Murakami im MMK Frankfurt am Main
Am Freitag war ich, wie viele andere hunderte Frankfurter auch, bei der Ausstellungseröffnung MURAKAMI MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main. Wochenlang war es geschlossen. Endlich nun sollte die Show, um die im Vorfeld ein riesen Spektakel gemacht wurde, eröffnet werden. Klar, dass ich also mit einer Freundin auch da war.
Du sollst keine andere Kunst außer der von Murakami sehen, lautet die Devise und so wurde das komplette Haus leer geräumt und nur der Kunst Takashi Murakami gewidmet. Das Auge wird einer Fülle von bunten Installationen, Filmen, Bildern, Figuren und Skulpturen ausgesetzt. Motive der Popkultur verbinden sich mit stilistischen Merkmalen traditioneller japanischer Kunst wie Flächigkeit, Muster und Ornamente, so die Beschreibung des Einladungstexts zur Eröffnung.
Was kann ich nun zur Ausstellung sagen? Ehrlich gesagt, ich finde (noch) keinen Zugang.� Ein schlauer “Museumsmann” hat mir mal gesagt, ich solle mir immer mit einer Begleitung eine Ausstellung ansehen. Denn durch den Gedankenaustausch, die Beschreibungen und die Fragen, die das Werk aufwirft, kann das Kunstwerk nicht nur entschlüsselt werden, sondern es können für mich ganz neue Aspekte zutage treten. Gesagt, getan.
Doch obwohl ich nun in Britta eine Begleiterin hatte, die von den Arbeiten überaus begeistert ist, wir uns rege ausgetauscht haben, sie äußerst interessante Details in den Arbeiten sah, die ich so nicht gesehen habe, bekomme ich keinen Bezug zu Murakamis Kunst. Der Funke will nicht überspringen.
Noch bin ich aber ganz optimistisch, dass ich in den nächsten drei Monaten doch noch einen Zugang finde …
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