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	<title>Kultur 2.0</title>
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	<description>Das Blog von U.S.K.</description>
	<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 06:51:02 +0000</pubDate>
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		<title>Hier twittert der Chef noch selbst ¦ Interview mit Werner Lippert, Ausstellungsleiter des NRW-Forums</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 06:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

		<category><![CDATA[Studie]]></category>

		<category><![CDATA[Interview]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur-PR]]></category>

		<category><![CDATA[NRW-Forum]]></category>

		<category><![CDATA[Werner Lippert]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Studie „Museen und Orchester im Social Web&#8221; führte ich ein Telefoninterview mit dem Ausstellungsleiter des NRW-Forums Düsseldorf, Werner Lippert.
 
Ulrike Schmid: Was war Ihre Motivation, sich ins Social Web zu begeben?
Werner Lippert: Also es gibt drei Beweggründe: Erstens halte ich es für normal. Das wäre so, wie wenn ich mir die Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Rahmen der <a title="Studie Museen und Orchester im Social Web" href="http://kulturzweinull.eu/?s=Studie"  target="_blank">Studie</a> „Museen und Orchester im Social Web&#8221; führte ich ein Telefoninterview mit dem Ausstellungsleiter des <a title="Homepage NRW-Forum" href="http://www.nrw-forum.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.nrw-forum.de');" target="_blank">NRW-Forums Düsseldorf</a>, Werner Lippert.</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Ulrike Schmid: </strong><strong>Was war Ihre Motivation, sich ins Social Web zu begeben?<br />
</strong><img class="alignleft size-medium wp-image-1255" title="Werner Lippert" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2010/03/wernerlippert-portrait-211x300.jpg" alt="Werner Lippert" width="211" height="300" /><strong>Werner Lippert:</strong> Also es gibt drei Beweggründe: Erstens halte ich es für normal. Das wäre so, wie wenn ich mir die Frage stelle, warum machst du PR in Tageszeitungen? Und natürlich ist Web 2.0 inzwischen Realität in der Öffentlichkeitsarbeit. Insofern war es für uns immer klar. Die Frage war nur, wann fangen wir damit an und wie fangen wir damit richtig an. Wir wollten nicht nur ein bisschen darin „rumfummeln&#8221; und bei Facebook 200 Fans bekommen, sondern es sollte schon so professionell sein, wie die gesamte Öffentlichkeitsarbeit des NRW-Forums.</p>
<p>Der zweite Grund ist ein biografischer. Ich bin Herausgeber des Jahrbuchs <strong>Annual Multimedia</strong> (jährlich erscheinendes Jahrbuch für Digital Marketing, Anm. U. S.) und hätte mich allmählich schämen müssen, wenn ich als Fachautorität hinter den Entwicklungen herlaufen würde.</p>
<p>Drittens haben wir absolut das Publikum dafür. Wir sind ein extrem junges Museum. Der Altersdurchschnitt unserer Besucher liegt deutlich unter 35 Jahren, während er bei anderen Häusern bei über 45 liegt. Wir haben ein Publikum das extrem equipt ist mit allem was man braucht in der digitalen Welt und auch damit umgeht. Es fühl sich stark angesprochen durch solche Dinge.</p>
<p><strong>U. S.:</strong> <strong>Ihr Blog besteht seit 2009. Wann kamen die anderen Kanäle dazu bzw. wie sind Sie an das Thema herangegangen?<br />
W. L.:</strong> Der <a title="Blog NRW-Forum " href="http://www.nrw-forum.de/blog/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.nrw-forum.de');" target="_blank">Blog </a>war unser erster &#8220;Fehler&#8221;. Wir haben damit bereits Januar 2009 angefangen und nicht auf die Befindlichkeiten der Szene gehört. Der erste Blog war eigentlich ein Blog, der zu sehr selbstzentriert war. Wir haben dort Sachen geschrieben, die wir selber interessant fanden. Zum Teil waren sie auch kunsthistorisch sehr schwer verdaulich und wir sind damit hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben. Dafür, dass wir einen so hohen Aufwand betrieben haben, hatten wir zu wenige Zugriffe. Wir haben ihn dann wieder vom Netz genommen und uns noch einmal Gedanken darüber gemacht, was denn ein Blog wirklich ist, abgesehen von unseren Vorstellungen. Also, was das Publikum erwartet.</p>
<p>Und das funktioniert jetzt auch viel besser, auch wenn sich die Respons-Rate in Grenzen hält. Wir sehen den Blog allerdings auch als Archiv. Wir erhalten eine ganze Menge Fragen, nur an anderer Stelle und das ist natürlich auch ganz interessant.</p>
<p><strong>U. S.: </strong><strong>Wo werden diese Fragen gestellt?<br />
W. L.: </strong>Die Fragen kommen über <a title="NRW-Forum bei Twitter" href="http://twitter.com/nrw_forum" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com');" target="_blank">Twitter</a> und <a title="NRW-Forum auf Facebook" href="http://www.facebook.com/nrwforumduesseldorf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.facebook.com');" target="_blank">Facebook</a> und auch über <a title="NRW-Forum bei Google Buzz" href="http://www.google.com/profiles/nrwforum#buzz" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.google.com');" target="_blank">Google Buzz</a>. Wir sind ja auch ein öffentlich zugängliches Haus und so bekommen wir auch Briefe, E-Mails und Anrufe. Also insgesamt merken wir, dass all unsere Aktivitäten zu einer Kommunikation beitragen. Es ist schon sehr interessant zu sehen, wie man an einer ganz anderen Stelle ein Respons erhält, wenn man etwa bei Facebook etwas eingestellt hat.</p>
<p><strong>U. S.: Zum Beispiel?<br />
W. L.: </strong>Kürzlich kam eine Gruppe von berufstätigen Frauen an die Kasse und fragte, ob sie nicht auch noch um sieben Uhr eine Führung bekommen könnten, das hätten sie tags zuvor auf Facebook gelesen. Oder wir sehen, dass direkt über die Homepage Führungen gebucht werden und dass sich plötzlich im Shop Artikel besser verkaufen als früher. An bestimmten Dingen kann man relativ eindeutig ablesen: Das ist jetzt eine Folge von etwas, das wir gerade auf Facebook gemacht haben.</p>
<p>Es ist jetzt nicht so, dass sich unsere Besucherzahl verdoppelt hätte, wir merken nur da passiert insgesamt etwas.</p>
<p><strong>U. S.:</strong> <strong>Wie fing es an? Kam der Anstoß zu Ihren Social-Media-Aktivitäten von innen oder von Agenturseite?<br />
W. L.:</strong> Wir haben vor rund sechs Wochen damit angefangen und haben alles präzise vorbereitet. Der Anstoß kam von innen. Wir machen in regelmäßigen Abständen Workshops mit Agenturen. Wir suchen uns alle halbe Jahre konkret eine Agentur aus und machen mit ihr einen Workshop zu einem bestimmten Thema. So war das auch bei <a title="Homepage Conosco" href="http://www.conosco.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.conosco.de');" target="_self">Conosco</a>, denen wir gesagt haben, dass wir das Thema Web 2.0 professionell angehen möchten. So ein Workshop muss nicht zwangsläufig zu einem Auftrag führen. Im Falle Conosco war dem so. Die Agentur hat auch einen gehörigen Anteil an unseren Social-Web-Aktivitäten. Das ist eine supertolle Zusammenarbeit.</p>
<p>Die Inhalte kommen von mir. Ich verfasse alles selber und muss mich auch nicht verstellen. Wir haben mit Conosco eine Vereinbarung, dass sie uns täglich informieren und uns auch auf Sachen hinweisen, die ich oft im Tagesgeschäft gar nicht so mitbekomme.</p>
<p><strong>U. S.:</strong> <strong>Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihren Social-Media-Aktivitäten?<br />
W. L.: </strong>Na ja, erreichbare Zielgruppen erweitern, virale Effekte nutzen und Besucherzahlen steigern.</p>
<p><strong>U. S.: Wie wichtig ist Ihnen der Dialog?<br />
W. L.:</strong> Wir hören extrem aufmerksam zu. Also jedes Mal, wenn etwas Relevantes kommentiert wird, dann diskutiere ich das auch mit Conosco. So etwa der Hinweis, dass wir unser Web-Freunde mit Informationen etwas überstrapazieren. Solche Hinweise nehmen wir extrem ernst.</p>
<p><strong>U. S.:</strong><strong> Wie proaktiv sind Sie?<br />
W. L.:</strong> Wie so oft, wenn man sich im Netzt bewegt, stößt man auf spannende Gruppen oder auf Kongresse. Wir machen demnächst zum Beispiel ein iPhone-Konzert mit <a title="Homepage ZEE" href="http://www.zeeing.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.zeeing.de');" target="_blank">Zee</a>, die mir vorher nicht bekannt waren. Das war eine Information, die mich über Twitter oder Facebook erreicht hatte. Und als ich mit ihnen telefoniert habe, hieß es: ‚‚Ach ja toll NRW-Forum! Sie sind doch die von Facebook.&#8221; Und da schließt sich für mich wieder der Kreis. Das sind so Sachen in denen ich nicht so zuhause bin und wo ich entscheidende Hinweise bekommen.</p>
<p>Ich merke, dass es bei all den Social-Media-Aktivitäten auch um so etwas wie Reputationsbildung geht. Jetzt kommt allerdings auch der Punkt, wo ich mir überlegen muss, wie weit gehe ich, wie populistisch werde ich oder wo wahrt man die Kompetenz eines Museums.</p>
<p><strong>U. S.:</strong><strong> Wie messen Sie den Erfolg Ihrer Maßnahmen?<br />
W. L.:</strong> Auch wenn das noch nicht statistisch relevant ist, wir sehen schon, dass wir unbekannte Gesichter im Museum haben. Ich kann das nur noch nicht beweisen, dafür ist der Zeitraum zu kurz und die Frage ist auch immer, wie nachhaltig ist das Ganze. Ich erhoffe mir, dass wir durch das Social Web wieder eine andere Besucherschicht gewinnen werden.</p>
<p><strong>U. S.: </strong><strong>Was tun Sie, um die Freunde aus dem Social Web ins Museum zu bekommen?<br />
W. L.: </strong>Wir organisieren spezielle Führungen für unsere Facebook-Fans und wir laden Blogger zu unterschiedlichen Themen ein. Wir hatten vergangenes Jahr eine Ausstellung mit Karl Lagerfeld gemacht und da gab es erstmals eine eigene Blogger-Pressekonferenz. So eine Art Preview, weil Blogger mehr Bedarf an Informationen und Diskussion haben. Da hatten wir drei bis vier Gesprächspartner, bei <a title="Blogpost Mapplethorpe" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/kulturtipp-%C2%A6-robert-mapplethorpe/"  target="_blank">Mapplethorp</a> waren es schon um die 20 Blogger.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>U. S.:</strong><strong> Weshalb die Trennung?<br />
W. L.:</strong> Blogger haben einen höheren Bedarf an Informationen. Die machen ein kleines Video mit einer Minikamera oder haben fünfzig Fragen, die sie beantwortet wissen wollen und sie sind auch ein bisschen wilder und „anstrengender&#8221; als die Feuilletonisten und teils naiver und unorganisierter. Sehr spannend zu erleben. Irgendwann wird sich das auch auflösen und es wird nur noch eine Pressekonferenz geben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>U. S.:</strong> <strong>Was empfehlen Sie anderen Kultureinrichtungen, die Social Media in ihrer Kommunikation einbinden wollen.<br />
W. L.:</strong> Bevor man sich als Kultureinrichtungen ins Social Web begibt, muss man sich tatsächlich die Frage stellen, will ich das wirklich, passt das zu mir und wie bewerkstellige ich das. Kultureinrichtung sollten sich auch Gedanken um Authentizität machen.</p>
<p>Vielen Dank Herr Lippert für Ihre Zeit und das Gespräch!</p>
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		<title>Kulturtipp ¦ Manieren</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 08:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausstellungstipp]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturtipp]]></category>

		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Focke-Museum]]></category>

		<category><![CDATA[Manieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Ursprung und die Entwicklung unserer Umgangsformen seit dem Mittelalter beleuchtet das Focke-Musem derzeit in der Sonderausstellung Manieren.
Gezeigt werden über 200 hochwertige Exponate, darunter bedeutende Gemälde der europäischen Kunst, kostbare Porzellane und Silberschmiedearbeiten, Druckgrafiken und Fotografien sowie zahlreiche alltägliche, den Besuchern aus eigenem Erleben vertraute Gegenstände.
Neben Objekten aus den Beständen des Landesmuseums bereichern Leihgaben aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Ursprung und die Entwicklung unserer Umgangsformen seit dem Mittelalter beleuchtet das Focke-Musem derzeit in der Sonderausstellung <strong>Manieren.</strong></p>
<p>Gezeigt werden über 200 hochwertige Exponate, darunter bedeutende Gemälde der europäischen Kunst, kostbare Porzellane und Silberschmiedearbeiten, Druckgrafiken und Fotografien sowie zahlreiche alltägliche, den Besuchern aus eigenem Erleben vertraute Gegenstände.</p>
<p>Neben Objekten aus den Beständen des Landesmuseums bereichern Leihgaben aus über 40 namhaften Museen und Institutionen, aus Firmen- und Privatbesitz die Ausstellung. Alle Exponate erzählen Geschichten von den Ursprüngen und Erscheinungsformen gesellschaftlicher Regeln und Tabus, vom Streben nach gefälliger Selbstdarstellung, von Rücksichtnahme und Distanzverlust, von Feinsinn und Rüpelei, von Peinlichkeitsschwellen und deren lustvollen Überschreitung, aber auch von Mechanismen gesellschaftlicher Ausgrenzung.</p>
<p>„Wir wollen keine Benimmregeln vermitteln. Die Ausstellung regt zum Nachdenken an, gibt aber auch den komischen Seiten der Etikette Raum.&#8221;, beschreibt Ausstellungskurator Dr. Urs Roeber das Anliegen der Ausstellung.</p>
<p>In 13 Kapiteln erfahren die Besucher die Kulturgeschichte unserer Umgangsformen. Den Auftakt bildet eine „Benimm-Bibliothek&#8221;. Rund um das Portrait des Aufklärers Adolph Freiherr Knigge stimmen Zitate aus 800 Jahren europäischer Etiketteliteratur auf das Thema ein. Neben Knigges Werk „Vom Umgang mit Menschen&#8221; aus dem Jahr 1788 zeugen Erstausgaben der wichtigsten Anstandsbücher seit dem Mittelalter von der langen Tradition der Gattung. In einem kleinen Kino werden Filmausschnitte zum Thema Benimmunterricht gezeigt. Ob Loriot oder Pippi Langstrumpf, hier findet sich allerhand Unterhaltsames.</p>
<p>In den anschließenden Bereichen wird ein Bogen von der Tischkultur über Themen wie Hygiene und Scham, das Verhalten im öffentlichen Raum, die Kultivierung schlechter Manieren, Galanterie, Haltung und Kommunikation bis hin zu Hierarchien und Abhängigkeiten gespannt. Am Ende des Ganges durch die „anständige Kulturgeschichte&#8221; fordert der letzte Ausstellungsbereich zur Würde des Menschen den Besucher auf, selbst Stellung zu beziehen.</p>
<p>Die Ausstellung ist noch bis 30. Mai im <a title="Homepage Focke-Museum" href="http://www.focke-museum.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.focke-museum.de');" target="_blank">Focke-Museum</a> zu sehen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Studie Museen und Orchester im Social Web ¦ Facebook, Video-Portale und Twitter die beliebtesten Kanäle</title>
		<link>http://kulturzweinull.eu/index.php/studie-museen-und-orchester-im-social-web-%c2%a6-facebook-video-portale-und-twitter-die-beliebtesten-kanale/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 08:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

		<category><![CDATA[Museen]]></category>

		<category><![CDATA[Orchester]]></category>

		<category><![CDATA[Social Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zur Verfügung stehenden Social-Media-Kanäle bieten Museen und Orchester unterschiedlichste Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit für ihre Ziele und spezifischen Projekte zu steigern sowie neue Beziehungen mit ihren Dialoggruppen aufzubauen. Welche Kanäle die Kultureinrichtungen nutzen, um diese Potenziale umzusetzen werde ich im Folgenden erläutern.
Entsprechend der von mir zugrunde gelegten Kriterien wurden 92 Museen und 22 Orchester untersucht.
Berücksichtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zur Verfügung stehenden Social-Media-Kanäle bieten Museen und Orchester unterschiedlichste Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit für ihre Ziele und spezifischen Projekte zu steigern sowie neue Beziehungen mit ihren Dialoggruppen aufzubauen. Welche Kanäle die Kultureinrichtungen nutzen, um diese Potenziale umzusetzen werde ich im Folgenden erläutern.</p>
<p>Entsprechend der von mir zugrunde gelegten <a title="Teil 1 der Studie" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/studie-museen-und-orchester-im-social-web/"  target="_blank">Kriterien</a> wurden 92 Museen und 22 Orchester untersucht.</p>
<p>Berücksichtig wurden bei allen Plattformen diejenigen Profile, Fanseiten oder Gruppen, die eindeutig einem Museum oder einem Orchester zugeordnet werden können. Zusätzlich zu den populärsten Kanälen wie YouTube/Vimeo, Facebook, Flickr, Facebook, StudiVZ, MySpace und Twitter wurde das Vorhandensein eines Blog evaluiert. Hierbei wurden auch temporäre Blogs (begleitend zu einer Ausstellung oder Orchestertournee) berücksichtig, sofern sie zu Beginn der Untersuchung im Dezember 2009 bestanden oder derzeit bestehen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1228" title="Social-Web-Praesenzen von Museen und Orchester" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2010/03/test_praesenzen.jpg" alt="Social-Web-Praesenzen von Museen und Orchester" /></p>
<p>Insgesamt lässt sich festhalten, dass Facebook das beliebtesten Social-Media-Tool, sowohl bei den Museen als auch bei den Orchestern, ist. Rund 69 % der Organisationen nimmt die Möglichkeit wahr, in diesem sozialen Netzwerk präsent zu sein und mit ihren Dialoggruppen in Kontakt zu treten. An zweiter Stelle der Beliebtheitsskala stehen bei den Orchestern die Video-Portale YouTube respektive Vimeo (45 %) und bei den Museen Twitter (63 %), gefolgt von Twitter (41 %) bei den Orchestern und YouTube/Vimeo (33 %) bei den Museen.</p>
<p>Im Verhältnis betrachtet, betreiben mehr Orchester (27 %) als Museen (22 %) Blogs. Jeweils ein Orchester und ein Museum betreiben sogar zwei Blogs. Die Duisburger Philharmoniker haben mit „<a title="Klasse Klassik" href="http://www.klasse-klassik.de/klasseklassikblog/editor_blogs/1/editor_approved_blog_posts" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.klasse-klassik.de');" target="_blank">Klasse Klassik</a>&#8221; ein zusätzliches Blog, das auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet ist, wohingegen der Leiter des Ausstellungsmanagement des NRW-Forum zusätzlich zum offiziellen Blog ein eigenes <a title="NRWForum.Posterouse" href="http://nrwforum.posterous.com" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/nrwforum.posterous.com');" target="_blank">Posterouse-Blog</a> betreibt, deren Themenschwerpunkt ebenfalls auf den Projekten des NRW-Forum liegt.</p>
<p>MySpace, bei dem deutsche Orchester schon 2007 Profile angelegt hatten, verliert anscheinend an Bedeutung. Kultureinrichtungen sind in der Pflege ihres MySpace-Profils weitaus weniger engagiert, als beispielsweise in der Pflege ihrer Facebook-Profile. Lediglich 23 % der Orchester, die ein MySpace-Profil haben, halten ihr Profil up-to-date, wohingegen die Aktualisierungsquote der Museen bei ca. 47 0% liegt und damit deutlich höher. Ähnlich verhält es sich mit StudiVZ. Dort haben lediglich knapp 14 % der Museen und 9 % der Orchester Profile, die auch gepflegt werden.</p>
<p>Überrascht hat mich, dass Flickr im Verhältnis zu Youtube relativ selten genutzt wird, ja nahezu keine Beachtung findet. Lediglich knapp 5 % der Museen und ca. 3 % der Orchester nutzen die Fotoplattform. Kultureinrichtungen, zumindest die im Rahmen der Studie untersuchten,  scheinen - und das liegt im allgemeinen Trend - audiovisuelle Medien eine hohen Mehrwert zur Unterstützung ihrer Kommunikation beizumessen.</p>
<p>Ich hatte erwartet, dass die Organisationen Flickr ebenso nutzen wie sie YouTube nutzen: Also einmal produzierte Fotos, die häufig auf der Internetseite eingebunden sind, ohne großen Betreuungsaufwand auf einer weiteren Plattform einer größeren Dialoggruppe zur Verfügung zu stellen.</p>
<p><strong>Museen und Orchester nutzen im Schnitt nur ein bis zwei Kanäle</strong></p>
<p>Ein Großteil der Organisationen nutzt nur einen oder zwei der untersuchten Kanäle: Lediglich 40 % der Orchester und knapp 30 % der Museen sind auf mehr als 2 Kanälen aktiv.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1231" title="Kanaele, die Orchester nutzen" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2010/03/kanaele_orchester1.jpg" alt="Kanaele, die Orchester nutzen" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1232" title="Kanaele, die Museen nutzen" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2010/03/kanaele_museen.jpg" alt="Kanaele, die Museen nutzen" /></p>
<p><strong>Fazit<br />
</strong>Facebook, Video-Portale und Twitter sind die beliebtesten Kanäle. Von einer Vernetzung der Social-Media-Aktivitäten - wie bei Unternehmen anderer Branchen zunehmend zu beobachten - scheinen Kultureinrichtungen weit entfernt zu sein. Die meisten Einrichtungen nutzen nur einen bis maximal zwei Kanäle. Dies lässt die Vermutung zu, dass Kultureinrichtungen häufig noch am Experimentieren mit den einzelnen Tools sind.</p>
<p>Auffällig ist, dass Museen und Orchester das Potential eines eigenen Blogs noch nicht wirklich aufgegriffen haben. Das Blog als zentrales Medium, um gerade Geschichten zu erzählen, die den Weg in die klassischen Medien nicht finden, wird nur sehr spärlich eingesetzt.</p>
<p><strong>Ausblick:</strong> In den nächsten Wochen werde ich eine qualitative Auswertung der Social-Media-Aktivitäten einzelner Kanäle vornehmen und einige Verantwortliche zu Wort kommen lassen - die vielleicht Erklärungen aus ihrer jeweiligen Sicht für die ersten hier dargestellten quantitativen Ergebnisse der Studie geben.</p>
<p>Teil 1 <a href="http://kulturzweinull.eu/index.php/studie-museen-und-orchester-im-social-web/"  target="_blank">Einleitung</a><br />
Teil 2 <a href="http://kulturzweinull.eu/index.php/studie-museen-und-orchester-im-social-web-%C2%A6-2-allgemeine-beobachtungen/"  target="_blank">Allgemeine Beobachtungen</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kulturtipp ¦ Georges Seurat - Figur im Raum</title>
		<link>http://kulturzweinull.eu/index.php/kulturtipp-%c2%a6-georges-seurat-figur-im-raum/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 09:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausstellungstipp]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturtipp]]></category>

		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Georges Seurat]]></category>

		<category><![CDATA[Neoimpressionismus]]></category>

		<category><![CDATA[Pointillismus]]></category>

		<category><![CDATA[Schirn]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ausstellungstipp dieser Woche gilt dem Begründer des Pointillismus, dem die Schirn Kunsthalle Frankfurt mit dem Titel Figur im Raum derzeit eine Ausstellung widmet. Die Rede ist von Georges Seurat.
Das Video zeigt eindrucksvoll, weshalb man diese Ausstellung auf keinen Fall verpassen sollte.

Die Ausstellung ist noch bis 9. Mai zu sehen. Mehr Informationen auf der Internetseite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ausstellungstipp dieser Woche gilt dem Begründer des Pointillismus, dem die <strong>Schirn Kunsthalle Frankfurt</strong> mit dem Titel <strong>Figur im Raum</strong> derzeit eine Ausstellung widmet. Die Rede ist von Georges Seurat.</p>
<p>Das Video zeigt eindrucksvoll, weshalb man diese Ausstellung auf keinen Fall verpassen sollte.</p>
<p><object width="450" height="340" data="http://www.youtube.com/v/iLA1ZrYQQY0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/iLA1ZrYQQY0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Die Ausstellung ist noch bis 9. Mai zu sehen. Mehr Informationen auf der Internetseite der <a title="Schirn Kunsthalle" href="http://www.schirn-kunsthalle.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.schirn-kunsthalle.de');" target="_blank">Schirn Kunsthalle</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kulturtipp ¦ Robert Mapplethorpe</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 10:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Kulturtipp]]></category>

		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<category><![CDATA[Robert Mapplethorpe]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Empfehlung in dieser Woche gilt der Ausstellung Robert Mapplethorpe im NRW-Forum Düsseldorf. Der US-amerikanischer Fotokünstler ist einer der wenigen Künstler, denen es vergönnt ist, weit über die Grenzen der Kunstwelt hinaus bekannt zu werden. Er dominierte die Fotoszene des ausgehenden 20. Jahrhunderts und öffnete den Weg zur Anerkennung der Fotografie als Kunstform. Er verankerte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1184" class="wp-caption alignleft" style="width: 204px"><img class="size-full wp-image-1184" title="Robert Mapplethorpe: Self Portrait, 1988 © Robert Mapplethorpe Foundation. Used by permission" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2010/02/selfportrait_19881.jpg" alt="Robert Mapplethorpe: Self Portrait, 1988 © Robert Mapplethorpe Foundation. Used by permission" width="194" height="240" /><p class="wp-caption-text">Robert Mapplethorpe: Self Portrait, 1988 © Robert Mapplethorpe Foundation. Used by permission</p></div>
<p>Meine Empfehlung in dieser Woche gilt der Ausstellung <strong>Robert Mapplethorpe</strong> <strong>im NRW-Forum Düsseldorf</strong>. Der US-amerikanischer Fotokünstler ist einer der wenigen Künstler, denen es vergönnt ist, weit über die Grenzen der Kunstwelt hinaus bekannt zu werden. Er dominierte die Fotoszene des ausgehenden 20. Jahrhunderts und öffnete den Weg zur Anerkennung der Fotografie als Kunstform. Er verankerte das homosexuelle Sujet in der Massenkultur und entwarf in der Fotografie ein klassizistisches Bild vom meist männlichen Körper, das Eingang in die kommerzielle Fotografie fand.</p>
<p>Insbesondere in den USA wurde zu Lebzeiten und postum Mapplethorpes Werk kontrovers diskutiert. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts wurden Ausstellungen seiner Fotografien boykottiert, zensiert oder geschlossen. Umstritten waren stets seine radikalen Darstellungen von Nacktheit und sexuellen Handlungen. Insbesondere Fotos sado-masochistischer Praktiken führten dazu, dass es bei Ausstellungen Protestkundgebungen gab und Museumsdirektoren verklagt wurden.</p>
<div id="attachment_1188" class="wp-caption alignleft" style="width: 244px"><img class="size-full wp-image-1188" title="Robert Mapplethorpe: Patti Smith, 1975 © Robert Mapplethorpe Foundation. Used by permission" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2010/02/pattismith_1975.jpg" alt="Robert Mapplethorpe: Patti Smith, 1975 © Robert Mapplethorpe Foundation. Used by permission" width="234" height="255" /><p class="wp-caption-text">Robert Mapplethorpe: Patti Smith, 1975 © Robert Mapplethorpe Foundation. Used by permission</p></div>
<p>Die Ausstellung im NRW-Forum umfasst alle Bereiche Mapplethorpes Schaffen wie Porträts, Selbstporträts, Homosexualität, Aktfotografien, Blumenaufnahmen und als Quintessenz die fotografischen Aufnahmen von Skulpturen. Die Ausstellung ordnet die Fotografien nach Themen wie Selbstporträts einschließlich jener berüchtigten Aufnahme, die ihn mit einer in seinen Anus eingeführten Bullenpeitsche zeigt, und geradezu poetischen Aufnahmen seiner Gefährtin Patti Smith; den Fotografien schwarzer Männer versus weißer Frauen, wie der Bodybuilderin Lisa Lyon; der Gegenüberstellung von Penissen und Blumen, die Mapplethorpe in einem Interview selbst provozierte und schließlich jenen Aufnahmen von klassischer Schönheit, die sich an den Skulpturen der Renaissance orientierten, sowie den beeindruckenden Porträts von Kindern und Berühmtheiten seiner Zeit.</p>
<p>Diese Zusammenstellung zeigt Robert Mapplethorpe - bei allen offensichtlichen Rückgriffen auf die Schönheitsideale der Renaissance wie auch auf die fotografische Historie von Wilhelm von Gloeden bis Man Ray - als einen Künstler, der in seiner Zeit verankert ist. Seine Zeitgenossen sind Andy Warhol und Brice Marden.</p>
<p>Polaroids sind in den 1970er Jahren das Medium der Wahl und die Auseinandersetzung mit Körper und Sexualität ist bei vielen Künstlern - etwa Vito Acconci oder Bruce Nauman - ein Thema, das zentral für einen gesellschaftlichen Wandel war. Vor allem aber entwickelt Robert Mapplethorpe einen eigenen fotografischen Stil, der den Idealen von Perfektion und Form huldigt. »I look for the perfection of form. I do this in portraits, in photographs of penises, in photographs of flowers.«.</p>
<p>Die Präsentation auf schneeweißen Wänden trägt dieser Betrachtung Rechnung und führt weg von der verschämten Boudoir-Präsentation auf flieder- und lila-farbenen Wänden, wie sie jahrelang die Ausstellungen Mapplethorpes beherrschten, und öffnet den Blick für eine eher konzeptionelle, minimalistische Betrachtung der Werke.</p>
<p>Die Auswahl von 150 Fotografien umspannt frühe Polaroids von 1973 bis hin zu seinen letzten Selbstporträts aus dem Jahr 1988, die ihn bereits gezeichnet vom nahen Tod zeigen, und präsentiert viele bekannte, geradezu ikonische Motive aber auch bislang nie oder nur selten gezeigte Arbeiten. Sie schöpft aus dem Fundus der New Yorker Robert Mapplethorpe Foundation.</p>
<p>Bis 15. August 2010. Mehr Informationen auf der Internetseite des <a href="www.nrw-forum.de" target="_blank">NRW-Forums Düsseldorf</a>.</p>
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		<title>Studie Museen und Orchester im Social Web ¦ 2 Allgemeine Beobachtungen</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 14:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

		<category><![CDATA[Berliner Philharmoniker]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburger Philharmoniker]]></category>

		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<category><![CDATA[Städel Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[

Museen abseits des Mainstreams
Bei der Auswahl der Museen und Orchester hätte ich mir die Arbeit erleichtern können, indem ich einfach bei den einzelnen Kanälen (Twitter, Facebook, YouTube, Flickr etc.) nachgesehen hätte, wer welchen Kanal nutzt und nicht umgekehrt. Also erst Museen und Orchester festlegen, um dann zu sehen, wer welchen Kanal nutzt.
Mir wäre einiges Interessante [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_1173" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><strong><img class="size-thumbnail wp-image-1173" title="Pfefferminzmuseum" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2010/02/sr_sendcard_50d2b9df2e-150x150.jpg" alt="Pfefferminzmuseum" width="150" height="150" /></strong><p class="wp-caption-text">Pfefferminzmuseum</p></div>
<p>Museen abseits des Mainstreams</strong><br />
Bei der Auswahl der Museen und Orchester hätte ich mir die Arbeit erleichtern können, indem ich einfach bei den einzelnen Kanälen (Twitter, Facebook, YouTube, Flickr etc.) nachgesehen hätte, wer welchen Kanal nutzt und nicht umgekehrt. Also erst Museen und Orchester festlegen, um dann zu sehen, wer welchen Kanal nutzt.</p>
<p>Mir wäre einiges Interessante verborgen geblieben. Etwa die Fülle der Museen in Deutschland insgesamt, dass es kaum eine Stadt ohne Heimatmuseum gibt, dass die Dichte der Museen v. a. in Westdeutschland sehr hoch ist. Auch war ich überrascht ob der Kategorie der Museen: Bratwurstmuseum, Kartoffelmuseum, Schnapsmuseum, Artistenmuseum, Lügenmuseum, Pfefferminzmuseum, um nur einige Museen abseits des Mainstreams zu nennen. Eine Rolle im Social Web spielen sie allerdings nicht.</p>
<p><strong>Argument Bekanntheitsgrad<br />
</strong>Als ein Argument für Social-Media-Aktivitäten wird die Steigerung des Bekanntheitsgrades genannt. Denn Blogs werden von Suchmaschinen leichter gefunden als statische Internetseiten. Sie werden gerne verlinkt und zitiert und verbreiten sich dadurch rasch im Netz. Ähnliches gilt natürlich auch für die anderen Kanäle wie Twitter, Flickr, YouTube, Facebook etc.</p>
<p>Auffallend war allerdings, dass sich von der Anzahl der Google-Einträge nicht zwingend Rückschlüsse auf Social-Media-Aktivitäten schließen lassen. Drei Beispiele:</p>
<p>Beispiel 1: Die Berliner Philharmoniker sind per se schon so bekannt, dass deren Social-Media-Aktivitäten bei den <a title="Google Einträge Berliner Philharmoniker" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;client=firefox-a&amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;hs=qem&amp;q=%22Berliner+Philharmoniker%22&amp;btnG=Suche&amp;meta=&amp;aq=f&amp;oq=" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.google.de');" target="_blank">Google-Einträgen kaum ins Gewicht fallen</a>.  Die Motivation ihrer Web-Aktivitäten war insofern sicherlich nicht, den Bekanntheitsgrad zu steigern.</p>
<p>Beispiel 2: Die Duisburger Philharmoniker machten durch ihre rege Web-Aktivität deutschlandweit auf sich aufmerksam. Ihre Aktivitäten wirkten sich unmittelbar auf Google aus. Bereits auf den ersten Seiten stehen Einträge zu ihren <a title="Google Einträge Duisburger Philharmoniker" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;client=firefox-a&amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;q=%22Duisburger+Philharmoniker%22&amp;btnG=Suche&amp;meta=&amp;aq=f&amp;oq=" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.google.de');" target="_blank">Social Media-Aktivitäten</a>.  Überrascht hatte mich ehrlich gesagt nur, dass die Anzahl der Einträge unter 20.000 liegt.</p>
<p>Beispiel 3: Das Städel Museum war auch schon vor Beginn seiner Social Media-Aktivitäten sehr bekannt Seine Google-Einträge gehen in die Hunderttausende, und auf den ersten beiden Google-Seiten sind ebenfalls Verweise auf <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;client=firefox-a&amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;q=st%C3%A4delmuseum&amp;btnG=Suche&amp;meta=&amp;aq=f&amp;oq=" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.google.de');" target="_blank">Social Media</a>.</p>
<p>Wo liegt der Unterschied? Meiner Meinung nach liegt er in der Wahl des „Social-Media-Namens&#8221;. Das Städel Museum ist auf allen Kanälen mit „staedelmuseum&#8221; zu finden. Dies führt eben auch dazu, dass diese Aktivitäten in den Suchmaschinen ganz vorne gelistet sind. Die Berliner Philharmoniker nennen sich kurz „BerlinPhil&#8221; und über die Social-Web-Aktivitäten der Duisburger Philharmoniker wird man unter „Philharmoniker&#8221; informiert.</p>
<p><strong>Fazit<br />
</strong>Das heißt also, dass eine Kultureinrichtung, der es vor allem darum geht, dass ihr Name in Suchmaschinen gefunden wird, um die Bekanntheit zu steigern, gut daran tut, den Namen der Institution konsequent in den einzelnen Profilen zu führen. Spielt der Name eine untergeordnete Rolle kann natürlich auch eine verkürzte Schreibweise verwendet werden. Um noch mal auf das Beispiel Duisburger Philharmoniker zurückzukommen. Ihnen bzw. deren Web-Team ist es durch die Wahl des Namens „Philharmoniker&#8221; gelungen, dass jeder, der im Internet einfach nur nach „Philharmoniker&#8221; sucht, bei ihnen landet. Also eine sehr clevere Wahl!</p>
<p><strong>Ausblick:</strong> Nächste Woche stelle ich die einzelnen Kanäle vor, die benutzt werden.</p>
<p>Teil 1 - <a href="http://kulturzweinull.eu/index.php/studie-museen-und-orchester-im-social-web/"  target="_blank">Studie Museen und Orchester im Social Web | Einleitung</a> <!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--> <!--[if gte mso 10]> <mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt; 	mso-para-margin:0pt; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} --> <!--[endif]--></p>
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		<title>Kulturtipp ¦ Spannungen</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 08:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausstellungstipp]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturtipp]]></category>

		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Columbus Art Foundation]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Tipp in dieser Woche gilt einer Ausstellung im Süden der Republik: Spannungen lautet der Titel der Schau, die derzeit in der Kunsthalle der Columbus Art Foundation in Ravensburg zu sehen ist, und voller Spannungen sind auch die Werke aus der Kunstsammlung der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW), die dort präsentiert werden.
Die Kunstwerke stammen aus neun Jahrhunderten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1160" class="wp-caption alignleft" style="width: 226px"><img class="size-medium wp-image-1160" title="Ausstellungsansicht &quot;Spannungen&quot;" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2010/02/oew-caf-spannungen_01-300x200.jpg" alt="Ausstellungsansicht &quot;Spannungen&quot;, OEW und CAF, Ravensburg 2009 Foto: Werner Hannappel" width="216" height="144" /><p class="wp-caption-text">Ausstellungsansicht &quot;Spannungen&quot;, OEW und CAF, Ravensburg 2009 Foto: Werner Hannappel</p></div>
<p>Mein Tipp in dieser Woche gilt einer Ausstellung im Süden der Republik: <strong>Spannungen</strong> lautet der Titel der Schau, die derzeit in der Kunsthalle der Columbus Art Foundation in Ravensburg zu sehen ist, und voller Spannungen sind auch die Werke aus der Kunstsammlung der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW), die dort präsentiert werden.</p>
<p>Die Kunstwerke stammen aus neun Jahrhunderten, wobei ein deutlicher Schwerpunkt auf der Kunst des vergangenen 20. Jahrhunderts liegt. Daneben finden sich auch vereinzelte Spitzenwerke aus älteren Kunstepochen. Da die Sammlung trotz ihrer Größe (800 Werke) und ihrer Qualität kein eigenes Haus hat, ist diese Ausstellung schon per se ein Ereignis für sich.</p>
<div id="attachment_1163" class="wp-caption alignleft" style="width: 226px"><img class="size-medium wp-image-1163" title="Ausstellungsansicht &quot;Spannungen&quot;, OEW und CAF, Ravensburg 2009 Foto: Werner Hannappel" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2010/02/oew-caf-spannungen_05-300x200.jpg" alt="Ausstellungsansicht &quot;Spannungen&quot; OEW und CAF, Ravensburg 2009 Foto: Werner Hannappel" width="216" height="144" /><p class="wp-caption-text">Ausstellungsansicht &quot;Spannungen&quot; OEW und CAF, Ravensburg 2009 Foto: Werner Hannappel</p></div>
<p>Zu sehen sind Skulpturen vom Romanischen Kruzifixus bis zu Wolfgang Laib, Malereien von der Spätgotik eines Bernhard Strigel, über den Barock eines Johann Heinrich Schönfeld bis hin zu Papierarbeiten von Otto Dix oder Willi Baumeister oder (schwäbische) Landschaften und Porträts, die zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert entstanden sind.</p>
<p>Neben der Lust an der Augenarbeit ist die Basis für die Ausstellung, die eigene Zeit als Angelpunkt für einen neuen Blick in die Geschichte der Kunst zu begreifen.</p>
<p>Die Ausstellung ist noch bis 6. März 2010 in der Kunsthalle der Columbus Art Foundation in Ravensburg zu sehen. Weitere Informationen sind auf der <a title="Homepage Columbus Art Foundation" href="www.c-af.de" target="_blank">Homepage</a> zu finden.</p>
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		<title>Studie Museen und Orchester im Social Web</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 08:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur-PR]]></category>

		<category><![CDATA[Museen]]></category>

		<category><![CDATA[Orchester]]></category>

		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein sprunghaftes Ansteigen von Twitter-Accounts und Facebook-Fanseiten von Kultureinrichtungen innerhalb des vergangenen Jahres lassen auf den ersten Blick vermuten, dass Kultureinrichtungen das Social Web entdeckt haben. Doch ist dem wirklich so? Und wenn ja, wie sehen die Aktivitäten aus? Wie viele Kultureinrichtungen sind es tatsächlich, die aktiv das Social Web nutzen? Sind es nur die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1151" title="foto" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2010/02/foto-150x150.jpg" alt="foto" width="150" height="150" /></p>
<p>Ein sprunghaftes Ansteigen von Twitter-Accounts und Facebook-Fanseiten von Kultureinrichtungen innerhalb des vergangenen Jahres lassen auf den ersten Blick vermuten, dass Kultureinrichtungen das Social Web entdeckt haben. Doch ist dem wirklich so? Und wenn ja, wie sehen die Aktivitäten aus? Wie viele Kultureinrichtungen sind es tatsächlich, die aktiv das Social Web nutzen? Sind es nur die „großen&#8221; Häuser oder sehen es auch kleine Häuser als attraktiv an, im Social Web präsent zu sein?</p>
<p>Diesen und anderen Fragen will ich in den nächsten Wochen nachgehen.</p>
<p><strong>Ausgangssituation<br />
</strong>In Deutschland gibt es allein rund 6.500 <a title="Institut für Museumsforschung" href="http://www.smb.spk-berlin.de/ifm/index.php?ls=10&amp;topic=Home&amp;lang=de&amp;te=ja&amp;tf=ja" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.smb.spk-berlin.de');" target="_blank">Museen und Ausstellungshäuser</a> und die <a title="Deutsche Orchestervereinigung" href="http://www.deutsche-orchestervereinigung.online.de/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.deutsche-orchestervereinigung.online.de');" target="_blank">Deutsche Orchestervereinigung </a>listet 133 Kultur- und Kammerorchester. Nicht zu vergessen, die Bibliotheken, Festivals, Musik(hoch)schulen, Theater, Literaturhäuser, Archive, Chöre und so weiter und so fort. Wenn man all diese Einrichtungen zusammenzählt, kommt man leicht auf eine fünfstellige Zahl deutscher Kulturinstitutionen. Dagegen mutet die Zahl der im Social Web Aktiven geradezu bescheiden an.</p>
<p><strong>Methode<br />
</strong>In meiner Untersuchung beschränke ich mich auf Museen (ich verwende den Begriff Museen synonym für Museen, Ausstellungshäuser, Kunstvereine) und Orchester. Aufgrund der hohen Anzahl kultureller Einrichtungen in Deutschland (u. a. Schauspiel- oder Opernhäuser, Festivals etc.) ist eine Begrenzung notwendig, um eine sinnvolle Analyse durchzuführen. Qualität geht in auch in diesem Fall vor Quantität. Die Auswahl der beiden Kategorien, Museen und Orchester hängt - ganz ehrlich - auch mit meinen persönlichen Vorlieben und Erfahrungen zusammen. Die Gegenüberstellung Orchester/Museen wird - so meine Erwartung - sicherlich aufzeigen, dass es im Bereich der Kommunikation kultureller Einrichtungen nicht nur Unterschiede in Bezug auf die „Größe&#8221; der Einrichtungen geben wird. Vielleicht ist das Kommunikationsverhalten - zumindest bezogen auf das Social Web - ja auch abhängig, welche Inhalte wie in dieser Welt kommunizierbar sind?</p>
<p><strong>Vorgehen<br />
</strong>Selbst bei Beschränkung auf zwei Kategorien ist eine weitere Eingrenzung der zu untersuchenden Einrichtungen notwendig. Hierbei bin ich u. a. mit einer, wie ich natürlich weiß, sehr vereinfachenden Prämisse vorgegangen: eine geringe Webpräsenz lässt auf noch geringere Aktivitäten im Bereich Social Media schließen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Auswahl der Orchester<br />
</strong>Die zu untersuchenden Institutionen habe ich folgendermaßen recherchiert. Im Falle der Orchester war es relativ einfach. Die Anzahl 133 ist überschaubar und bei der Deutschen Orchestervereinigung sind alle Kultur- und Kammerorchester gelistet. Eingang in die Untersuchung fanden alle jene Orchester, die mindestens 20.000 Google-Einträge haben, denn dies ist für mich ein Indiz dafür, dass sie im Netz rege sind. Mir ist sehr wohl bewusst, dass dies noch nichts über Social Media-Aktivitäten aussagt und begrenzte „Google-Treffer&#8221; auch andere Ursachen haben können, als eine bescheidene Social Media-Präsenz. Dazu in einem späteren Beitrag mehr.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Auswahl der Museen<br />
</strong>Schwieriger war es, Museen zu recherchieren (nicht alle Museen sind auch Mitglied beim Deutschen Museumsverband) und dann von den rund 6.500 Museen eine überschaubare Zahl zu untersuchen. Da sich bei Wikipedia eine sehr umfangreiche <a title="Liste deutscher Museen nach Orten " href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Museen_nach_Orten" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.wikipedia.org');" target="_blank">Liste deutscher Museen</a> findet, diente diese mir als erstes Auswahlkriterium. Im nächsten Schritt hatte ich festgelegt, dass ich nur all die Museen in die „enger Auswahl&#8221; nehme, die bei Google mindestens 50.000 Einträge haben. Bei kleineren Einrichtungen, die mir erst im Laufe des Beobachtens und Vergleichens aufgefallen sind, hab ich diejenigen zusätzlich mit aufgenommen, die mindestens 100 Follower bei Twitter und/oder Fans auf der Facebook-Fanseite haben.</p>
<p>Von den 6.633 Museen und Orchestern blieben letztendlich insgesamt rund<strong> <span style="text-decoration: line-through;">160</span></strong> <strong>114</strong>, die ich mir näher ansehe. Über die Ergebnisse werde ich an dieser Stelle regelmäßig berichten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kulturtipp ¦ Das Wesen im Ding</title>
		<link>http://kulturzweinull.eu/index.php/kulturtipp-%c2%a6-das-wesen-im-ding/</link>
		<comments>http://kulturzweinull.eu/index.php/kulturtipp-%c2%a6-das-wesen-im-ding/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 09:41:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausstellungstipp]]></category>

		<category><![CDATA[Das Wesen im Ding]]></category>

		<category><![CDATA[Frankfurter Kunstverein]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Empfehlung in dieser Woche gilt der Ausstellung „Das Wesen im Ding&#8221;, die ab heute im Frankfurter Kunstverein zu sehen ist. Die Gruppenausstellung kreist um Fragen der Mimesis, verstanden als nachahmende Darstellung der Wirklichkeit, und spürt der Rolle nach, die sie heute in künstlerischen Produktionen einnimmt.
Gezeigt werden Arbeiten der Künstler Nina Canell, Florian Haas, Till [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Empfehlung in dieser Woche gilt der Ausstellung <strong>„Das Wesen im Ding&#8221;</strong>, die ab heute im Frankfurter Kunstverein zu sehen ist. Die Gruppenausstellung kreist um Fragen der Mimesis, verstanden als nachahmende Darstellung der Wirklichkeit, und spürt der Rolle nach, die sie heute in künstlerischen Produktionen einnimmt.</p>
<p>Gezeigt werden Arbeiten der Künstler Nina Canell, Florian Haas, Till Krause, Bettina Lauck, Yoon Jean Lee, Egill Saebjörnsson und Andreas Wegner. Sie präsentieren unterschiedliche Methoden der Suche nach dem „(lebenden) Wesen im (leblosen) Ding&#8221;. Dabei bedienen sie sich einer formal zunächst ähnlichen Sprache: Sie zeigen zumeist Serien malerischer, fotografischer oder gefilmter Abbilder profaner Dinge wie Flaschen, Gläser, Eimer aber auch von Naturgegenständen wie Steinen, Pilzen, Blumen oder Früchten.</p>
<p><strong>Ein paar Eindrücke:</strong><br />
<object width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" type="application/x-shockwave-flash"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fulrike_schmid%2Fsets%2F72157623231465781%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fulrike_schmid%2Fsets%2F72157623231465781%2F&amp;set_id=72157623231465781&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
Mittels verschiedener Beobachtungs- und Darstellungsmethoden stellen sie Versuche an, von der Gestalt eines Gegenstands auf dessen Wesen zu schließen. Auf diese Weise bringen sie aber auch grundsätzlich Neues hervor. So befragen die Arbeiten exemplarisch eine Verfasstheit von „realer Welt&#8221; und das Verhältnis des Betrachters zu ihr. Ergänzend zu den sieben Positionen werden einige Exponate aus der Sammlung des Museum der Dinge des Berliner Werkbundarchivs gezeigt.</p>
<p>Die Ausstellung  ist bis 25. April zu sehen. Mehr Informationen, auch zu den Vorträgen und Künstlergesprächen, gibt es auf der <a title="Homepage" href="http://www.fkv.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.fkv.de');" target="_blank">Homepage</a> des Frankfurter Kunstvereins.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eindrücke vom barcamp +kultur Osnabrück</title>
		<link>http://kulturzweinull.eu/index.php/eindrucke-vom-barcamp-kultur-osnabruck/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 14:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[barcamp]]></category>

		<category><![CDATA[Kronberg Academy]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kulturzweinull.eu/?p=1126</guid>
		<description><![CDATA[Vergangenen Freitag und Samstag (29. und 30. Januar) fand im Haus der Jugend in Osnabrück das barcamp +kultur statt.
Eine Übersicht über die einzelnen Sessions gibt es hier (Freitag) und hier (Samstag)
Am Samstag habe ich spontan beschlossen, eine Session zu halten und am Beispiel der Kronberg Academy auf zu zeigen, wie Kultureinrichtungen Social Media nutzen können [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1128" title="Stundenplan" src="http://kulturzweinull.eu/wp-content/uploads/2010/02/barcamp-kultur-247x300.jpg" alt="Stundenplan" width="222" height="270" />Vergangenen Freitag und Samstag (29. und 30. Januar) fand im Haus der Jugend in Osnabrück das barcamp +kultur statt.</p>
<p>Eine Übersicht über die einzelnen Sessions gibt es <a title="hier" href="http://barcampkultur.mixxt.de/networks/wiki/index.TagesplanFreitag" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/barcampkultur.mixxt.de');">hier</a> (Freitag) und <a title="hier" href="http://barcampkultur.mixxt.de/networks/wiki/index.TagesplanSamstag" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/barcampkultur.mixxt.de');" target="_blank">hier</a> (Samstag)</p>
<p>Am Samstag habe ich spontan beschlossen, eine Session zu halten und am Beispiel der <a href="http://www.kronbergacademy.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.kronbergacademy.de');" target="_blank">Kronberg Academy</a> auf zu zeigen, wie Kultureinrichtungen Social Media nutzen können und welche Vorüberlegungen es gab. Als Präsentation habe ich auf die „stART.09-Präsentation&#8221; zurückgegriffen, die auf <a title="Social Media Aktivitäten der Kronberg Academy auf slideshare" href="http://www.slideshare.net/UlrikeSchmid/start09-social-media-aktivitaeten-der-kronberg-academy-2083950 " onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.slideshare.net');" target="_blank">slideshare</a> für jedermann öffentlich zugänglich ist.</p>
<p>Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Sessions:</p>
<ul>
<li>von Wolfgang  zum Open Source Projekt <a href="http://www.offene-bibel.de/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.offene-bibel.de');" target="_blank">Offene Bibel</a></li>
<li>von Carsten zu Kunst &amp; Kulturtechniken sprich zu Twitterlesungen und seinen <a href="www.twinterviews.de" target="_blank">twinterviews</a></li>
<li>die Twitter-Einführung von <a href="http://hayduk.de/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/hayduk.de');" target="_blank">Susanne und Norbert Hayduk </a></li>
</ul>
<p>Die einzelnen Video-Mitschnitte wird es sicherlich in Kürze auf der<a href="http://barcampkultur.mixxt.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/barcampkultur.mixxt.de');"> mixxt-Seite</a> zu sehen geben.</p>
<p>Besonders gefreut hat mich, alte Bekannte wieder zu treffen, neue Menschen kennen gelernt zu haben und den virtuellen Freunde wie Susanne und Norbert endlich im realen Leben zu begegnet zu sein.</p>
<p>Insgesamt war die Stimmung war gut und es fand ein reger Austausch statt. Dank an die Organisatoren und bis zum nächsten barcamp +kultur in Osnabrück &#8230;</p>
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