Porträts der Frühen Neuzeit im Netz
Über 200.000 Porträts wird das Bildarchiv Foto Marburg erschließen und online publizieren. Das Projekt “Digitaler Porträtindex druckgraphischer Bildnisse der Frühen Neuzeit” wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt und ist zunächst auf zwei Jahre angelegt.
Ziel ist es, eine möglichst große, repräsentative Auswahl druckgraphischer Porträts der Frühen Neuzeit aus öffentlichen deutschen und österreichischen Sammlungen systematisch zu erschließen. Gleichzeitig werden die Porträts als ein sammlungsübergreifender, illustrierter digitaler Verbundkatalog im Internet frei zugänglich eingestellt. Die Porträts - meist Kupferstiche und Holzschnitte - stellen bedeutenden Fürsten, Geistliche und Gelehrten der europäischen Länder dar.
“Der Digitale Porträtindex wird es den Kulturwissenschaften erheblich erleichtern, über Personen, Stände, Gruppen und Ereignisse der Frühen Neuzeit zu forschen”,
sagt Prof. Dr. Hubert Locher, der wissenschaftliche Direktor des Bildarchivs Foto Marburg, das der Philipps-Universität angegliedert ist.
Bereits Mitte nächsten Jahres soll der Porträtindex mit den ersten 130.000 Bildern und Daten online gehen. Na, da schlägt mein “Frühe Neuzeit- Herz” höher.
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