Posts Tagged ‘NPO-Blogparade’

NPO-Blogparade ¦ Welche Schritte müssen Kultureinrichtung intern vollziehen, um Social Media erfolgreich einzusetzen

Montag, November 23rd, 2009

npo-blogparade

In der aktuellen NPO-Blogparade hat Kathrin Kiefer auf ihrem Blog netzwerk-pr die Frage aufgeworfen

Welche Schritte müssen NPOs intern vollziehen, um Social Media erfolgreich einsetzen zu können?

Bevor eine Kultureinrichtung mit Social-Media-Aktivitäten beginnt, sollte sie sich für sich geklärt haben, darüber im Klaren sein, ob sie tatsächlich bereit ist in den Dialog mit ihr Publikum zu treten und einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren. Wenn sie mit den Schlagwörtern, die in dem Zusammenhang immer fallen - Partizipation, Interaktion, Zuhören, Authentizität - etwas anfangen kann, steht einem Beginn nichts mehr im Wege.

Motivator für den Einsatz von Socia Media sollte die Begeisterung für diese Möglichkeit der Kommunikation sein, und nicht, in den neuen Medien einen weiteren PR-Kanal zu sehen, mittels desse nur Veranstaltungen angekündigt werden. Genau überlegt werden sollte sie sich, weshalb sie nun auf Social Media setzt? Nur weil es derzeit in aller Munde ist oder begreift die Kultureinrichtung es tatsächlich als Haltung bzw. Einstellung.

Sind diese Fragen geklärt, kann sich die Kultureinrichtungen Gedanken darum machen, welche Themen sie kommunizieren möchte und welche Personen sie überhaupt damit ansprechen möchte. Denn danach richtet sich auch die Wahl des Kanals (Twitter, Facebook, XING, YOU TUBE, Flickr, Blog etc.)  Nicht jede Personengruppe erreiche ich mit demselben Medium.

Am Anfang sollten Regeln aufgestellt werden anhand derer die, für Social Media Verantwortlichen orientieren können. Meiner Meinung nach gibt es auch nicht nur den einen Verantwortlichen, sondern jeder, der ein Online-Profil hat, wird zum Botschafter der Kultureinrichtung und das muss den Mitarbeitern auch immer wieder eingeschärft werden. Klar, dass denjenigen, die die Kultureinrichtung „offiziell” über den Twitter-Account, die Facebook-Fanseite etc. vertreten eine besondere Rolle und auch Verantwortung zukommt.

Stichwort Verantwortung Karin Janner hat es in Ihrem Beitrag bereits erwähnt, dass bei viele Kultreinrichtungen die Befürchtung besteht, das Image der Einrichtung zu stören, wenn man zu viel preisgibt, oder was und wie Informationen kundgetan werden. Ich denke, diese Sorge ist grundlos. Jemanden der sich mit Social Media länger beschäftigt, weiß auch in welchem Stil und was über die Kultureinrichtung erzählt werden kann. Dass dies auch ein Lernprozess ist, steht außer Frage und ist auch legitim. Denn der Stil muss sowohl zum Social-Media-Verantwortlichen als auch zur Kultureinrichtung passen.

NPO-Blogparade ¦ Anmerkung zur Einbindung jugendlicher Zielgruppen in die Kommunikationsstrategien

Montag, August 31st, 2009

npo-blogparade

Ja, unbedingt lautet meine Antwort auf die Frage von Gerald Czech ob es für NPOs

“integrierte Kommunikationsstrategien für jugendliche Zielgruppen”

geben könne bzw. solle?” Gestellt hat er diese Frage im Rahmen der gerade laufenden Runde der NPO-Blogparade auf seinem Blog “Redcross Sociologist”. Dabei bezieht er sich auf die Tatsache, dass die meisten NPOs auf Spenden angewiesen seien, wollen sie finanziell überleben. Fakt sei nun mal, dass sich vor allem ältere Menschen sich auf diesem Weg engagieren würden.

Meiner Meinung nach müssen junge Leute frühzeitig eingebunden werden, um sie für die jeweilige Organisation und deren Werte zu sozialisieren und damit auch die Basis für zukünftige Aktivitäten zu schaffen. Sicherlich sind von den Jugendlichen nicht so sehr finanzielle Spenden zu erwarten als vielmehr Spenden in Form  einer Arbeitsleistung.

Da sich (noch) vor allem jüngere Menschen in den sozialen Online-Netzwerken aufhalten und sie sich hier zu vielen Institutionen, Musiker, Theater, Festivals etc.  bekennen liegt es doch nahe dieses Engagement, dieses „Fan sein” auch in Freiwilligenarbeit umzumünzen. In jungen Jahren bereits binden und diese Sozialisierung dann langfristig halten und in Engagement für die Einrichtung umzuwandeln scheint mir eine logische Konsequenz.

Ich denke auch für Kultureinrichtungen, die vom ehrenamtlichen Engagement getragen werden wirkt es sich nur positiv aus, wenn es eine gute Mischung aus Alt und Jung gibt. Die Jüngeren können von den Erfahrungen und dem Wissen der Älteren lernen, die Älteren wiederum vom Elan und neuen Ideen der Jungen.

NPO-Blogparade geht in die 8. Runde

Dienstag, Mai 19th, 2009

Derzeit läuft die achte Runde der NPO-Blogparade. Wer sich als Gastgeber daran beteiligt und wie jeder einzelne sich beteiligen kann, habe ich bereits in diesem Beitrag beschrieben. In der aktuellen Runde stellt nun  Hannes Jähnert auf seinem Blog “Die wunderbare Welt” die Frage

„wie  mehr Menschen zur (politischen) Teilhabe über das Internet bewegt werden können.”

Denn noch immer bedienen sich Politikerinnen und Politiker zu wenig der Vernetzungsmöglichkeiten, die das Social Web bietet. Liegt es nur an der mangelnden Zeit oder eher daran, dass in kleineren Städten und Kommunen wenig Menschen das Internet geschweige denn das Social Web nutzen? Reicht es, wenn Politikerinnen und Politiker im Social Web mitmischen, sich präsentieren und Zugänge zu politischer Partizipation schaffen oder sollten politische Partizipationsmöglichkeiten speziell beworben werden.

Sein Beitrag kann hier gelesen werden und bis 6. Juni nimmt er Kommentare oder Beiträge entgegen.