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	<title>Kultur 2.0</title>
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	<description>Das Blog von u.s.k. ... dialogische Kulturvermittlung durch PR</description>
	<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 20:22:49 +0000</pubDate>
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		<title>Das war&#8217;s mit der Kultur - Es war schön mit dir in diesem Jahr</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>

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Während die Welle der Jahresvorschauen vorbei ist, bin ich schon am Ende des Jahres 2012 angekommen und befasse ich mich mit dem Jahresrückblick 2012. Das hat auch einen ganz einfachen Grund: Christoph Deeg hat zur Blogparade aufgerufen.
Was wird in den Bereichen Social-Media und Gaming passieren? Wird 2012 ein besonders gutes Jahr? Werden wir tolle neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/01/fotolia_3383848_xs.jpg" ><img class="size-medium wp-image-2998 alignleft" title="© Ioannis Kounadeas, Fotolia" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2012/01/fotolia_3383848_xs-300x200.jpg" alt="© Ioannis Kounadeas, Fotolia" width="270" height="180" /></a></p>
<p>Während die Welle der Jahresvorschauen vorbei ist, bin ich schon am Ende des Jahres 2012 angekommen und befasse ich mich mit dem Jahresrückblick 2012. Das hat auch einen ganz einfachen Grund: <a title="Externer Link zum Blog Kulturbeutel" href="http://crocksberlin.wordpress.com/2011/12/22/blogparade-zum-jahresruckblick-2012/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/crocksberlin.wordpress.com');" target="_blank">Christoph Deeg hat zur Blogparade aufgerufen</a>.</p>
<blockquote><p>Was wird in den Bereichen Social-Media und Gaming passieren? Wird 2012 ein besonders gutes Jahr? Werden wir tolle neue Projekte erleben?</p></blockquote>
<p>Christoph, du wirst es mir nachsehen, dass ich nichts zu Gaming schreibe - das ist dein Metier.</p>
<p><strong>Ein paar Beobachtungen</strong></p>
<p>2012 war das Jahr indem die Nutzung von Social Media und das Bewegen im Social Web zunehmend normal wurde und beides ein selbstverständlicher Teil im (Kommunikations-)Alltag wurde.</p>
<p><strong>Interaktionen wurden wichtiger</strong></p>
<p>In den vergangenen zwölf Monaten habe ich beobachtet, dass Kultureinrichtungen zunehmend mutiger wurden und mehr Wert auf Interaktion gelegt haben. Es kam teils schon fast einem Wettbewerb gleich, wie sie sich mit Maßnahmen überboten. Gleich zum Jahresbeginn startete etwa das Museum für Völkerkunde Hamburg ein <a title="Externer Link zum Blog des Völkerkundemuseums Hamburg " href="http://voelkerkundehh.posterous.com/gewinnspiel-entdecke-das-nomadische-an-dir" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/voelkerkundehh.posterous.com');" target="_blank">Fotogewinnspiel</a>, wenig später initierte das MMK Frankfurt die &#8220;<a title="Externer Link zur Fb-Seite des MMK Frankfurt" href="http://www.facebook.com/photo.php?fbid=10150538314972258&amp;set=a.375303532257.159483.288684522257&amp;type=1&amp;theater" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.facebook.com');" target="_blank">MMK Sprechstunde</a>&#8221; auf Facebook, bei der sie die Fans aufforderten, Fragen ans Team zu stellen.  Bereits Ende bewies das Thalia Theater Mut, indem es bei Facebook über den <a title="Externer Link zur Fb-Seite des Thalia Theaters" href="http://www.facebook.com/photo.php?fbid=10150447173756902&amp;set=a.93552721901.88442.86055081901&amp;type=1&amp;theater" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.facebook.com');" target="_blank">Spielplan 2012/13</a> abstimmen ließ und das Maxim Gorki Theater brachte <a title="Externer Link zur Fb-Seite des Maxim Gorki Theaters" href="http://www.facebook.com/events/144329092348610/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.facebook.com');" target="_blank">Effi Briest online zur Aufführung</a>, und hat es damit sogar ins <a title="Extern Link zu Mashable" href="http://mashable.com/2012/01/12/facebook-theater/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/mashable.com');" target="_blank">Mashable-Blog</a> (!) geschafft. Und das war erst der Anfang, zahlreiche ähnliche Aktionen folgten im Jahresverlauf.</p>
<p>(Musik-)theater und Festivals boten nicht nur Livestreams zu Gesprächsrunden mit Dirigenten, Musikern und Regisseuren an, sondern ließen das Publikum per Chat partizipieren, wie etwa die Bayerische Staatsoper zum <a title="Externer Link zur Website der Bayerischen Staatsoper" href="http://www.bayerische.staatsoper.de/861-bXNnX2lkPTE0MTgz-~Staatsoper~bso_aktuell~aktuelles_detail.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.bayerische.staatsoper.de');" target="_blank">Ring des Nibelungen</a>.</p>
<p><strong>Twitter lebendig wie nie zuvor</strong></p>
<p>Museen hingegen übertrugen ihrer Pressekonferenzen live und online (Nachtrag: Z. B. <a title="Externer Link zum Blog" href="http://newplays-blog.de/2012/01/18/live-blog-die-ersten-zehn-einladungen-fur-den-juni/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/newplays-blog.de');" target="_blank">Staatstheater Wiesbaden</a>)  und luden Twitterer ein, von den PKs zu Ausstellungseröffnungen zu twittern, wie etwa das <a title="Tweet " href="https://twitter.com/#!/UlrikeSchmid/status/159943259974676480 " onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');" target="_blank">Haus der Kunst in München</a>. Zurückzuführen war dies auf die von <a title="Externer Link zum Blog von aufbruch.museen und web 2.0" href="http://aufbruch2null.blogspot.com" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/aufbruch2null.blogspot.com');" target="_blank">aufbruch. museen und web 2.0</a> ursprünglich für den Münchner Raum konzipierten und organisierten Tweetups, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuten. Nachdem es einen bundesweiten &#8220;Tweetup-Museums-Tag&#8221; gab, organisierten viele Museen, vom Erfolg überwältigt, Tweetups und Adaptionen desselben an. Ich finde es besonders erfreulich, dass die Museen die Möglichkeiten und auch die Vorteile, die solch ein Event bietet, erkannt haben: Kulturvermittlung, Steigerung des Bekanntheitsgrades, Beziehungspflege um nur einige Stichwörter zu nennen, die ich mit diesem Event verbinde. Ich habe munkeln gehört, dass für 2013 auch Orchester und Opernhäuser sich etwas in diese Richtung überlegen.</p>
<p>Twitter-Events nach den Vorbilder &#8220;<a title="Externer Link zur Seite Ask a curator" href="http://www.askacurator.com/home.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.askacurator.com');" target="_blank">Ask a curator</a>&#8221; bzw. <a title="Externer Link zur Seite Ask the musician" href="http://askthemusicians.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/askthemusicians.com');" target="_blank">&#8220;Ask the musician</a>&#8221; machten erfreulicherweise ebenfalls die Runde. Im kleinen Stil begann die Kronberg Academy bereits 2009 mit Twitter-Interviews (<a title="Externer Link zum Blog der Kronberg Academy" href="http://www.kronbergzweinull.de/?s=Katalk" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.kronbergzweinull.de');" target="_blank">KAtalk</a>), das Beethovenfest Bonn hat 2011 zum <a title="Externer Link zum Pressdoc Asktheorchestra" href="http://beethovenfest.pressdoc.com/30334-asktheorchestra" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/beethovenfest.pressdoc.com');" target="_blank">Interview mit mehreren Orchester &#8220;geladen&#8221;</a> und in den vergangenen zwölf Monaten folgten weitere Festivals diesem Vorbild.</p>
<p><strong>Kulturvermittlung</strong></p>
<p>Apropos Kulturvermittlung. Dieses Thema hat ebenfalls neue Dimensionen erreicht. Nicht nur dass die Kultureinrichtungen selbst, durch entsprechende Beiträge Kultur vermittelten, sondern die Vermittlerrolle wurde zunehmend von den Fans und Freunden selbst eingenommen und es entstanden sich gegenseitig befruchtende Gespräche in den Kommentaren der Blogs. Wer etwas wusste, hat dieses Wissen in „die Waagschale&#8221; geworfen.</p>
<p>Glücklicherweise erfreuen sich Blogs bei Kultureinrichtungen größerer Beliebtheit. Endlich sind auch die „posterous-Endungen&#8221; weggefallen und die Museen haben erkannt, dass eine eigene Vanity-URL zur Schärfung des eigenen Profils und für den Markenauftritt unabdingbar sind.</p>
<p>In den zurückliegenden Monaten herrschte aber noch nicht überall eitler Sonnenschein. Es gibt immer noch ein paar Unverbesserliche, die unemotionale Standardmeldungen veröffentlichen, auf Twitter-Anfragen nicht reagieren und das alleinige Heil in Facebook sehen. Aber: Es werden weniger.</p>
<p><strong>Chancen für kleine Kultureinrichtungen</strong></p>
<p>Bei all den positiven Entwicklungen darf allerdings auch nicht vergessen werden, dass die Masse der Kultureinrichtungen, die kleinen sind, für die es unglaublich schwierig ist, zeitlich und personell im Social Web Fuß zu fassen. Einige sind dem Beispiel der Würzburger Bachtage gefolgt und sind Social-Media-Partnerschaften bzw. Kooperationen eingegangen. Hat Birgit Schmidt-Hurtienne 2011 lediglich ein Interview <a title="Externer Link zum Blog Kulturwirtschaftswege" href="http://www.kulturwirtschaftswege.de/blog/index.php/7-fragen-zur-ersten-social-media-partnerschaft-im-kulturbereich/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.kulturwirtschaftswege.de');" target="_blank">zu Beginn</a> und <a title="Externer Link zum Blog Kulturwirtschaftswege" href="http://www.kulturwirtschaftswege.de/blog/index.php/nachgefragt-wie-verlief-die-erste-social-media-partnerschaft-im-kulturbereich/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.kulturwirtschaftswege.de');" target="_blank">nach Ende</a> der ersten Social-Media-Partnerschaft geführt, konnte sie sich 2012 vor Anfragen nicht mehr retten. ;-)</p>
<p>Es war ein wunderbares Kultur-2.0-Jahr! Weiter so, liebe Kultureinrichtungen.</p>

<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fkulturzweinull.eu%2Findex.php%2Fdas-wars-mit-der-kultur-es-war-schon-mit-dir-in-diesem-jahr%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Go out and ask. Das war das zweite Forum Kulturvermittlung</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 10:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Die schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia organisiert vier Foren zur Kulturvermittlung, die sich primär an Entscheidungsträger aus der Kultur- und Bildungspolitik richten.
„Auch in der Schweiz erhält die Kulturvermittlung ein zunehmendes Gewicht: sei es im kulturellen Schaffen, in der Kulturförderung oder in der Bildung. So groß das Interesse für Kulturvermittlung ist, so zahlreich sind die Fragen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/12/fotolia_10056459_s.jpg" ><img class="alignleft size-full wp-image-2980" title="© Ioannis Kounadeas, Fotolia " src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/12/fotolia_10056459_s.jpg" alt="© Ioannis Kounadeas, Fotolia " width="224" height="224" /></a>Die schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia organisiert vier Foren zur Kulturvermittlung, die sich primär an Entscheidungsträger aus der Kultur- und Bildungspolitik richten.</p>
<blockquote><p>„Auch in der Schweiz erhält die Kulturvermittlung ein zunehmendes Gewicht: sei es im kulturellen Schaffen, in der Kulturförderung oder in der Bildung. So groß das Interesse für Kulturvermittlung ist, so zahlreich sind die Fragen, die sich rund um sie stellen: Welcher politische Auftrag steht dahinter? Welche Leute soll sie erreichen? Und wer ist eigentlich für die Finanzierung zuständig? Ist es ein bildungs- oder ein kulturpolitisches Thema?&#8221;</p></blockquote>
<p>heißt es in der <a title="Externer Link zu Pro Helvetia" href="http://www.prohelvetia.ch/Foren-zur-Kulturvermittlung.821.0.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.prohelvetia.ch');" target="_blank">Projektbeschreibung.</a></p>
<p>Im ersten Forum wurde der Frage nachgegangen „Die Kulturvermittlung. Ein Bedürfnis? Für wen? Wozu?&#8221; Vergangenen Freitag fand das zweite Forum statt, unterstützt von der <a title="Externer Link zur Stadt Bern" href="http://www.bern.ch/stadtverwaltung/prd/kultur/Kulturvermittlung]" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.bern.ch');" target="_blank">Abteilung Kulturelles der Präsidialdirektion der Stadt Bern</a>, in dem der Aspekt „Kulturvermittlung: Marketingmaßnahmen oder Veränderungsimpuls&#8221; diskutiert wurde. In drei Referaten wurde das Thema aus drei verschiedenen (Länder-)Blickwinkeln beleuchtet.</p>
<p><strong>Worum ging es?</strong></p>
<p><strong>Ruud Breteler</strong> (Projektmanager der <a title="Link zu Website der Stadt Rotterdam" href="http://www.rotterdam.nl/kunstencultuur" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.rotterdam.nl');" target="_blank">Abteilung für Kunst und Kultur der Stadt Rotterdam</a>) hat zwei Kulturvermittlungsprojekte aus Rotterdam vorgestellt. Im ersten Projekt ging es darum für das Theater Zuidplein einen Spielort zu programmieren, der einen Zuschauerkreise mit über 170 verschiedenen kulturellen Hintergründen bedienen und anziehen sollte. Realisiert wurde es dadurch dass ein Programmausschuss zusammenstellt wurde, der die Zusammensetzung der Bevölkerung so getreu wie möglich widerspiegelt. Und nachdem der Ausschuss einmal steht, war es an ihm, selbständige Entscheide über die Programmgestaltung unabhängig vom künstlerischen Leiter zu treffen. Klar, dass Ruud Breteler sich anfangs die Frage gefallen lassen musste, ob er denn verrückt geworden sei, die Macht und das Kuratieren leichtfertig aus den Händen zu geben. Doch der Erfolg hat ihm recht gegeben - es war äußerst erfolgreich. Und zehn Jahre später, also 2008, beschloss der Stadtrat von Rotterdam, sich u. a. auf die soziale Entwicklung - Kunst und Kultur eingeschlossen -zu konzentrieren. Kunst und Kultur wurden verwendet, um das Leben in den Nachbarschaften zu verändern. Im Klartext hieß das Bewohner, Künstler, wichtige kulturelle Einrichtungen, die örtlichen Bibliothek, das lokale Kulturzentrum, der Kulturscout, Sozialarbeiter, Lehrer sowie Unternehmen wurden einbezogen, um soziale Fragen anzupacken, gemeinsame Sache zu machen und Kultur als Werkzeug zu nutzen. Frei nach dem Motto „go out and ask&#8221;</p>
<p><strong>Andrew Burke</strong> (Leiter der <a title="Link zur Website von London Sinfonietta " href="http://www.londonsinfonietta.org.uk" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.londonsinfonietta.org.uk');" target="_blank">London Sinfonietta</a>) stellte in seinem Referat die Vermittlung von klassischer Musik vor, die in Großbritannien einen hohen Stellenwert und tiefgreifende Diskussionen um den Eigenwert und den instrumentellen Nutzen der Kultur in Gang gesetzt hat. In der Praxis heißt das, dass Musikvermittlung auf Konzerterlebnissen und kreativen Projekten mit aktiver Teilnahme von Amateurmusikern aller Altersklassen und völligen Anfängern beruht. Die Teilnehmenden werden von Komponisten und Workshopleitern angeleitet, ihre eigene Musik, oft ohne jegliche Noten, zu kreieren und diese zusammen mit Berufsmusikern aufzuführen. Die Motivation für diese Bewegung liegt darin begründet den Menschen Kenntnisse des Repertoires zu vermitteln, sie für Musik zu begeistern, sie mit dem Akt des Musizierens vertraut zu machen und sie im Sinne eines besseren Lebens zu beeinflussen. Da dieses Zeil erreicht wurde ist es irrelevant, dass die Besucherzahlen bei Konzerten durch die Kulturvermittlung nicht nennenswert verändert wurden.</p>
<p>Im Lauf der Jahre wurde die Umsetzung der Musikvermittlung vereinheitlicht. Mittlerweile ist das nächste Stadium der Arbeit erreicht: Die Menschen im Publikum werden zu Mitspielern im künstlerischen Hauptprogramm und Computertechnologie und soziale Netzwerke bewirken einen Wandel in der Beziehung zwischen Publikum und kulturellen Organisationen.</p>
<p>In meinem Referat ging es dann darum aufzuzeigen, inwieweit Public Relations mehr Zugang zur Kultur bringen.</p>
<p>Hier meine Folien dazu.</p>
<div id="__ss_10380604" style="width: 425px;"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a title="Schafft PR mehr Zugang zur Kultur?" href="http://www.slideshare.net/UlrikeSchmid/schafft-pr-mehr-zugang-zur-kultur" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.slideshare.net');" target="_blank">Schafft PR mehr Zugang zur Kultur?</a></strong> <object width="425" height="355" data="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=praesentationschafftprmehrzugangzurkultur-25-11-11-111129045100-phpapp01&amp;stripped_title=schafft-pr-mehr-zugang-zur-kultur&amp;userName=UlrikeSchmid" type="application/x-shockwave-flash"><param name="id" value="__sse10380604" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=praesentationschafftprmehrzugangzurkultur-25-11-11-111129045100-phpapp01&amp;stripped_title=schafft-pr-mehr-zugang-zur-kultur&amp;userName=UlrikeSchmid" /><param name="name" value="__sse10380604" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<div style="padding:5px 0 12px">View more <a href="http://www.slideshare.net/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.slideshare.net');" target="_blank">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/UlrikeSchmid" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.slideshare.net');" target="_blank">u.s.k., Dialogische Kulturvermittlung durch PR</a></div>
</div>
<p>Was mir besonders gut gefiehl war einerseits, dass die Veranstaltung eingerahmt wurde von einführenden und resümierenden Worten des Kulturjournalisten Wolfgang Böhler, Chefredakteur des <a title="Codex Flores" href="http://www.codexflores.ch" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.codexflores.ch');" target="_blank">Online-Musikmagazins</a> Codex Flores und dass fünf Teilnehmer resümierende Statements abgaben. Zum anderen gefiehl mir das intensive Diskutieren, das nur möglich war, weil die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt wurden. Jedem Referenten wurde eine Moderatorin zur Seite gestellt und so „zog&#8221; ich gemeinsam mit ihr von Gruppe zu Gruppe, um im kleinen Kreis über meine Thesen und den Vortrag zu diskutieren. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass sich unter den Teilnehmern eine Diskussion entfachte und nicht nur ich Rede und Antwort stehen musste.</p>
<p>In meinen drei Runden ging es viel um das Thema Social Media für Kultureinrichtungen und das obwohl ich Social Media gar nicht so sehr in den Vordergrund gestellt hatte, sondern es als integralen Bestandteil der Public Relations betrachtet hatte. Auch gab es konkrete Nachfragen zu den vorgestellten Beispielen, was sie gebracht haben und wie die konkrete Umsetzung aussah. „<a title="Link zur Beschreibung des Projekts" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/mein-kunstabenteuer/"  target="_blank">Mein Kunstabenteuer</a>&#8221; und der „<a title="Link zu einer KAtalk-Zusammenfassung " href="http://www.kronbergzweinull.de/2010/05/18/katalk-am-17-mai-%C2%A6-zusammenfassung" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.kronbergzweinull.de');" target="_blank">KAtalk</a>&#8221; waren dabei besonders beliebt. Das hat mich natürlich besonders gefreut, nicht nur weil ich sie entwickelt und realisiert hatte, sondern weil es auch „Low-Budget-Maßnahmen&#8221; waren, die dennoch wirksam waren. Meine Thesen zu Public Relations, die ich in <a title="Interner Link zum PR-Beitrag" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/public-relations-sind-nicht-medienarbeit/"  target="_blank">diesem Blogbeitrag</a> dargelegt hatte, stießen nicht bei allen auf Zustimmung. V. a. die These, dass Kultureinrichtungen mehr auf Corporate-PR setzen sollen, wurde so nicht geteilt. Einige sahen Produkt-PR als ausreichend an und die Medienarbeit als wichtigsten Aspekt der Public Relations.</p>
<p>Durch die Aufteilung in Gruppen, hab ich nicht mitbekommen, was mit den anderen Referenten besprochen wurde, aber dafür habe ich ja Birgit Schmidt-Hurtienne von den <a title="Link zum Blog der Kulturwirtschaftswege" href="http://kulturwirtschaftswege.de/blog" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/kulturwirtschaftswege.de');" target="_blank">Kulturwirtschaftswegen</a> mitgenommen, die die Diskussionen mit allen drei Referenten mitbekommen hat. ;-) Ich denke bei ihr wird es auch noch etwas zum Forum zu lesen geben.</p>
<p>Ich habe selten eine so gut vorbereitete und organisierte Tagung erlebt, auch - oder vor allem - was die Absprachen und das Briefing im Vorfeld anging. Ganz große klasse und sehr zuvorkommend. Es war ein sehr inspirierender Tag in der Dampfzentrale Bern. Danke für die Einladung. Eine Dokumentation der einzelnen Foren gibt es <a title="Link zur Dokumentation" href="http://www.kultur-vermittlung.ch/de/ressourcen/services.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.kultur-vermittlung.ch');" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Nachtrag:  Birgit Schmidt-Hurtienne (Kulturwirtschaftswege) hat einen lesenswerten Bericht, der den Titel &#8220;<a title="Externer Link zum Beitrag" href="http://www.kulturwirtschaftswege.de/blog/index.php/forum-kulturvermittlung-bern-wie-kann-der-zugang-zur-kultur-fur-alle-gefordert-werden/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.kulturwirtschaftswege.de');" target="_blank">Forum Kulturvermittlung Bern: Wie kann der Zugang zur Kultur für alle gefördert werden?</a>&#8221; trägt, geschrieben.</p>

<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fkulturzweinull.eu%2Findex.php%2Fgo-out-and-ask-das-war-das-zweite-forum-kulturvermittlung%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Public Relations sind nicht Medienarbeit</title>
		<link>http://kulturzweinull.eu/index.php/public-relations-sind-nicht-medienarbeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 08:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[

PR Daily hat auf seiner Facebook-Seite kürzlich die Frage gestellt
„ If you could change one thing about being a PR pro, what would it be?&#8221;

Eine Antwort, die häufig genannt wurde war „Having to explain what I do for living over and over again&#8221; Auch ich kenne diese Frage bzw. das Erklären müssen zur Genüge und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/11/screenshot-pr.jpg" ><img class="size-full wp-image-2957 alignnone" title="Public Relations" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/11/screenshot-pr.jpg" alt="Public Relations" width="378" height="246" /></a></p>
<p>PR Daily hat auf seiner <a title="Link zur FB-Seite von PR Daily" href="http://www.facebook.com/prdaily" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.facebook.com');" target="_self">Facebook-Seite</a> kürzlich die Frage gestellt</p>
<blockquote><p>„ If you could change one thing about being a PR pro, what would it be?&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/11/screenshot_pr-daily-iii.jpg" ><img class="size-medium wp-image-2955 aligncenter" title="PR Daily" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/11/screenshot_pr-daily-iii-300x70.jpg" alt="PR Daily" width="300" height="70" /></a></p>
<p>Eine Antwort, die häufig genannt wurde war „Having to explain what I do for living over and over again&#8221; Auch ich kenne diese Frage bzw. das Erklären müssen zur Genüge und zwar nicht nur im Familien- und Bekanntenkreis, sondern auch von Kultureinrichtungen.</p>
<p>Ich hatte mich im Rahmen meines Vortrags zu „<a title="Link zum Artikel im KM Magazin" href="http://us-k.eu/pdf/km_Magazin_07-11.pdf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/us-k.eu');" target="_self">Kultur PR und Social Web&#8221; beim KMtreff</a> ja schon mal den Begriff erklärt. Damals ging es um die Einbindung von Social Media in die PR-Arbeit. Heute soll&#8217;s etwas konkreter werden.</p>
<p>Public Relations sind - verkürzt gesagt - die Gewinnung öffentlichen Vertrauens, also das bewusste und legitime Bemühen um Verständnis sowie der Aufbau und die Pflege von Vertrauen in der Öffentlichkeit. Durch eine transparente Informationskultur nach innen und außen bauen PR-Leute Verständnis auf, das in Vertrauen resultiert und letztendlich aus Interessierten Fürsprecher macht. Konkret heißt das, dass jede Organisation - egal ob Unternehmen oder Kultureinrichtung - Menschen benötigt, um ihre Ziele zu erreichen. Zu diesen Menschen zählen die Mitarbeiter (interne Kommunikation) genauso wie die verschiedenen Teilöffentlichkeiten (externe Kommunikation) wie etwa potentielle Besucher, Journalisten, Dienstleister, Geschäftspartner, Sponsoren etc. Ich nenne diese Menschen Dialoggruppen, da Kultureinrichtungen durch die Social Media nicht nur Beziehungen eingehen, sondern weil im Social Web jeder zum Kommunikator wird. Mehr noch als in der herkömmlichen klassischen PR, sind diese Menschen mehr als Empfänger, sie sind Teil des Ganzen, reden (auch ungefragt) mit und rezipieren Partizipierend. All diesen Personen (intern und extern) muss ein klares Vorstellungsbild der Kultureinrichtung vermittelt werden: Wofür steht die Kultureinrichtung? Was macht sie so einmalig, dass sich andere angezogen fühlen? Mehr noch als früher hat PR hat vor diesem Hintergrund die Aufgabe, intern mit und für die Mitarbeiter ein klares Bild von der Organisation und ihrer Einzigartigkeit zu entwerfen. Nutzen die Mitarbeiter Social Media, werden sie auch von ihrer Einrichtung berichten - berufliches und privates verschwimmen zunehmend. Umso wichtiger ist es, dass die Mitarbeiter zufrieden sind und von der Einzigartigkeit ihrer Kultureinrichtung überzeugt sind und entsprechend kommunizieren. Haben die Mitarbeiter eine klare Vorstellung von der Einzigartigkeit ist es ein Leichtes auch die potentielle Besucher, Geschäftspartner, Sponsoren, ein klares Bild zu vermitteln.</p>
<p>Im Unterschied zur Werbung sind Public Relations auf Dauer angelegt und dienen der <a title="Link zu meinem Artikel &quot;Reputation versus Image&quot;" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/reputation-versus-image/"  target="_self">Reputation</a>. Vom Marketing unterscheiden sie sich dahingehend, dass Marketing die Funktion hat, so <a href="http://www.amazon.de/dp/3866410441?tag=mlex-21&amp;link_code=as3&amp;creativeASIN=3866410441&amp;creative=9386&amp;camp=2514" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.amazon.de');" target="_self">Bernhard Heidel</a>,</p>
<blockquote><p>„die <em>absatzpolitischen Instrumente eines Unternehmens unter Berücksichtigung des Konsumentenverhaltens</em><em> zu gestalten&#8221;. </em></p></blockquote>
<p><em> </em></p>
<p>In meinem Berufsalltag mache ich oft die Erfahrung, dass Public Relations mit Medienarbeit gleichgesetzt wird. Dass diese Annahme viel zu kurz greift ist, zeigte schon der eingangs erwähnte Hinweis auf die Dialogpartner. Um das öffentlich Vertrauen zu gewinnen sind Newsletter, Flyer, Mitarbeiterzeitschriften, Events, Intranet und Internet, das Social Web sowie die Organisation und/oder Teilnahme an Symposien, um nur einige Beispiele zu nennen, geeignet. Kommuniziert werden hierdurch einerseits Informationen über ganz konkrete Leistungen einer Kultureinrichtung (z. B.  Ausstellungseröffnung, neues Theaterstück) und andrerseits  über den Kulturbetrieb allgemein (Vortragsreihen &#8220;Was ist Gegenwart&#8221; oder auch zu gesellschaftlichen Themen &#8220;Museum Public&#8221;).</p>
<p>Häufig wird der Fokus in den Public Relations zu sehr nur auf Kommunikation über die Leistungen gelegt. Ich unterscheide in meinem täglichen PR-Alltag zwischen „Produkt-PR&#8221; also die Kommunikation über neue Ausstellungen, Konzerttermine, Lesungen etc., die eher marketingorientiert ist, da sie auf den Verkauf von Tickets abzielen und punktuell (wenn auch kontinuierlich) auftreten. Parallel dazu stehen die Corporate-PR, die kontinuierlich mit übergreifenden, allgemeinen Informationen, Reputationsbildend wirken.</p>
<p>Meine These 1 lautet: Nur wer kontinuierlich Corporate-PR macht, wird längerfristig und nachhaltig auch Erfolg in der Produkt-PR haben, offline oder online. Für Kultureinrichtungen, auch für kleiner und mittlere, ist das Social Web auch aus Public-Relations-Sicht und hier insbesondere für Corporate-PR aus mehreren Gründen interessant. Nicht jede kleine Kultureinrichtung hat die Chance, in den klassischen Medien präsent zu sein sowie Flyer und Newsletter zu gestalten und Vortragsreihen oder Tage der offenen Tür zu organisieren. In dieser Hinsicht bieten Social Media eine Möglichkeit die Dialogpartner kontinuierlich auch mit dem „Blick hinter die Kulissen&#8221; an ihrer Arbeit teilhaben zu lassen und ihre Reputation zu schärfen.</p>
<p>Viele Kultureinrichtungen betreiben im Social Web allerdings nur Produkt-PR und wundern sich dann, dass ihr Social-Media-Engagement nur bedingt erfolgreich ist. These 2: Würden sie mehr Corporate-PR zulassen und sich auf Diskussionen einlassen, wären sie sicherlich auch begehrter. Zum einen bieten virtuelle Räume den Kultureinrichtungen die Möglichkeit, sich und ihre Kunst in einem neuen Umfeld zu präsentieren und erlebbar zu machen. Zum anderen führt der Mitmachgedanke, der Dialog, dazu, dass ein Meinungs- und Erfahrungsaustausch stattfindet - Kulturvermittlung  - und sich Aussagen über die Kultureinrichtungen viral verbreiten und die Reputation steigern.</p>
<p>(Der Beitrag war Teil meines Vortrags &#8220;Schafft PR mehr Zugang zur Kultur?&#8221; im Rahmen des Forum Kulturvermittlung der <a title="Link zur Website der schweizer Pro-Helvetia-Stiftung " href="http://www.prohelvetia.ch" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.prohelvetia.ch');" target="_self">Pro Helvetia Stiftung</a>)</p>

<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fkulturzweinull.eu%2Findex.php%2Fpublic-relations-sind-nicht-medienarbeit%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wissen sollte frei zugänglich sein ¦ Interview mit Dr. Susanne Gaensheimer, Direktorin des MMK Frankfurt</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 08:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur-PR]]></category>

		<category><![CDATA[Biennale]]></category>

		<category><![CDATA[Interview]]></category>

		<category><![CDATA[Museum]]></category>

		<category><![CDATA[Museum für Moderne Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[Susanne Gaensheimer]]></category>

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		<description><![CDATA[
Deutscher Pavillon der Kunstbiennale in Venedig und 20 Jahre Museum für Moderne Kunst Frankfurt: Ein Interview mit der Direktorin Dr. Susanne Gaensheimer über Social Media und Kunstvermittlung.
Ulrike Schmid: Das MMK nutzt seit gut einem Jahr Social Media, v. a. Facebook zur Kommunikation. Wie lautet Ihr erstes Resümee?
Susanne Gaensheimer: Seit der Anmeldung bei Facebook im Frühjahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Deutscher Pavillon der Kunstbiennale in Venedig und 20 Jahre <a title="Externer Link zur Website des MMK" href="http://www.mmk-frankfurt.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.mmk-frankfurt.de');" target="_blank">Museum für Moderne Kunst Frankfurt</a>: Ein Interview mit der Direktorin Dr. Susanne Gaensheimer über Social Media und Kunstvermittlung.</p>
<p><strong><a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/11/mmk_sgaensheimer.jpg" ><img class="alignleft size-full wp-image-2937" title="Dr. Susanne Gaensheimer" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/11/mmk_sgaensheimer.jpg" alt="Dr. Susanne Gaensheimer" width="180" height="258" /></a>Ulrike Schmid: Das MMK nutzt seit gut einem Jahr Social Media, v. a. Facebook zur Kommunikation. Wie lautet Ihr erstes Resümee?</strong><br />
Susanne Gaensheimer: Seit der Anmeldung bei <a title="Externer Link zur Facebook-Präsenz des MMK Frankfurt" href="http://de-de.facebook.com/mmkfrankfurt" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de-de.facebook.com');" target="_blank">Facebook</a> im Frühjahr 2010 haben wir über 7.000 Fans. Auch wenn die Zahl dabei nicht ausschlaggebend ist, erreichen wir vor allem junge Leute zwischen 25 und 35 als Zielgruppe. Das ist uns sehr wichtig, da gerade diese Personengruppe zu unseren potentiellen Museumsbesuchern zählt.</p>
<p>Facebook bietet uns die Chance, das MMK mit all seinen verschiedenen Facetten zu präsentieren. Wir können etwa mit Reihen wie unserem Mittwochsquiz im Rahmen der Jubiläumsausstellung die Sammlung vorstellen und mit einem Blick hinter die Kulissen, wie bei den Beiträgen zum Ausstellungsaufbau, die Museumsarbeit transparenter machen. All das könnten wir auf unserer Website nicht in diesem Maß darstellen. Wichtig ist uns jedoch, dass auch die Social-Media-Einträge immer inhaltlich fundiert sind. Denn die Entscheidung bei Facebook eine Fanseite einzurichten, haben wir im vergangenen Jahr nicht einfach getroffen, um „auch dabei zu sein&#8221;, sondern um eine neue Form der Vermittlung unserer Inhalte anzubieten, die eine spezifische Zielgruppenansprache und auf Facebook abgestimmte Inhalte erfordert. Facebook bietet uns die Chance, unseren Fans täglich einen Einblick in unsere Arbeit zu geben, diese transparenter zu machen und auf unsere Sammlung, Ausstellungen und besondere Highlights aufmerksam zu machen. Besonders die Facebook-User fordern die von uns geteilten Informationen oft als Newsletter. Deswegen verweisen wir häufig auf unsere eigene Website, auf der die interessierten User noch mehr Hintergrundinformationen erfahren.</p>
<p><strong>U. S.: Wo sind die Social-Media-Aktivitäten angesiedelt?</strong><br />
S. G.: Die Social-Media-Aktivitäten sind bei uns in der Abteilung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, also bei unserer Pressesprecherin Christina Henneke und ihrem Team angesiedelt. Selbstverständlich werden andere Abteilungen des MMK - wie die Kunstvermittlung, die Kuratoren, die Restauratoren oder der Verein der Freunde des MMK - je nach Thema der Beiträge einbezogen.</p>
<p><strong>U. S.: Wie haben Social Media die (Öffentlichkeits-)Arbeit verändert?</strong><br />
S. G.: Die Öffentlichkeitsarbeit des MMK hat sich in den vergangenen Jahren generell verändert. Wir haben erst seit eineinhalb Jahren eine offizielle Stelle „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit&#8221;. In dieser Zeit haben wir uns stärker und offensiver nach außen geöffnet. Beispielsweise produzieren wir zu unseren Ausstellungen regelmäßig Videos, die wir auf unserer Website sowie bei <a title="Externer Link zum YouTube-Kanal des MMK" href="http://www.youtube.com/user/MMKFRANKFURTMAIN" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.youtube.com');" target="_blank">YouTube</a> und <a title="EXterner Link zum Vimeo-Kanal des MMK Frankfurt" href="http://vimeo.com/user5317847" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/vimeo.com');" target="_blank">Vimeo</a> einstellen, und auch Veranstaltungen wie etwa die MMK-Talks dokumentieren wir filmisch.</p>
<p>Die Kommunikation über ein junges und aktuelles Medium wie Facebook gehört dann selbstverständlich auch dazu. Da die Kommunikation über Facebook eine ganz andere Ansprache erfordert, ist dadurch ein weiteres Arbeitsgebiet zu den klassischen Medien wie Pressemitteilungen, Web-Texte, Newsletter, Ausstellungsfolder usw. hinzugekommen. Durch die Social-Media-Aktivitäten hat sich die Öffentlichkeitsarbeit auch dahingehend verändert, dass wir viel stärker in unmittelbarem Kontakt zu den Fans und potentiellen Besuchern stehen, wenn diese unsere Pinnwandeinträge kommentieren oder Fragen zu unseren Postings stellen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>U. S.: Wird es weitere Kanäle geben, die Sie in die Social-Media-Kommunikation einbeziehen?</strong><br />
S. G.: Wir beobachten die Entwicklung der Social Media und reagieren entsprechend. Da wir ein sehr kleines Team sind und immer am Rande unserer Kapazitäten arbeiten, muss jeder weitere Social-Media-Kanal auch immer im Verhältnis zum Aufwand gesehen werden. Seit Kurzem sind wir auch bei <a title="Link zum Flickr-Account des MMK Frankfurt" href="http://www.flickr.com/people/mmk-frankfurt/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.flickr.com');" target="_blank">Flickr</a>. Bei Twitter sind wir derzeit noch nicht, überlegen jedoch, wie wir es sinnvoll nutzen könnten. Wir möchten allerdings nicht unüberlegt herangehen und riskieren, dass wir das personell gar nicht bewältigen können. Es geht uns nicht darum, überall dabei zu sein. Wenn wir uns irgendwo neu einklinken, muss auch immer ein auf dieses Medium zugeschnittenes und praktikables Konzept dahinterstehen.</p>
<p>Wir achten bei der Kommunikation als Museum immer sehr auf die Gleichstellung von Text und Bild. In Zukunft möchten wir vermehrt Ausstellungsvideos in unsere Beiträge einfließen lassen. Dennoch sollen die Beiträge den Museumsbesuch natürlich nicht ersetzen, sondern anregen, motivieren und das Interesse am MMK wecken.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>U. S.: Mit der Aktion „Für euch gesammelt&#8221; bringen Sie den Facebook-Fans den Sammlungsbestand nahe. Welche Chancen, gerade hinsichtlich der Vermittlung, ergeben sich aus Ihrer Sicht durch Social Media für die Museen?<br />
</strong>S. G.: Bei dem Mittwochsquiz „Für euch gesammelt&#8221; stellen wir wöchentlich ein Kunstwerk aus dem Museumsbestand vor und stellen oft kniffelige Fragen, die sich nicht nur auf den Titel oder den Namen des Künstlers beziehen, sondern auf Besonderheiten hinweisen, die es zu lösen gilt. So lautete eine unserer Fragen zum Beispiel, was es mit der 150 kg schweren Konfettilandschaft von Markus Sixay auf sich hat. Um die Frage zu beantworten, musste man sich mit dem Kunstwerk auseinandersetzen und einige Zeit recherchieren. Bis jetzt liefen die Beiträge und Kommentare sehr gut. 10 Antwortkommentare empfinden wir dabei als zufriedenstellende Teilnahme.</p>
<p>Wir können unseren Facebook-Fans unseren Sammlungsbestand natürlich nur rudimentär vorstellen. Unser Anspruch lautet aber auch nicht, die Kunstvermittlung mit den Originalen im Museum zu ersetzten, sondern die Lust an der Kunst zu wecken oder das ein oder andere Geheimnis, dass sich um ein Kunstwerk rankt, durch unsere Fragen aufzudecken, bzw. überhaupt darauf hinzuweisen, dass hinter der Oberfläche einer Abbildung vielleicht oder ganz sicher noch Dinge liegen, die es zu entdecken gilt.<strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>U. S.: Für mich ist das Mittwochsquiz eine Form der Kunstvermittlung. Was ist Kunstvermittlung für Sie?<br />
</strong>S. G.: Wir sehen unsere Social-Media-Aktivitäten als eine Erweiterung unseres umfangreichen Kunstvermittlungsangebotes und der Öffentlichkeitsarbeit. Die Vermittlungsarbeit im Museum kann dadurch nicht ersetzt werden, da das Erleben der Originale im Museum hierbei immer eine große Bedeutung hat. Jedoch bieten wir auch Kunstvermittlungsprogramme an, in denen sich ein online- und offline-Erleben der Kunst miteinander verbindet: Beispielsweise in einem Ferienworkshop übernahmen Jugendliche für eine Woche den Facebook-Account des MMK und haben ausgehend von ihren Erlebnissen im Museum die Pinnwandbeiträge der Woche eigenständig konzipiert und gepostet.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>U. S.: Wie stehen Sie der Einbeziehung der Dialogpartner, sprich potentiellen Besuchern, in den Museumsalltag gegenüber? Also, sie beispielsweise in die kuratorische Arbeit einzubeziehen. </strong><br />
S. G.: Eine Einbeziehung in die allgemeine kuratorische Arbeit kann ich mir nicht vorstellen. Im Rahmen der Museumspädagogik bieten wir allerdings regelmäßig Kooperationsprojekte an, in denen wir Schülerinnen und Schüler einbinden. Bei SHOW UP! haben Schülerinnen und Schüler unter professionellen Bedingungen eine Ausstellung mit Werken der Sammlung zu einem selbst gewählten Thema kuratiert.<strong> </strong>Die Gruppe entwickelte dabei die Konzeption der Ausstellung. Die Entscheidung über das Thema, über die Auswahl der gezeigten Kunstwerke, sowie deren Hängung im Raum lagen dabei in der Hand der Jugendlichen. Dieses Projekt<strong> </strong>wurde auch von der Kulturstiftung der Länder ausgezeichnet und wird in den nächsten Monaten fortgesetzt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>U. S.: Seit Sommer ist der Sammlungsbestand des MMK online zu sehen. Was versprechen Sie sich davon? Wie wird das Angebot angenommen?</strong><br />
S. G.: Die Online-Sammlung ist eine tolle Möglichkeit die Vielfalt der Sammlung immer öffentlich darstellen zu können - für jedermann. Das kann schließlich keine noch so umfangreiche Ausstellung leisten. Wir haben einen Sammlungsbestand von über 4.500 Werken internationaler Kunst. Mit einer solchen Konzentration an herausragenden Arbeiten kann kaum ein anderes Museum in Deutschland aufwarten und auch international gilt das MMK als eines der führenden Museen für moderne und zeitgenössische Kunst. Diese Fülle könnten wir in einem Bestandskatalog gar nicht erfassen, weil sie sich ständig weiterentwickelt und wir das finanziell auch gar nicht stemmen könnten.</p>
<p>Wissen sollte frei zugänglich sein, nicht nur für die Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker, für die die Sammlung ein wichtiges Forschungsmedium ist. Jeder sollte die Möglichkeit haben, sich mit den Kunstwerken des Museums auseinanderzusetzen und weiterführende Hintergundinformationen zu erhalten. Generell weckt die Transparenz der Sammlung sicher auch ein Verständnis für die Sammlungstätigkeit eines Hauses.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>U. S.: Mein Eindruck ist, dass sich unter Ihrer Leitung das Haus einem breiteren Publikum öffnet. Wie ist die Resonanz etwa auf „MMK After Work&#8221;?<br />
</strong>S. G.: „MMK After Work&#8221; ist eine sehr erfolgreiche Reihe, die wir gemeinsam mit dem Offenbacher Club „Robert Johnson&#8221; durchführen. Bei diesem regelmäßig stattfindenden Abend-Event, wie auch bei all unseren Veranstaltungen, geht es uns um Vermittlung. So gibt es nicht nur Musik, Drinks und Essen, sondern auch den ganzen Abend über Führungen, die extrem gut angenommen werden. „MMK After Work&#8221; gibt es nun seit einem Jahr und die Resonanz ist enorm. Mit diesem Event erreichen wir auch ein ganz anderes Publikum, ein neues Publikum das wir allmählich auch bei unseren Ausstellungseröffnungen oder an anderen Tagen im Haus sehen.</p>
<p><strong>U. S.: Sie haben für die diesjährige Biennale den Deutschen Pavillon kuratiert und dafür den Goldenen Löwen erhalten. Hat sich dadurch Ihr „Standing&#8221; in Frankfurt geändert? Erfährt das MMK einen größeren, öffentlicheren Zuspruch?<br />
</strong>S. G.: Dadurch, dass im Zusammenhang mit meinem Namen auch immer das MMK genannt wurde, ist das Haus jetzt natürlich bekannter.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Letztendlich hat aber die Summe aller Maßnahmen, angefangen bei einer veränderten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, den Social Media und diversen Events, den Kooperationen mit anderen Institutionen wie dem Schauspiel Frankfurt, der Städelschule, dem „Robert Johnson&#8221; oder dem Frankfurter Kunstverein dazu geführt, dass das MMK nun stärker im Bewusstsein der Frankfurter Bevölkerung verankert ist.</p>
<p>Vielen Dank Frau Dr. Gaensheimer für das Gespräch.</p>
<p>Bisher erschienene Interviews:</p>
<p><a title="Interner Link zum Interview mit M.Bosch" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/fast-food-und-sterne-koch-kultur-%C2%A6-ein-interview-mit-marcus-bosch-opernfestspiele-heidenheim/"  target="_blank">Marcus Bosch, Staatsorchester Aachen, Staatsphilharmonie Nürnberg, Waldhauskonzerte Flims, Opernfestspiele Heidenheim</a><br />
<a title="interner Link zum Interview" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/nur-wer-etwas-besonderes-anbietet-wird-wahrgenommen-%C2%A6-interview-mit-prof-dr-gerd-christian-weniger-direktor-des-neanderthal-museums/"  target="_blank">Prof. Dr. Gerd-Christian Weniger, Neanderthal Museum Mettmann</a> <a title="Interivew mit Johannes Reiss" href="../../../../../index.php/wir-pladieren-im-ganzen-fur-einen-blickwechsel-%C2%A6-interview-mir-johannes-reiss-osterreichisches-judisches-museum/" target="_blank"><br />
Johannes Reiss, Österreichisches Jüdisches Museum, Eisenach</a> <a title="Interview Prof. Klaus Schrenk" href="../../../../../index.php/sinn-und-verstand-in-140-zeichen-%C2%A6-interview-mit-prof-dr-klaus-schrenk-generaldirektor-der-bayerischen-staatsgemaldesammlungen/" target="_blank"><br />
Prof. Dr. Klaus Schrenk, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München</a> <a title="Interview Max Hollein" href="../../../../../index.php/wir-machen-das-nicht-um-hipp-oder-flotter-zu-wirken-%C2%A6-interview-mit-max-hollein-direktor-von-stadel-schirn-und-liebieghaus/" target="_blank"><br />
Max Hollein, Städel Museum, Schirn Kunsthalle und Liebieghaus Skulpturensammlung, Frankfurt</a> <a title="Interview Dr. Helmut Gold" href="../../../../../index.php/studie-museen-und-orchester-im-social-web-%C2%A6-interview-mit-dr-helmut-gold-direktor-des-museums-fur-kommunikation-in-frankfurt/" target="_blank"><br />
Dr. Helmut Gold, Museum für Kommunikation Frankfurt</a> <a title="Interview Dr. Alfred Wendel" href="../../../../../index.php/der-marketing-mix-machts-%C2%A6-interview-mit-dr-alfred-wendel-intendant-der-duisburger-philharmoniker/" target="_blank"><br />
Dr. Alfred Wendel, Duisburger Philharmoniker </a><a title="Interview Tobias Möller" href="../index.php/ausgangspunkt-war-die-digital-concert-hall-%C2%A6-interview-mit-tobias-moller-leiter-marketing-und-kommunikation-der-berlin-phil-media/" target="_blank"><br />
Tobias Möller, Berliner Philharmoniker </a><a title="Interview Werner Lippert" href="../../../../../index.php/hier-twittert-der-chef-noch-selbst-%C2%A6-interview-mit-werner-lippert-ausstellungsleiter-des-nrw-forums/" target="_blank"><br />
Werner Lippert, NRW Forum Düsseldorf </a><a title="interner Link zum Interview" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/mozartfest-wurzburg-%C2%A6-ein-interview-mit-dem-kunstlerischen-leiter-christian-kabitz/" target="_blank"><br />
Christian Kabitz, Künstlerischer Leiter des Mozartfestes Würzburg</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>stART11 ¦ Nachgefragt bei Christian Henner-Fehr</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 09:05:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

		<category><![CDATA[Kongresse/Tagungen]]></category>

		<category><![CDATA[stARTconference]]></category>

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		<category><![CDATA[Kultur-PR]]></category>

		<category><![CDATA[stART11]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am 17. und 18. November findet die dritte Auflage der stARTconference in Duisburg statt. Die stART11 steht in diesem Jahr unter dem Motto „Die Kunst des digitalen Erzählens&#8221;. In diesem Jahr wird es einige Veränderung zu den Vorjahren geben. Ein Anlass bei @Kulturmanager Christian Henner-Fehr nachzufragen, der gemeinsam mit Frank Tentler und Harald Link die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><span style="color: #7a7a7a;"><em><strong>Am 17. und 18. November findet die dritte Auflage der stARTconference in Duisburg statt. Die stART11 steht in diesem Jahr unter dem Motto „Die Kunst des digitalen Erzählens&#8221;. In diesem Jahr wird es einige Veränderung zu den Vorjahren geben. Ein Anlass bei <a title="Christian bei Twitter" href="http://twitter.com/kulturmanager" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');" target="_blank">@Kulturmanager</a> <a title="Zum Blog von Christian" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/kulturmanagement.wordpress.com');" target="_blank">Christian Henner-Fehr</a> nachzufragen, der gemeinsam mit Frank Tentler und Harald Link die stART11 organisiert.</strong></em></span></p>
<div id="attachment_2913" class="wp-caption alignleft" style="width: 223px"><a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/10/chf_012.jpg" ><img class="size-full wp-image-2913  " title="Christian Henner-Fehr, Mitorganisator der stARTconference" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/10/chf_012.jpg" alt="Christian Henner-Fehr, Mitorganisator der stARTconference" width="213" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Christian Henner-Fehr, Mitorganisator der stARTconference</p></div>
<p><strong><span style="color: #7a7a7a;">Christian, was verbirgt sich hinter dem Titel „Die Kunst des digitalen Erzählens&#8221;, was müssen sich die Besucher darunter vorstellen?</span></strong><br />
<strong></strong>Storytelling bzw. das transmediale Erzählen erleben derzeit einen ziemlichen Hype und nachdem wir glauben, dass darin mittel- und langfristig für den Kunst- und Kulturbereich ein gewaltiges Potenzial steckt, wollen wir im Rahmen der stART11 die vielfältigen Möglichkeiten für Künstler und Kulturbetriebe aufzeigen. Wir sind der Überzeugung, dass sich viele Geschichten, die im Film, im Theater, aber auch in der Musik erzählt werden, in anderen Formaten weiterentwickeln und -erzählen lassen. Das ist schon der Ausgangspunkt für die Entwicklung transmedialer Welten, die nur dann entstehen können, wenn sich die Experten in den verschiedenen (Kunst-)Sparten zusammenschließen. Im Idealfall lassen sich auf diesem Weg neue Wertschöpfungsketten und Erlösmodelle entwickeln, die dazu beitragen, die oftmals kritische finanzielle Situation von Kulturbetrieben zu verbessern.</p>
<p>Die leeren Kassen haben dazu geführt, dass im Kunst- und Kulturbereich fast ausschließlich über Einsparungen diskutiert wird. Für Visionen bleibt da kein Platz mehr, was schade ist, denn Visionen zu entwickeln, kann nicht nur Spaß machen, sondern bringt den Kunst- und Kulturbereich, so meine Überzeugung, auch weiter voran. Nun ist es natürlich zuweilen etwas ermüdend, wenn ein Konferenzpublikum dazu aufgefordert wird, über Ziele und Visionen nachzudenken. Für die stART11 haben wir deshalb die Zeitmaschine angeworfen und sind im Jahr 2020 gelandet. Die Visionen sind bereits erfolgreich umgesetzt worden, was uns nun interessiert ist der Weg dorthin. Es geht im Rahmen der stARTconference daher nicht um die Ausgestaltung einer nett klingenden Vision, sondern es geht um die konkreten Schritte dorthin. Social Media und Transmedia Storytelling sind für uns auf diesem Weg nicht wegzudenken. Das heißt, wir laden die Konferenzteilnehmer nicht nur dazu ein, sich mit den Themen Social Media und Transmedia Storytelling zu beschäftigen, sondern wir unternehmen auch zusammen eine Zeitreise, die uns dann hoffentlich neue und vielleicht auch überraschende Erkenntnisse bringt.</p>
<p><span style="color: #7a7a7a;"><strong>Was kannst du zum Programm sagen?</strong></span><br />
Im Unterschied zu den letzten Jahren setzen wir bei der stART11 mehr auf Workshops, denn wir verstehen uns als Teil einer Community und da ist es nur logisch, dass man miteinander arbeitet und voneinander profitiert. Im Hinblick auf das Programm haben wir uns die Kritik der letzten Jahre zu Herzen genommen und das Angebot ziemlich reduziert. Statt wie im letzten Jahr sieben Tracks, bieten wir dieses Jahr nur noch maximal drei Tracks gleichzeitig an. Das heißt, die Konferenzbesucher verpassen nicht mehr so viel.</p>
<p>Natürlich stehen die Themen Social Media und Storytelling im Vordergrund. Mit Marcus Brown haben wir einen absoluten Experten aus dem Bereich Digital Storytelling als Keynote-Sprecher gewinnen können. Er wird uns zeigen, dass Geschichten nicht mehr so wie früher einen Anfang, eine Mitte und ein Ende haben müssen. Nicht ohne Grund spricht Brown von „Streamtelling&#8221; und hat angekündigt, uns in seinem Vortrag „die Kunst der ewigen Mitte&#8221; näher zu bringen.</p>
<p>Ich persönlich freue mich vor allem auf Christoph Deeg und seine Idee, die Entwicklung einer Social-Media-Strategie für eine Kultureinrichtung als Spiel anzulegen. Es wird einen ganzen Tag dauern und wie in einem Spiel so üblich wird es die Guten und die Bösen geben, das heißt, für Spannung ist gesorgt.</p>
<p><span style="color: #7a7a7a;"><strong>Ihr habt für dieses Jahr eine offene Form der Veranstaltungsorganisation gewählt. Wie muss man sich das vorstellen?</strong></span><br />
Ausgangspunkt ist die Idee, rund um die stARTconference eine Art Community zu entwickeln. Deshalb gibt es neben der Konferenz selbst auch unterschiedliche Formate wie stARTcamps oder stARTtogether, die diese Community kontinuierlich mit Leben füllen. Damit das gelingen kann, muss man sich von der Vorstellung verabschieden, ein Produkt zu entwickeln und es dann erfolgreich verkaufen zu wollen, sondern es geht darum, möglichst viele Menschen zum Beispiel in den Entstehungsprozess einer Konferenz miteinzubeziehen. Das funktioniert nicht immer und überall, weil es erstens Situationen gibt, wo schnelle Entscheidungen gefragt sind und wir das zweitens (noch) nicht gewohnt sind.</p>
<p>Aber wir haben es immer wieder versucht, der Titel der Konferenz „Die Kunst des digitalen Erzählens&#8221; etwa ist ein Beispiel, wo das sehr gut funktioniert hat. Von uns, also dem Organisationsteam, kam weder der Vorschlag, noch haben wir am Ende die Auswahl getroffen. In Facebookgruppen haben wir versucht, verschiedene Themenbereiche zu kommunizieren und die jeweiligen Gruppenmitglieder in die Prozesse miteinzubeziehen. Manchmal hat das geklappt, sehr viel häufiger aber auch nicht. Mit ein Grund ist die fehlende Zeit. Je näher die Konferenz rückt, desto eher neigt man dazu, die Dinge selbst zu machen als erst in einer Gruppe einen unter Umständen längeren Diskussionsprozess zu starten. Ich hoffe, wir lernen davon und machen das dann bei der stART12 besser.</p>
<p><span style="color: #7a7a7a;"><strong>In welchen Bereichen braucht ihr noch Unterstützung? </strong></span><br />
Im Augenblick können wir noch direkte Kontakte zu den klassischen Medien gut gebrauchen, denn wir würden uns wünschen, dort sehr viel präsenter zu sein. Ansonsten hilft es uns am meisten, wenn möglichst viele Menschen nach Duisburg kommen und dazu beitragen, dass es wieder zwei tolle Tage werden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #7a7a7a;">Ihr habt nicht nur eine neue Organisationsform, sondern auch eine neue Location gewählt, die auch kleiner ist. Wie wirkt sich die neue Umgebung auf den Ablauf aus?</span><br />
</strong> Es sind mehrere Faktoren, die dazu geführt haben, dass die stARTconference dieses Jahr in Duisburg-Ruhrort stattfindet. Dieses Viertel rund um den weltgrößten Binnenhafen hat sich in den letzten Jahren zu einem „Kreativquartier&#8221; entwickelt, dessen Atmosphäre und Energie wir nicht nur für die Konferenz, sondern darüber hinaus nutzen wollen. Hinzu kommt, dass wir mit der Firma Haniel und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg zwei Partner gewonnen haben, die uns nicht nur bei der stART11 unterstützen, sondern mit denen wir über das Jahr 2011 hinaus Projekte planen. Von unschätzbarem Wert ist es natürlich, dass uns Haniel die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Auch für das Abendprogramm haben wir mit dem Binnenschifffahrtsmuseum eine tolle Location in Duisburg-Ruhrort gefunden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="color: #7a7a7a;"><strong>Das Thema „Visionen&#8221; ist in den vergangen Monaten immer wieder in verschiedenen Blogbeiträgen thematisiert worden (etwa <a title="Das Konzert der Zukunft ähnelt dem der Gegenwart. Oder auch nicht." href="http://www.axelkopp.com/2011/07/das-konzert-der-zukunft-ahnelt-dem-der-gegenwart-oder-auch-nicht/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.axelkopp.com');" target="_blank">Axel Kopp</a>, <a title="“Mit dem Glauben an Entwicklung” – Ein Museumsszenario in 2.0" href="http://blog.iliou-melathron.de/index.php/2011/08/mit-dem-glauben-an-entwicklung-ein-museumsszenario-in-2-0/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/blog.iliou-melathron.de');" target="_blank">Christian Gries</a>, <a title="Das Konzert der Zukunft – mein Beitrag zur Blogparade des DACAPO-Blogs" href="http://crocksberlin.wordpress.com/?s=konzert+der+zukunft" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/crocksberlin.wordpress.com');" target="_blank">Christoph Deeg</a> oder <a title="Museumserlebnis der Zukunft" href="http://museumsreif.posterous.com/tag/museumserlebnisderzukunft" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/museumsreif.posterous.com');" target="_blank">Sebastian Hartmann</a>). Es gab eine <a title="Blogparade: Das Konzert der Zukunft" href="http://www.dacapo-dp.de/allgemein/blogparade-das-konzert-der-zukunft-alle-teilnehmer-auf-einen-blick-1741.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.dacapo-dp.de');" target="_blank">Blogparade zum Konzert der Zukunft</a> und Christoph Deeg und ich planen ein Diskussionsforum dazu. Dennoch scheinen sich Kultureinrichtungen damit schwer zu tun. Wie visionär müssen deiner Meinung nach Kultureinrichtungen sein?</strong></span><br />
Ja, sie tun sich schwer, aber wir sollten nicht ungerecht sein, denn das Fehlen von Visionen zeichnet nicht nur den Kunst- und Kulturbereich aus. Wir leben gerade in einer Zeit, die von vielen auch deshalb als so negativ empfunden wird, weil uns die übergeordneten Ziele abhandengekommen sind.</p>
<p>Wer sich nur ein Stück weit von der Realität entfernt, wird der Realitätsferne bezichtigt und wenn wir uns über die Zukunft von Kultureinrichtungen Gedanken machen, dann geht es meist nur um Einsparungspotenziale. Ich habe vor einiger Zeit „<a title="The Hypothetical Development Organization" href="http://www.hypotheticaldevelopment.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.hypotheticaldevelopment.com');" target="_blank">The Hypothetical Development Organization</a>&#8221; entdeckt, die unter dem Motto „Implausible Futures For Unpopular Places&#8221; versucht, unattraktive Gebäude oder Plätze mit einer hypothetischen, aber absolut unrealistisch scheinenden Zukunft auszustatten. Und obwohl das Projekt „nur&#8221; als Ausstellung konzipiert war, hat es trotzdem etwas in Gang gesetzt, was sich letzten Endes positiv auf die Entwicklung der Gebäude und Plätze und damit auch auf die jeweilige Region ausgewirkt hat. Einen ähnlichen Ansatz wünsche ich mir für den Kunst- und Kulturbereich. Auch wenn unsere Visionen vielleicht völlig unrealistisch sind. Sie geben uns trotzdem die Energie, die nötig ist, um Entwicklungen positiv zu beeinflussen.</p>
<p><span style="color: #7a7a7a;"><strong>Viele Kultureinrichtungen fangen gerade erst an, sich mit den verschiedenen Social Media zu befassen. Transmedia Storytelling ist noch mal eine ganz andere Dimension, da es mehr ist als den Content auf den verschiedenen Plattformen zu verteilen. Überfordert ihr die Kultureinrichtungen nicht mit dem Thema?</strong></span><br />
Ich denke nicht, denn unsere Absicht ist es ja nicht, sofort alle Kultureinrichtungen dazu zu bringen, Transmedia Storytelling zu betreiben. Aber mit dem Thema sollte man sich schon einmal beschäftigen, die drei Jahre Rückstand auf die USA sind bald rum. ;-)</p>
<p><span style="color: #7a7a7a;"><strong>Für alle, die in diesem Thema noch nicht so bewandert sind: Kannst du es kurz zusammenfassen oder auf einen Überblicksartikel verweisen?</strong></span><br />
Wenn mir die Werbung in eigener Sache gestattet sei, ich habe vor einiger Zeit einen <a title="Transmedia Storytelling die Kunst des digitalen Erzählens" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2011/08/22/transmedia-storytelling-die-kunst-des-digitalen-erzahlens/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/kulturmanagement.wordpress.com');" target="_blank">Blogbeitrag</a> geschrieben, in dem ich mich mit den Grundlagen von Transmedia Storytelling beschäftigt habe. Empfehlen kann ich aber auch den Leitfaden von Robert Pratten „<a title="Getting started in transmedia storytelling" href="http://www.slideshare.net/ZenFilms/getting-started-in-transmedia-storytelling" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.slideshare.net');" target="_blank">Getting Started in Transmedia Storytelling</a>&#8220;.</p>
<p><span style="color: #7a7a7a;"><strong>Ich finde ja die „<a title="Kulturvermittlung transmedial" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/kulturvermittlung-transmedial/"  target="_blank">Ken-und-Barbie-Geschichte</a>&#8221; ein sehr anschauliches und auch auf Kultureinrichtungen übertragbares Beispiel dafür, wie transmedial ein Geschichte erzählt werden kann. Kannst du weitere anschauliche Beispiele nennen, an denen sich Kultureinrichtungen orientieren können?</strong></span><br />
Einer meiner Favoriten ist „<a title="Inanimate Alice" href="http://www.inanimatealice.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.inanimatealice.com');" target="_blank">Inanimate Alice</a>&#8220;, die Geschichte eines zehnjährigen Mädchens. Diese „digital novel&#8221; zeigt, dass solche Projekte auch im kleinen Rahmen entstehen können, wobei ich mit „klein&#8221; auf den Vergleich mit diversen Großproduktionen anspiele, die schon sehr, sehr teuer sind. Auf der stARTconference werden wir erfahren, wie sich die Geschichte von Peer Gynt weiter erzählen lässt. „Peers return&#8221; ist deshalb so interessant, weil geplant ist, diese Geschichte auch als Musiktheater fortzuführen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #7a7a7a;">Zurück zur stART11: Wo finden Interessierte weitere Infos zur stART11 und wo gibt&#8217;s Tickets?</span></strong><br />
Informationen zum Programm, zu den Sprechern, ja ganz generell zur Konferenz gibt es auf unserem <a title="Blog der stARTconference" href="http://www.startconference.org/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.startconference.org');" target="_blank">Blog</a>. Damit aber niemand sich die Informationen mühsam zusammensuchen muss, haben wir eine eigene <a title="Übersichtsseite" href="http://de.flavors.me/start11" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.flavors.me');" target="_blank">Übersichtsseite</a> eingerichtet, über die man ganz gezielt die benötigten Themenbereiche ansteuern kann.</p>
<p>Die Tickets kosten dieses Jahr nur 144 Euro, unsere Partner Haniel und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg haben dazu beigetragen, dass die Tickets so günstig zu haben sind. Die Bestellung erfolgt ganz einfach über unser <a title="Ticketbestellung" href="https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?formkey=dHd5WlQ3WmZzSkpVNEhqSWJ5VHdha2c6MQ" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/docs.google.com');" target="_blank">Online-Formular</a>, gezahlt wird dann per Banküberweisung.</p>
<p><span style="color: #7a7a7a;"><strong>Christian, vielen Dank für die ausführlichen Antworten! </strong></span></p>

<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fkulturzweinull.eu%2Findex.php%2Fstart11-%25c2%25a6-nachgefragt-bei-christian-henner-fehr%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Kulturvermittlung transmedial</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 06:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
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Bei Transmedia Storytelling denke ich auch an die „Ken-will-Barbie-wiederhaben-Geschichte&#8221;. Hier hat Mattel verschiedenste Social Media genutzt, um die Wiedervereinigung des Traumpaares zu erzählen und auch die Dialogpartner einzubeziehen. Mehrfach hat Mashable darüber berichtet (u. a. hier&#160; und hier).
Seit ich von dieser Geschichte gelesen habe, stelle ich mir von, wie es wohl wäre, in einer ähnlichen [...]]]></description>
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<p><a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/10/screenshot_ken-barbie.jpg"  mce_href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/10/screenshot_ken-barbie.jpg"><img src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/10/screenshot_ken-barbie.jpg" mce_src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/10/screenshot_ken-barbie.jpg" alt="screenshot_ken-barbie" title="Ken und Barbie sind wieder zusammen" class="size-full wp-image-2894 alignnone" width="388" height="236"></a>Bei Transmedia Storytelling denke ich auch an die „Ken-will-Barbie-wiederhaben-Geschichte&#8221;. Hier hat Mattel verschiedenste Social Media genutzt, um die Wiedervereinigung des Traumpaares zu erzählen und auch die Dialogpartner einzubeziehen. Mehrfach hat Mashable darüber berichtet (u. a. <a target="_blank" title="Ken und Barbie" mce_href="http://mashable.com/2011/05/05/barbie-ken-social-media/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/mashable.com');" href="http://mashable.com/2011/05/05/barbie-ken-social-media/">hier</a>&nbsp; und <a target="_blank" title="Reunion Ken und Barbie" mce_href="http://mashable.com/2011/02/04/reunite-barbie-ken" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/mashable.com');" href="http://mashable.com/2011/02/04/reunite-barbie-ken">hier</a>).</p>
<p>Seit ich von dieser Geschichte gelesen habe, stelle ich mir von, wie es wohl wäre, in einer ähnlichen Form über die verschiedensten Social Media - transmedial eben - die Vorbereitungen zu einer Ausstellung oder eines Festivals zu erzählen. Von Anfang an die Dialogpartner am Entstehungsprozess teilhaben zu lassen: Wie entsteht die Idee zu einer Ausstellung oder zu einem Schwerpunktthema eines Festivals, wie wird angefangen, welche Telefonate und Meetings müssen abgehalten werden, welche Reisen unternommen. Wie werden Künstler und Arbeiten ausgewählt etc. Ein (fiktiver) Kurator oder eine Festivalleiterin könnte den Entstehungsprozesses durch Check-Ins, ergänzende Blogbeiträge und Notizen via Twitter, Google plus oder Facebook sowie Fotos der ausgewählten oder in der engeren Auswahl stehenden Arbeiten den Entstehungsprozess dokumentieren und die Dialogpartner mit auf die Reise nehmen.</p>
<p> Ich denke Geschichten rund um solch einen Entstehungsprozess sind vielfältig und spannende Geschichten (und Anekdoten) gibt es sicherlich viele zu erzählen. Durch diese Form des Geschichten-Erzählens über verschiedenste Medien hinweg könnten Kultureinrichtungen v. a. auch dem Aspekt der Kulturvermittelung hervorragend nachkommen. Die Neugierde wird geweckt, indem komplexe Zusammenhänge erklärt, Prozesse gestaltet und Beziehungen gepflegt werden. Und so dürfte am Ende einem realen Besuch dessen, was die Dialogpartner wochenlang online verfolgt haben, nichts mehr im Weg stehen.</p>
<p></p>

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		<title>Seite an Seite mit den klassischen Medien – Social-Media-Partnerschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 09:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur-PR]]></category>

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		<category><![CDATA[Medien-Partnerschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Social-Media-Partnerschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Würzburg erleben]]></category>

		<category><![CDATA[Würzburger Bachtage]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dass Kultureinrichtungen Medienpartnerschaften eingehen ist nichts Neues und an der Tagesordnung. Es gehört schon fast zum guten Ton mindestens einen Medien- oder Kulturpartner im Boot zu haben. Nennung des Medienpartners und Einbindung des Logos gehören von Seiten der Kultureinrichtung dazu, der Medienpartner offeriert im Gegenzug vergünstigte Anzeigenpreise oder Ankündigungen in Form von Veranstaltungstipps mit Verlosung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/09/screenshot-somepartnerschaft.jpg"  mce_href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/09/screenshot-somepartnerschaft.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2873" title="Social-Media-Partnerschaft" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/09/screenshot-somepartnerschaft.jpg" mce_src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/09/screenshot-somepartnerschaft.jpg" alt="http://www.bachtage-wuerzburg.de/medienpartner/" height="240" width="275"></a>Dass Kultureinrichtungen Medienpartnerschaften eingehen ist nichts Neues und an der Tagesordnung. Es gehört schon fast zum guten Ton mindestens einen Medien- oder Kulturpartner im Boot zu haben. Nennung des Medienpartners und Einbindung des Logos gehören von Seiten der Kultureinrichtung dazu, der Medienpartner offeriert im Gegenzug vergünstigte Anzeigenpreise oder Ankündigungen in Form von Veranstaltungstipps mit Verlosung von Freikarten.</p>
<p>Die Beschaffung der Informationen ändert sich zunehmend - laut der ARD/ZDF-Online-Studie 2011 sind mittlerweile <a title="Link zur ARD/ZDF-Onlines-Studie 2011" href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/index.php?id=325" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.ard-zdf-onlinestudie.de');" mce_href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/index.php?id=325" target="_blank">73,3 Prozent der Bevölkerung online</a> und auch die Zahl derer, die <a title="Link zur ARD/ZDF-Onlines-Studie 2011" href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/index.php?id=307" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.ard-zdf-onlinestudie.de');" mce_href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/index.php?id=307" target="_blank">Social-Web-Angebote nutzen</a> steigt stetig - und demzufolge sollte man auch über neue Formen von Medienpartnerschaften nachdenken.</p>
<p>Einen Schritt in diese Richtung haben nun die <a title="Link zur Website der Würzburger Bachtage " href="http://bachtage-wuerzburg.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/bachtage-wuerzburg.de');" mce_href="http://bachtage-wuerzburg.de" target="_blank">Würzburger Bachtage</a> (Kunde) unternommen. Das Festival, das alljährlich Ende November in Würzburg stattfindet, ist eine Social-Media-Partnerschaft mit der <a title="Linke zur Fb-Seite von Würzburg erleben" href="http://www.facebook.com/wuerzburg.erleben" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.facebook.com');" mce_href="http://www.facebook.com/wuerzburg.erleben" target="_blank">Facebook-Seite Würzburg erleben</a> eingegangen. Meines Wissens nach ist das auch die erste Social-Media-Partnerschaft im Kulturbereich.</p>
<p>Durch die Partnerschaft haben die <i>Würzburger Bachtage</i> die Möglichkeit im Social Web präsent zu sein und von einem anderen Publikum wahrgenommen zu werden. Mit den knapp 30.000 Fans, die die Seite hat, können sie auch ganz gezielt WürzburgerInnen ansprechen und damit auch die Reichweite erhöhen. Die Freunde der Seite <i>Würzburg erleben</i> sind leidenschaftliche WürzburgerInnen, finden ihre Stadt toll und interessieren sich dafür, was in ihrer Stadt los ist. Also eine perfekte Präsentationsfläche für die <i>Würzburger Bachtage</i>. Die Seite <i>Würzburg erleben</i> bietet im Gegenzug ihren Fans interessante Hinweise darauf, was in ihrer Stadt so alles passiert.</p>
<p>Die Ideen zu der Social-Media-Partnerschaft hatte übrigens einer der Seitenbetreiber, <a target="_blank" title="Link zu C. Papay bei Facebook" mce_href="http://www.facebook.com/christian.papay" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.facebook.com');" href="http://www.facebook.com/christian.papay">Christian Papay</a>, und ist damit bei mir (und dem Kunden) sofort auf Begeisterung und Zustimmung gestoßen.</p>
<p>Was halten Sie/haltet ihr von dieser Idee? Gibt es bereits Erfahrungen mit Partnerschaften im Social Web?</p>

<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fkulturzweinull.eu%2Findex.php%2Fseite-an-seite-mit-den-klassischen-medien-%25e2%2580%2593-social-media-partnerschaft%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Leidenschaft, Engagement, Passion – Gedanken und Linktipps</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 07:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<category><![CDATA[Kultureinrichtungen]]></category>

		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Passion]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vergangene Woche haben mich zwei Beiträge bereichert, die auch irgendwie zusammenpassen und sich auch ergänzen.
Da ist zum einen der Videomitschnitt von Christoph Bornschein bei der webinale, auf den ich bei Kultur 2 Punkt 0 gestoßen bin.

Es lohnt sich, sich die 30 Minuten Zeit zu nehmen. Auch wenn es in dem Beitrag um Konsumgüter, um Marken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Vergangene Woche haben mich zwei Beiträge bereichert, die auch irgendwie zusammenpassen und sich auch ergänzen.</p>
<p>Da ist zum einen der Videomitschnitt von Christoph Bornschein bei der webinale, auf den ich bei <a title="Link zu Kultur2Punkt0&lt;br &gt;&lt;/a&gt; " href="http://www.kultur2punkt0.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.kultur2punkt0.de');" target="_blank">Kultur 2 Punkt 0</a> gestoßen bin.</p>
<p><iframe width="480" height="290" src="http://www.youtube.com/embed/wxd06l7maqg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Es lohnt sich, sich die 30 Minuten Zeit zu nehmen. Auch wenn es in dem Beitrag um Konsumgüter, um Marken geht, enthält der Vortrag einige interessanten Aspekte, die auch auf den Kultursektor übertragen werden können bzw. die auch für Kulturvermittler einen Gedanken wert sein sollten.</p>
<p>Ein paar Stichpunkte</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Silo-Denken&#8221;: Die verschiedenen Abteilungen, die in einem Unternehmen für Marken profilbildend sind, arbeiten nicht zusammen, reden nicht miteinander. Gemeint sind: PR (hat die Aufgabe stets etwas Neues zu erzählen), Marketing (zahlt auf die Marke ein) und die Medienabteilung (sorgt für die nötige Reichweite). Um jedoch nachhaltig zu wirken und mit interessanten redaktioneller Inhalten zu punkten müssen alle Abteilung langfristig zusammenwirken.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Love Brands kommunizieren weniger, sind weniger Dialogorientiert als „normale&#8221; Marken (kennen wir auch von Kultureinrichtungen).</p>
<p style="padding-left: 30px;">Sinn und Zweck von Gewinnspiele. Kultureinrichtungen haben meines Erachtens Gewinnspiele, sofern sie nicht kulturvermittelnd motiviert sind, nicht nötig. (Ausführlicher habe ich mich in den <a title="Artikel und Kommentare bei Steffen" href="http://www.kultur2punkt0.de/2011/kultur-braucht-keine-gewinnspiele--972" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.kultur2punkt0.de');" target="_self">Kommentaren bei Steffen</a> schon geäußert.)</p>
<p style="padding-left: 30px;">Relevanz ist Abstoßung von anderen. Gemeint ist damit, dass nicht jede Marke und ihr Social-Media-Auftritt auf breiten Zuspruch findet, Mainstream ist, sondern dass diese Marken bei wenigen dafür umso passionierteren Fans/Dialogpartner auf regen Zuspruch stößt.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Leidenschaft, Engagement, Passion.</p>
<p>Dieser letzten Punkt wurde auch von Thilo Specht in dem Beitrag mit dem provokanten Titel <a title="Link zu Thilo Spechts Blogpost" href="http://cluetrainpr.de/index.php/tschuss-social-media-es-ist-vorbei-the-passion-haz-gone" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/cluetrainpr.de');" target="_blank">„Tschüss Social Media, es ist vorbei! The Passion Haz Gone&#8221;</a> umfassend erläutert. <a title="Christian bei Facebook" href="http://www.facebook.com/hennerfehr " onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.facebook.com');" target="_blank">Christian Henner-Fehr</a> hat im Hinblick auf diesen Artikel bei Facebook die Frage gestellt, ob man Social Media und die Leidenschaft, die es dafür braucht lernen kann. Lernen kann man sie sicherlich nicht. Entweder man hat sie oder man sie nicht. ;-) Man kann sich allerdings davon anstecken lassen. Wenn ein(e) Social-Media-Verantwortliche(r) für die eigene Kultureinrichtung und ihre Themen „brennt&#8221;, sich leidenschaftlich dafür einsetzt wird sie auch Social Media leben. Nicht selten wird ja auch davon gesprochen, dass Social Media eine Einstellung, eine Haltung ist - Passion - eben und nicht nur eine Aufgabe. Voraussetzungen sind meines Erachtens ein gesundes Maß an Selbstdarstellung, Lust am Diskutieren und sich auch als Person (und mit dem eigenen Namen) voll und ganz für die Kultureinrichtung einzusetzen und für sie zu sprechen, um Social Media erfolgreich umzusetzen.</p>

<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fkulturzweinull.eu%2Findex.php%2Fleidenschaft-engagement-passion-%25e2%2580%2593-gedanken-und-linktipps%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Blog zeigt Wirkung – Corporate Blogs sind nicht am Ende</title>
		<link>http://kulturzweinull.eu/index.php/ein-blog-zeigt-wirkung-%e2%80%93-corporate-blogs-sind-nicht-am-ende/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 08:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Corporate Blogs]]></category>

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Axel  Kopp hat mit seinem Blogbeitrag Externe Blogs von Kultureinrichtungen sind tot eine lebhafte und  kontrovers geführte Diskussion um Corporate Blogs ausgelöst. So etwa in  den zahlreichen Kommentaren auf seinem und in den Blogbeiträgen anderer  zu dem Thema. So etwa bei:
Christian Spließ Externe Kulturblogs sind nicht tot Herr Kopp
Christian [...]]]></description>
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<p>Axel  Kopp hat mit seinem Blogbeitrag <a title="Link zu Axel Kopps Blogpost" href="http://www.axelkopp.com/2011/09/externe-blogs-von-kultureinrichtungen-sind-tot/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.axelkopp.com');" mce_href="http://www.axelkopp.com/2011/09/externe-blogs-von-kultureinrichtungen-sind-tot/" target="_self">Externe Blogs von Kultureinrichtungen sind tot</a> eine lebhafte und  kontrovers geführte Diskussion um Corporate Blogs ausgelöst. So etwa in  den zahlreichen Kommentaren auf seinem und in den Blogbeiträgen anderer  zu dem Thema. So etwa bei:</p>
<p>Christian Spließ <a title="Link zum Blogpost von Christian Spließ" href="http://nurmeinstandpunkt.wordpress.com/2011/09/08/externe-kulturblogs-sind-nicht-tot-herr-kopp/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/nurmeinstandpunkt.wordpress.com');" mce_href="http://nurmeinstandpunkt.wordpress.com/2011/09/08/externe-kulturblogs-sind-nicht-tot-herr-kopp/" target="_blank">Externe Kulturblogs sind nicht tot Herr Kopp</a></p>
<p>Christian Grieß <a title="Link zum Blogpost von Christian Grieß" href="http://blog.iliou-melathron.de/index.php/2011/09/der-kultur-blog-ist-tot-es-lebe-der-blog" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/blog.iliou-melathron.de');" mce_href="http://blog.iliou-melathron.de/index.php/2011/09/der-kultur-blog-ist-tot-es-lebe-der-blog" target="_blank">Der Kulturblog ist tot? Es lebe der Blog!</a></p>
<p>Christian Henner-Fehr <a title="Link zum Blogpost von Christian Henner-Fehr" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2011/09/09/das-langsame-sterben-der-kultureinrichtungen/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/kulturmanagement.wordpress.com');" mce_href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2011/09/09/das-langsame-sterben-der-kultureinrichtungen/" target="_blank">Das langsame Sterben der Kultureinrichtungen</a></p>
<p>Der  Blogpost enthält viele interessante Aspekte und die Themen, die in den  Kommentaren angesprochen wurden, bieten Stoff für zahlreiche weitere  Postings. Da kann man nur sagen „Ein Blog zeigt Wirkung&#8221;</p>
<p>Ich will heute nur auf die Corporate-Blog-Debatte eingehen.</p>
<p>In  dem Punkt, dass viel Blogs von Kultureinrichtungen langweilig sind,  stimme ich Axel voll und ganz zu. Auch ich wünschte mir mehr kontroverse  Diskussionen und dass sich Kultureinrichtungen per se  mehr  in die Diskussion einbringen. Unter den mittlerweile 44 Kommentaren, die Axels  Beitrag bis jetzt auf seinem Blog ausgelöst hat, befindet sich kein  einziger Kommentator einer Kultureinrichtung. Lediglich zum Blogpost von  Christian Grieß gibt es einen Kommentar einer Kultureinrichtung.</p>
<p>Auch  ich halte Corporate Blogs für Kultureinrichtungen für essentiell,  unabhängig davon ob sie in die Website integriert sind oder nicht.</p>
<p>Auf  einem Blog lassen sich alle Social-Media-Aktivitäten bündeln. Die  Diskussion findet öffentlich statt, jeder mit einem Internetzugang kann  an der Diskussion teilnehmen ohne sich bei irgendeinem sozialen Netzwerk  anmelden zu müssen. Auch Monate später sind alle Artikel inklusive  Kommentare noch vorhanden und verschwinden lediglich im Archiv und damit nicht  komplett aus dem Blickfeld der Leser.</p>
<p>Der  wichtigste Aspekt ist allerdings der, dass die Kultureinrichtung nicht  nur einen Blick hinter die Kulissen gewähren, sondern auch  Diskussionen anstoßen kann, wie es nun die von Axel getan hat. Ein  Corporate Blog lebt meiner Meinung nach davon, dass möglichst viele  Mitarbeiter partizipieren. Von der Garderobenfrau über die Aufsicht bis  hin zur Regisseurin, Tänzerin und zum Musiker. Nur wenn viele Mitarbeiter das Blog bereichern,  lässt sich das  Besondere der jeweiligen Einrichtung herausstellen und  macht sie  einzigartig. Und dann werden sie auch gelesen. Diese Vielseitigkeit und  der Vermittlungsaspekt von Kunst fehlen mir bei vielen Blogs von  Kultureinrichtungen.</p>
<p>Ich  wünschte mir, Blogs von Kultureinrichtungen würden einmal eine steile  These vorgeben, um eine Diskussion anzufachen, wie die von Axel es  geschafft hat.</p>
<p>Insofern sehe ich die Kultur-Corporate-Blogs nicht am Ende, sondern sie müssen sich lediglich verändern, um gelesen zu werden.</p>

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		<title>Fast-Food und Sterne-Koch-Kultur ¦ Ein Interview mit Marcus Bosch, Opernfestspiele Heidenheim</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 08:21:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

		<category><![CDATA[Festspiele]]></category>

		<category><![CDATA[Interview]]></category>

		<category><![CDATA[Konzert]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Orchester]]></category>

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Die Opernfestspiele Heidenheim sind eines der wenigen deutschen Festivals im Bereich klassischer Musik, die im Social Web breit aufgestellt sind. Ich habe den Künstlerischen Direktor, Marcus Bosch, zu den Social-Media-Aktivitäten und über neue Formen der Musikvermittlung befragt.
Ulrike Schmid: Die 35. Opernfestspiele Heidenheim sind vor zwei Wochen mit einem „Pop-Konzert&#8221; zu Ende gegangen. Wie lautet Ihr [...]]]></description>
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<p>Die <a title="Externer Link zur Website der Opernfestspiele Heidenheim" href="http://www.opernfestspiele.de/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.opernfestspiele.de');" target="_blank">Opernfestspiele Heidenheim</a> sind eines der wenigen deutschen Festivals im Bereich klassischer Musik, die im Social Web breit aufgestellt sind. Ich habe den Künstlerischen Direktor, Marcus Bosch, zu den Social-Media-Aktivitäten und über neue Formen der Musikvermittlung befragt.</p>
<p><strong>Ulrike Schmid: Die 35. Opernfestspiele Heidenheim sind vor zwei Wochen mit einem „Pop-Konzert&#8221; zu Ende gegangen. Wie lautet Ihr Resümee?</strong></p>
<div id="attachment_2808" class="wp-caption alignleft" style="width: 273px"><strong><a href="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/08/marcus_bosch_2.jpg" ><img class="size-full wp-image-2808    " title="Marcus Bosch, Künstlerischer Direktor der Opernfestpiele Heidenheim, Generalmusikdirektor des Sinfonieorchesters Aachen und Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2011/08/marcus_bosch_2.jpg" alt="Marcus Bosch, Künstlerischer Direktor der Opernfestpiele Heidenheim, Generalmusikdirektor des Sinfonieorchesters Aachen und Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker" width="263" height="163" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Marcus Bosch, Künstlerischer Direktor der Opernfestpiele Heidenheim, Generalmusikdirektor des Sinfonieorchesters Aachen und GMD am Staatstheater Nürnberg.</p></div>
<p><strong>Marcus Bosch:</strong> Zufrieden, denn am Ende ist kaum mehr ein Platz frei geblieben. Und das bedeutet für uns, dass das Publikum unser vielfältiges Programm der Heidenheimer Opernfestspiele angenommen hat. Wir müssten noch mal ein ernstes Wort mit dem zuständigen Wettergott reden, der uns leider einige Aufführungen im Rittersaal von Schloss Hellenstein vermasselt hat. Andererseits haben wir nun mit dem Ausweich-Spielort Congress Centrum Heidenheim nahezu optimale Möglichkeiten.</p>
<p><strong>U. S.: Und hinsichtlich Social Media? Wurden nach zwei Jahren Social Web Ihre Erwartungen erfüllt?<br />
M. B.:</strong> Wir haben im letzten Jahr damit Neuland betreten. Und so war es ein willkommenes Experiment, das nach meiner Meinung nach für den Anfang ganz gut gelungen ist. Wir haben einiges daraus gelernt, und werden auch weiter daraus lernen. Die Zahlen sind für die Festspiele, die ja derzeit regional bekannt sind, akzeptabel, aber ausbaufähig.</p>
<p><strong>U. S.: Wie war Ihr Schritt ins Social Web begründet?</strong><br />
<strong>M. B.: </strong>Unser Anspruch ist für die Opernfestspiele in Heidenheim, dass wir gern „Oper für alle&#8221; machen möchten. Und wir öffnen die Festspiele mit unseren Angeboten im Internet nach außen, indem wir Einblick gewähren. Und ja, wenn es uns gelingt, damit den ein oder anderen Besucher, der bisher noch nicht in der Oper war, dafür zu interessieren, dann haben wir damit eins der Ziele erreicht. Die Präsenz im Internet bietet gerade für das kleine Budget Möglichkeiten, wenn die Inhalte stimmen.</p>
<p><strong>U. S.: Welche Plattformen/Kanäle nutzen Sie und zu welchem Zweck? Gibt es Präferenzen oder werden alle Plattformen von Ihren Dialogpartnern gleichermaßen gut angenommen?<br />
M. B.: </strong>Gestartet sind wir mit dem <a title="Externer Link zum Blog" href="http://www.opernwerkstatt.net/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.opernwerkstatt.net');" target="_blank">Opernwerkstatt-Blog,</a> einem <a title="Externer Link zum Twitter-Account " href="http://twitter.com/opernwerkstatt" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');" target="_blank">Twitter-Account</a>, einer <a title="Externer Link zur Facebook-Präsenz" href="http://www.facebook.com/Opernwerkstatt" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.facebook.com');" target="_blank">Facebook-Präsenz</a> und einem <a title="Externer Link zum YouTube-Kanal" href="http://www.youtube.com/user/Opernwerkstatt" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.youtube.com');" target="_blank">YouTube-Account</a>. Die Zugriffszahlen allein auf YouTube haben uns am Ende der ersten Saison positiv überrascht, damit hatten wir nicht gerechnet. Mittlerweile haben wir im zweiten Jahr noch einen <a title="Externer Link zum FLickr-Account" href="http://www.flickr.com/photos/64256166@N06/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.flickr.com');" target="_blank">Flickr-Stream</a> für die vielen Dokumentationsfotos hinzugefügt. Überaus gut vernetzt sind wir mittlerweile auf Twitter, insbesondere bei den verschiedenen Kultureinrichtungen in Deutschland.</p>
<p><strong>U. S.: Und wie klappt es mit dem Dialog?</strong><br />
<strong>M. B.:</strong> Noch zu wenig, aber es gibt vielversprechende Anfänge. Auch hier scheint die bekannte 90-9-1-Regel zu gelten, die meisten sehen oder lesen nur. Wir denken aber, dass sich das in den nächsten Jahren verbessern kann.</p>
<p><strong>U. S.: Sind die Opernfestspiele Heidenheim Gesprächsthema im Social Web? Haben Sie den Eindruck, dass mit und über die Opernfestspiele gesprochen wird?<br />
M. B.: </strong>Unser Team arbeitet in jeder Saison und auch, so weit das möglich ist, im gesamten Jahr an einer weiteren Vernetzung. Und so ist es gelungen, unsere Seiten auch auf anderen Plattformen im Internet sichtbar zu machen, die erst mal nichts mit der Oper zu tun haben. Das ist gut, denn wir möchten ja jene erreichen, die das Thema vielleicht noch nicht für sich entdeckt haben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>U. S.: Wie reagieren die klassischen Medien auf Ihre Social-Media-Aktivitäten?<br />
M. B.: </strong>Wir wissen, dass sie interessiert zuschauen, sich auch von unseren Aktivitäten inspirieren lassen.</p>
<p><strong>U. S.: Inwieweit findet eine Verknüpfung von klassischer PR und Social Media statt?<br />
M. B.: </strong>Ich denke, durch eine immer bessere Verzahnung der Aktivitäten, wobei wir noch mehr ausprobieren möchten. Die klassische PR-Arbeit ist im Kulturbereich unverzichtbar, aber das Zusammenspiel kann ich mir in Zukunft noch besser vorstellen.</p>
<p><strong>U. S.: Als Generalmusikdirektor in Aachen haben Sie Aufsehen erregt mit neuen Konzertformen wie „Kurpark Classix&#8221; oder „Konzert ohne Frack&#8221;. Auch als designierter GMD der Nürnberger Philharmoniker haben Sie bereits mit neuen Programmen wie etwa „Phil &amp; Chill&#8221; neue Konzertformen angekündigt. Sehen Sie in Social Media auch eine Möglichkeit für Kultur-/Musikvermittlung?<br />
M. B.: </strong>Ja, auch wenn wir erst in den Anfängen sind. Wir möchten gern ein Publikum ansprechen, das sich für Musik interessiert, vielleicht noch nicht für die klassische. Und wir brauchen uns dabei nicht zu verbiegen, sondern müssen vielleicht nur aus unseren Häusern in andere Spielstätten. Dass das gelingen kann, weiß ich aus Erfahrung. Es ist wert, dies immer wieder auszuprobieren. Gleichzeitig können wir mit unserem Engagement auf verschiedenen Web-Plattformen für unsere Aktivitäten werben, gleichzeitig auch mit unserem Publikum in Kontakt treten. Ich finde das sehr spannend.</p>
<p>Ich experimentiere gern mit neuen Veranstaltungsformaten, um neue Besucher für meine Arbeit zu gewinnen. Entscheidend ist aber die Wahrhaftigkeit der Musik und ihre Umsetzung. Nur sie kann auf Dauer die Menschen gewinnen und mit jedem Takt begeistern.</p>
<p><strong>U. S.: Die Duisburger Philharmoniker haben kürzlich eine </strong><a title="externer Link zu dacpo" href="http://www.dacapo-dp.de/allgemein/blogparade-das-konzert-der-zukunft-1733.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.dacapo-dp.de');" target="_blank">Blogparade zum „Konzert der Zukunft&#8221;</a><strong> initiiert. Was muss sich Ihrer Meinung nach tun, um klassische Musik für ein breiteres Publikum attraktiv zu machen und wie sieht für Sie das Konzert der Zukunft aus?<br />
M. B.: </strong>Darüber mache ich mir sehr viele Gedanken. Für besonders wichtig halte ich dabei die verstärkte Einbeziehung der eigenen Mitarbeiter. Wenn wir unsere Begeisterung für das, was wir tun, nach außen bringen, laden wir damit andere ein. Ich nenne das „Handreichung&#8221;.</p>
<p>Gleichzeitig sorgen wir immer wieder mit Events dafür, die Schwellenängste zu nehmen. Mit neuen Formaten, neuen Spielorten, mehr Information über das, was wir tun.</p>
<p>Das heißt für das „Konzert der Zukunft&#8221;: Auf der einen Seite eine verstärkte Eventisierung, auf der anderen Seite eine wirkliche Hinwendung zum Wahrhaftigen, dem klassischen Konzert, vergleichbar vielleicht mit Fast Food und dem Aufblühen von Bio-Kost und Sterne-Koch-Kultur.</p>
<p><strong>U. S.: <strong>Haben Sie schon mal daran gedacht, selbst zu bloggen, so wie das ihr Kollege </strong></strong><a title="interner Link zu den Blogbeiträgen" href="../../../../../?s=Christian+Kabitz" target="_blank">Christian Kabitz 2009 über das Mozartfest Würzburg</a><strong> getan hat? </strong><strong><br />
M. B.: </strong>Durch die vielfältigen Verpflichtungen in den letzten beiden Jahren erlaubt es mein Zeitkontingent gerade überhaupt nicht, mich selbst an die Tastatur zu setzen. Ich habe mir einige Blogs angeschaut, lese sie gern, und weiß aber auch, das es Zeit erfordert, um sie wirklich gut und kontinuierlich mit Inhalten zu bespielen.</p>
<p><strong>U. S.: Wie messen Sie den Erfolg Ihrer Maßnahmen?<br />
M. B.: </strong>Ein professionelles Monitoring können wir uns mit unserem Budget nicht leisten, aber das Team hat schon am Ende der letzten Saison eine beachtliche Zusammenstellung der Zahlen aufführen können. Wobei die Zahlen gerade noch in dieser Anfangszeit nicht entscheidend sind. Wir probieren gern noch aus, überdenken das Ein oder Andere und sind mit jeder Reaktion gern zufrieden.</p>
<p><strong>U. S.: Was empfehlen Sie anderen Kultureinrichtungen, die Social Media in ihre Kommunikation einbinden wollen?<br />
M. B.: </strong>Ich denke, dass das Thema wert ist, ernst genommen zu werden. Das heißt schon, es aufmerksam zu beobachten, gleichzeitig auch zu überlegen, wie es in die eigenen Marketing- und Kommunikationsaktivitäten eingebunden werden kann. Und es empfiehlt sich sicherlich, jemanden zu konsultieren, der sich damit auskennt.</p>
<p>Vielen Dank Herr Bosch für das Interview!</p>
<p>Bisher erschienene Interviews:</p>
<p><a title="interner Link zum Interview" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/nur-wer-etwas-besonderes-anbietet-wird-wahrgenommen-%C2%A6-interview-mit-prof-dr-gerd-christian-weniger-direktor-des-neanderthal-museums/"  target="_blank">Prof. Dr. Gerd-Christian Weniger, Neanderthal Museum Mettmann</a> <a title="Interivew mit Johannes Reiss" href="../../../../../index.php/wir-pladieren-im-ganzen-fur-einen-blickwechsel-%C2%A6-interview-mir-johannes-reiss-osterreichisches-judisches-museum/" target="_blank"><br />
Johannes Reiss, Österreichisches Jüdisches Museum, Eisenach</a> <a title="Interview Prof. Klaus Schrenk" href="../../../../../index.php/sinn-und-verstand-in-140-zeichen-%C2%A6-interview-mit-prof-dr-klaus-schrenk-generaldirektor-der-bayerischen-staatsgemaldesammlungen/" target="_blank"><br />
Prof. Dr. Klaus Schrenk, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München</a> <a title="Interview Max Hollein" href="../../../../../index.php/wir-machen-das-nicht-um-hipp-oder-flotter-zu-wirken-%C2%A6-interview-mit-max-hollein-direktor-von-stadel-schirn-und-liebieghaus/" target="_blank"><br />
Max Hollein, Städel Museum, Schirn Kunsthalle und Liebieghaus Skulpturensammlung, Frankfurt</a> <a title="Interview Dr. Helmut Gold" href="../../../../../index.php/studie-museen-und-orchester-im-social-web-%C2%A6-interview-mit-dr-helmut-gold-direktor-des-museums-fur-kommunikation-in-frankfurt/" target="_blank"><br />
Dr. Helmut Gold, Museum für Kommunikation Frankfurt</a> <a title="Interview Dr. Alfred Wendel" href="../../../../../index.php/der-marketing-mix-machts-%C2%A6-interview-mit-dr-alfred-wendel-intendant-der-duisburger-philharmoniker/" target="_blank"><br />
Dr. Alfred Wendel, Duisburger Philharmoniker</a><a title="Interview Tobias Möller" href="../../../../../index.php/ausgangspunkt-war-die-digital-concert-hall-%C2%A6-interview-mit-tobias-moller-leiter-marketing-und-kommunikation-der-berlin-phil-media/" target="_blank"><br />
Tobias Möller, Berliner Philharmoniker </a><a title="Interview Werner Lippert" href="../../../../../index.php/hier-twittert-der-chef-noch-selbst-%C2%A6-interview-mit-werner-lippert-ausstellungsleiter-des-nrw-forums/" target="_blank"><br />
Werner Lippert, NRW Forum Düsseldorf </a><a title="interner Link zum Interview" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/mozartfest-wurzburg-%C2%A6-ein-interview-mit-dem-kunstlerischen-leiter-christian-kabitz/" target="_blank"><br />
Christian Kabitz, Künstlerischer Leiter des Mozartfestes Würzburg</a></p>

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