Kennen Sie das auch?

Sie sitzen mit Freunden, Bekannten oder Kulturschaffenden zusammen, es fällt ein Satz, ein Stichwort und schon beginnen ihre Gedanken zu greisen. Allmählich formen sich erste Ideen, eine gedankliche Abfolge, wie diese Aussagen im nächsten Blogpost thematisiert werden können, entsteht und schon ist er in Gedanken geschrieben.

Doch dann kommen bei mir Zweifel, ob ich denn diese, in privatem Kreis geäußerte Bemerkungen - wenn auch teils sehr interessant bezüglich des Kulturbetriebs - für meine Blogposts verwenden sollte. Schließlich war das eben gehört nur für meine Ohren (und der anderen am Tisch) bestimmt.

Ich stell mir dann denjenigen vor, der seine Aussage (auch ohne Namensnennung) in meinen Beitrag wiederfindet und sich fragt, ob ich denn vertrauenswürdig bin, ob man mir denn überhaupt noch etwas erzählen kann, ohne dass es im nächsten Blogpost steht.

Und dann komme ich schließlich zu der Überzeugen, dass an dieser Stelle hier auch nicht alles veröffentlicht werden muss. Und da ich gerne in Gesellschaft bin und meine Freunde schätze, werden viele Blogbeiträge auch nur in Gedanken geschrieben …

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