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2000 mal 30 – Young Euro Classic braucht Unterstützung

Montag, Juni 22nd, 2009

Young Euro ClassicSeit 10 Jahren findet alljährlich im August das Young Euro Classic Festival statt, das sich mittlerweile zu einem Spitzentreffen der besten Jugendorchester entwickelt hat. Doch ausgerechnet zum zehnjährigen Jubiläum sind dem Festival Sponsoren abgesprungen. Um die finanziellen Einbußen auszugleichen, setzt das Festival nun verstärkt auf bürgerschaftliches Engagement.

Mit der Kampagne 2000 mal 30. Young Euro Classic braucht Sie persönlich! sucht das Festival 2000 Musikfreunde, die jeweils 30 Euro spenden.

„Wir möchten Sie bitten, einer dieser 2000 Menschen zu sein UND, und das ist die eigentliche Herausforderung: einen Ihrer Freunde für eine solche Spende zu gewinnen. Der dann selbst auch wieder einen Freund gewinnt und dazu beiträgt, die „2000″ voll zu machen …”

Es geht darum, eine Lawine loszutreten. Durch die Weitergabe der Information ist ein erster Schritt gemacht. Ich habe übrigens von der Aktion über Twitter und über das Blog VioWorld und das Kulturmanagement Blog erfahren. Jetzt geht es darum, dran zu bleiben, damit die benötigten 60.000 Euro zusammenkommen.

Wenn Sie das Festival unterstützen wollen, dann beteiligen Sie sich mit 30 Euro, finden Sie weitere Spender und geben Sie die Information weiter, damit Young Euro Classic im Sommer (vom 7. bis 23. August 2009) seinen zehnjährigen Geburtstag feiern kann.

Weitere Infos zum Festival und zur Spendenkampagne gibt es hier.

Youtube-Sinfonieorchester

Dienstag, Dezember 2nd, 2008

Auf eine interessante Aktion, zu der YouTube derzeit aufruft, bin ich beim Blog der neuen musikzeitung gestoßen.

Die Video-Plattform Youtube hat einen Wettbewerb lanciert, in dessen Rahmen sich jeder Musiker um einen Platz in einem Orchester bewerben kann, um ein Werk von Tan Dun in der Carnegie Hall zu Gehör zu bringen.

Musiker aus aller Welt werden zum Vorspielen für das YouTube Sinfonieorchester eingeladen. Die Videoeinreichungen werden dann zum ersten gemeinsamen virtuellen Auftritt zusammengeschnitten und die Welt wird die Besten auswählen, die dann im April 2009 in New York in der Carnegie Hall auftreten werden.

In der Jury sitzen u. a. Mitglieder der Berliner Philharmoniker, des London Symphony Orchestra und YouTube-User. Mehr Infos gibt’s hier

Der Komponist der Sinfonie über seine Inspiration für das Stück. httpv://www.youtube.com/watch?v=XiiyAis5h0M

Interviews als PR-Tool

Donnerstag, Oktober 16th, 2008

Interviews sind für mich mittlerweile ein sehr beliebtes PR-Tool geworden. Ich unterscheide dabei zwei Versionen, mit denen ich auch zwei unterschiedliche Intentionen verfolge. Zum einen die Sorte, wo sich mein Kunde (oder auch ich mich) auf der Internetseite kurz und knapp präsentiert, um ein paar Schwerpunkte, Besonderheiten und Eigenschaften darzulegen.

Die andere Variante sind ausführliche Interviews, die für mich schon lange einen festen Bestandteil einer jeden Pressemappe meiner Kunden bilden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Art einer Presseinformation oder besser gesagt einer Hintergrundinformation sich gerade für Musiker besonders gut eignet. Ich biete den Journalisten diese Interviews als eine Inspirationsquelle an - ich will sie ja nicht bevormunden - und gestatte ihnen auch Fragen (und Antworten) daraus zu übernehmen und als die ihren auszugeben. Diese Vorgehensweise kam bisher immer sehr gut an und die Journalisten fühlten sich auch nicht bevormundet, sondern sahen es wirklich als eine Bereicherung an.

Ich finde, ein solches Interview hat den Vorteil, dass es Journalisten oder auch sonstige Leser (ich stelle sie auch auf der Internetseite des jeweiligen Kunden ein) einfach quer lesen können und sich die Aspekte rausziehen können, die für sie gerade interessant sind und nicht einen kompletten Text lesen müssen. Außerdem habe ich dadurch auch die Möglichkeit, ein viel persönlicheres Bild von meinem Interviewpartner/Kunden zu geben, als das in einer Pressemeldung möglich ist. Für mich persönlich ist es oft auch sehr erhellend. Einerseits muss ich noch mal ganz anders in die Materie einsteigen, mir Fragen überlegen, deren Antworten Leser und Journalisten gleichermaßen interessieren. Andrerseits erfahre auch  ich einige Details, die ich für eine Pressemeldung nicht abgefragt hätte, ich aber dennoch interessant finde.