Noch jemand ohne Ticket für die stART.10?

10 Kommentare » August 17th, 2010

start10

Nur noch wenige Wochen, dann ist es endlich soweit. Am 9. und 10.September findet die zweite stARTconference, die stART.10 in Duisburg statt.

Über die Schwerpunktthemen hatte ich bereits berichtet. Ich werde dort meine Studie vorstellen. Unter all meinen Lesern, die noch „ohne Ticket” sind, verlose ich meine zweite Freikarte im Wert von 430 Euro (regulärer Preis).

Alles was Sie tun müssen, ist folgende Frage beantworten.

An wen richtet sich die Pre-Conference, die am 8. September 2010 stattfindet, und wie heißt sie?

Schreiben Sie die Antwort als Kommentar unter diesen Beitrag. Unter allen, die bis Freitag, 20.August.2010, 18.00 Uhr hier kommentiert und richtig geantwortet haben, wird die Freikarte verlost. Die Gewinnerin/den Gewinner gebe ich dann nächste Woche hier im Blog bekannt.

Bitte machen Sie nur mit,

  • wenn Sie sich sicher sind, dass Sie an beiden Tagen Zeit haben und auch wirklich kommen werden.
  • wenn Sie einverstanden sind, dass Ihr Name hier im Blog bekanntgegeben werden darf.

Alle über das Ticket hinausgehenden Kosten wie Anfahrt oder Übernachtung tragen Sie selbst. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ausstellungstipp ¦ Re:Visionen

2 Kommentare » August 13th, 2010

Re:Visionen - Vorstellungen revidieren - ist eine Serie von Fotografien, entstanden im unmittelbaren Anschluss an die Flohmarktbesuche des Künstlers Norbert Hayduk, die ab Sonntag (15. Aug.) im Alten Fundament in Bremen zu sehen ist.

Regenschirm, Foto ©Norbert Hayduk 2008

Regenschirm, Foto ©Norbert Hayduk 2008

Seit 2007 hat der Wahlbremer seine ganz eigene Art entwickelt, seine Flohmarktjagd zu gestalten und zu dokumentieren. Wenn am Ende des Verkaufstages sich die Plätze und Straßen leeren, nicht nur der Müll zurückblieb, sondern auch die Verkäufer einige Waren aussortierten und zurückließen machte sich Norbert Hayduk auf die Pirsch. Er beobachtete das Geschehen und merkte, dass eine andere Schicht von Sammlern diesen Ort aufsuchte. Es waren diejenigen, die die Hinterlassenschaften der Verkäufer durchsuchten und vieles davon mitnahmen. In diesen kurzen Momenten zog er seine Kamera und fing an, einige dieser Bagatellen zu fotografieren. Ein zurückgelassener Schirm, ein Fernseher, eine Friteuse - das Wettrennen um die Sachen wurde eröffnet zwischen ihm, den Restesammlern und den Reinigungskräften, die den Platz zu säubern begangen.

Seine Motive sind unverfälschte Bestandsaufnahmen. Sie wurden weder von ihm in irgendeiner Form arrangiert, noch erfahren die Fotos irgendwelche Montage in der Bildbearbeitung. Norbert Hayduk hält den kurzen Moment fest, indem ein Kreislauf des Besitzerwechsels neu angeregt wird, oder durch die Reinigungskraft beendet wird. Damit wird ein Stück der Geschichte der an diesem Kreislauf teilnehmenden Menschen, aber auch der Gegenstände selbst, erfasst, ohne dass sie selbst auf diesen Fotos zu sehen sind. Wem gehörte der Gegenstand - der Schirm -, wurde er nur vergessen, sollte er überhaupt verkauft werden, warum wurde er zurückgelassen? Diese und andere Fragen entspinnen sich im Kopf des Betrachters und sind die Geschichte hinter dem Bild.

Die Ausstellung ist ab 15. August im Alten Fundamt , Auf der Kuhlen 1a in Bremen/Steintor zu sehen. Die Ausstellungsdauer ist noch offen.

Weiter Informationen über den Künstler und seine Arbeiten gibt es unter www.hayduk.de

Nachtrag: Die Ausstellung ist bis 3. September 2010 zu sehen.

Ausstellungstipp ¦ Königstraum und Massenware. 300 Jahre europäisches Gipfeltreffen des europäischen Porzellans

1 Kommentar » August 6th, 2010

Suppenterrine, Service "Mare Nostrum", PM Nymphenburg 1760/19281Eine der größten und umfangreichsten Porzellanausstellung, die jemals in Europa zu sehen war, findet derzeit im Porzellanikon in Selb und Hohenberg an der Eger statt. Rund 1000 Exponate, darunter Leihgaben von 100 Museen und Sammlungen aus 17 Nationen, ergänzen die Stücke aus den eigenen Museumsbeständen. Die Ausstellung zeigt damit einen weltweit einmaligen und spannend inszenierten Überblick über die Entwicklung des europäischen Porzellans von 1710 bis heute. Darunter Porzellane, die es weltweit nur noch einmal gibt.

„Wir kooperieren mit Institutionen wie dem Metropolitan Museum aus New York, dem russischen Peterhof aus Petersburg, dem Louvre in Paris, dem Maritim Museum Helsinki, dem Victoria and Albert Museum aus London und zahlreichen bedeutenden Privatsammlungen. Es freut uns sehr, dass wir mit diesen großen Häusern zusammenarbeiten - dies unterstreicht unsere Bedeutung als größtes Porzellanmuseum Europas”, so der Direktor des Porzellanikons, Wilhelm Siemen.

Im Porzellanikon Hohenberg a.d. Eger sind nun atemberaubende und weltweit einmalige Ankerstücke der europäischen Porzellanentwicklung vom Barock bis zum Art Déco in atmosphärisch dichten und einfühlsamen Farbkonzepten und Ausstellungsarchitekturen präsentiert. „Was man hier zusammengetragen hat, ist überwältigen!” gab sich der Leiter des Museums im Schloss Fürstenberg Thomas Krueger begeistert.

Im Porzellanikon Selb endet die chronologische Zeitreise. Statt dessen werden die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten des facettenreichen Werkstoffes aufgezeigt. Das Prädikat “Spitzenklasse! Das geht nicht besser!” vergab Prof. Dr. Florian Hufnagel, Direktor der Neuen Sammlung München, beispielsweise für den Ausstellungsteil „300tX”, der die Ideen junger Studierender und Absolventen an europäische Hochschulen zum Thema Porzellan zeigt. Kurator ist hier Prof. Hubert Kittel von der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle.

Unter den Leihgaben befinden sich häufig sehr persönliche Gegenstände, wie etwa ein Teller von Napoleon Bonaparte, dessen Dekor er selbst festlegte, ein Stück Medici-Porzellan, das Bidet der Kaiserin Elisabeth „Sisi” oder ein noch nie ausgeliehenes Eierschalenporzellan aus der European Hall of Porcelain.

„Wir zeigen herausragende historische Ankerstücke der europäischen Porzellangeschichte”, erläutert Wilhelm Siemen. „Genauso spannend aber sind die Stücke internationaler Designikonen der Moderne oder aber die Arbeiten von Künstlern wie Tobias Rehberger, Cindy Sherman oder Marcel Wanders, die teilweise eigens für die Ausstellung realisiert wurden.

Die Ausstellung ist noch bis 2. November 2010 im Porzellanikon Selb und in Hohenberg a.d.Eger zu sehen.

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es hier.

Studie Museen und Orchester im Social Web ¦ (10) Die untersuchten Museen und Orchester

Keine Kommentare » August 5th, 2010

Hier ist sie: Die Auflistung aller, der von mir im Rahmen der Studie untersuchten, Museen und Orchester. Am Ende waren es 90 Museen und 21 Orchester.

Kriterien
Kriterien für die Aufnahme in die Untersuchung selbst, wurden bereits hier beschrieben. Zur Untersuchung, wie die Kultureinrichtungen sich auf den einzelnen Plattformen präsentieren, diese nutzen und wie der Dialog aussieht, wurden plattformspezifische Kriterien aufgestellt. Anhand dieser Kriterien wurden alle Museen und Orchester bewertet.

YouTube/Vimeo
Biografie (Profilbild, Vanity-URL, Kurzbeschreibung der Institution, Webseite etc.); Beitrittsdatum; Frequenz des Uploads; Anzahl der Video-Aufrufe; Anzahl der Freunde; Anzahl der Abonnenten; Kanalaufrufe; Upload-Aufrufe; Web-2.0-Verknüpfung zu anderen Profilen vorhanden; Kommentare (Zahl und inhaltlich); Nutzung der Videos für Medienarbeit; Embedding; Sprache; Inhalt der Videos.

Flickr
Profil (Beschreibung, Profilbild, Vanity URL, Verlinkung zu anderen Social-Media-Profilen); Beitritt; Empfehlungen; Anzahl Alben; Anzahl Fotos; Anzahl Fotos in einem Album; Wie oft werden Alben angesehen; Wie oft werden einzelne Fotos angesehen; letzter Upload; Wird der Inhalt der Alben beschrieben und verlinkt; Bildtitel; Bildbeschreibung; Art der Fotos; Gibt es Kommentare; Werden Tags verwendet; Werden Fotos favorisiert; Häufigkeit der Einstellung; Weiterverwendung der Bilder möglich; Gibt es Aktionen zur Einbindung der Freunde.

Blog
Besteht seit; Über das Blog (Sinn/Zweck); eigene URL; Optik/Übersichtlichkeit; Tags; Kategorien; Wie häufig werden Blogbeiträge online gestellt; Worüber wird berichtet; wer schreibt/ist AutorIn bekannt; Kommentare; Verknüpft mit andere Social-Media-Profilen; Link auf Homepage; Blogroll; Sprache.

MySpace/StudiVz
Profil (Hintergrundbild, Biografie/Vorstellung der Einrichtung, URL); Anzahl Freunde; Häufigkeit der Postings, Wann war das letzte Posting; Art der Postings; Gibt es Kommentare; Verknüpfung mit anderen Social-Media-2.0-Profilen, Sprache.

Facebook
Profil (Profilbild, Biografie/Vorstellung der Einrichtung, Links) Einbindung Fotos; Einbindung Videos; Gibt es „Lieblingsseiten”; Häufigkeit der Postings; Art der Postings; durchschnittliche Anzahl „Gefällt mir”; durchschnittliche Anzahl der Kommentare; Reagieren seitens Fanseiten-Admin; Einbeziehung der Fans/Events für Fans; Verknüpfung mit anderen Social-Media-Profilen; Anzahl Fans; Vanity-URL; Sonstiges (was positiv wie negativ aufgefallen ist); Sprache.

Twitter
Profil (Hintergrundbild, Avatar, Beschreibung, Links); Anzahl der Follower; Anzahl Following; Twitterer bekannt; Wie oft gelistet; Anzahl Tweets insgesamt; Wann war der letzte Tweet; Anzahl Tweets/Tag; durchschnittliche Anzahl Tweets/Woche; Inhalt der Tweets; Werden Retweets und @-Replies gemacht, wenn ja, welche Inhalte; wie sieht die Interaktion aus; Benutzung von Hashtags; Sprache.

Die Auswertung der jeweiligen Profile finden sich verallgemeinert in den jeweiligen Blogposts.

Teil 1 - Einleitung
Teil 2 - Allgemeine Beobachtungen
Teil 3 - Beliebteste Kanäle
Interview: Werner Lippert, NRW Forum Düsseldorf
Teil 4 - Potential von Videoportalen nicht ausgeschöpft
Teil 5 - Flickr ganz unten auf der Beliebtheitsskala
Interview: Tobias Möller, Berliner Philharmoniker
Teil 6:  Es wird selten gebloggt
Interview: Dr. Alfred Wendel, Duisburger Philharmoniker
Interview: Dr. Helmut Gold, Museum für Kommunikation Frankfurt
Teil 7: Facebook ist der beliebteste Kanal
Interview: Max Hollein, Städel, Schirn und Liebieghaus
Interview: Prof. Dr. Klaus Schrenk, Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Teil 8: Geringe Akzeptanz von MySpace und StudiVZ
Teil 9: Jede Woche ein Tweet