ende der PK in einem Blogpost aufgegriffen werden. Denkbar ist auch eine Twitter-Fragestunde innerhalb eines vorher festgelegten Zeitfensters.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Ich fand es ein interessantes Experiment, das noch viel Spielraum für Kreativität lässt. Kommunikationstechnisch katapultiert solch ein Twitter-Event ein Thema explosionsartig nach oben, ebbt allerdings auch schnell wieder ab. Die Tweets sind nur für kurze Zeit sichtbar. Eine Zusammenfassung des Events in einem Blogbericht, um die Tweets nachhaltig festzuhalten, wäre daher ratsam.</p>
<p><a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/02/screenshot-pk-staedel-statistik-iii.jpg" ><img class="size-medium wp-image-3021 alignleft" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/02/screenshot-pk-staedel-statistik-iii-300x195.jpg" alt="" width="270" height="176" /></a>Zur PK (und Eröffnung) des Städel Museums gab es gestern rund 170 Tweets (<a title="Archiv" href="http://archivist.visitmix.com/UlrikeSchmid/1/User" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/archivist.visitmix.com');" target="_blank">hier geht&#8217;s zum Archiv</a>) mit dem Hashtag #staedel. Als Vergleichszahlen kann ich lediglich diejenigen der Münchner Tweetups heranziehen. Da wurden durchschnittlich 180 Tweets pro Tweetup verschickt. Von andern Pressekonferenzen ist mit lediglich eine weitere Ausstellungseröffnung bekannt ist, von der getwittert wurde (Haus der Kunst, hier twitterte <a title="Twitter-Account von Christian Gries" href="http://twitter.com/cogries" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');" target="_blank">Christian Gries</a>).</p>
<p>Aufgrund des positiven Feedbacks habe ich das Twittern von Pressekonferenzen (und anderen Events) in mein Dienstleistungsportfolio aufgenommen. Man kann mich dafür buchen. Schicken Sie mir bei Interesse gerne eine <a href="mailto:uschmid@us-k.eu?subject=Twittern von Pressekonferenzen&amp;l">E-Mail.</a></p>

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