Meeting Sarah Morris im MMK Frankfurt
Freitag, August 21st, 2009Kurz und knapp - meine Empfehlung der Woche gilt den Filmen von Sarah Morris, die derzeit im MMK - Museum für Moderne Kunst Frankfurt zu sehen sind.
Das sind einmal der 86minütige Film Beijing (2008), in dessen Mittelpunkt das organisatorisch höchst komplexe und vielleicht ehrgeizigste Unternehmen des vergangenen Jahres steht: die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Außerdem der Film Capital (2000), der die letzten Tage der Regierung von Bill Clinton zum Thema hat.
Beeindruckend ist v. a. der Film Beijing, denn Sarah Morris konnte während der Olympischen Spielen buchstäblich überall hin: sie filmte Wettkämpfe genauso wie ein Blick in die Garderoben, einen Zeitschirftenladen, junge Frauen, wie sie mit einer Bürste auf dem Boden knieend die Ritzen (und Fließen) schruppten, Geschäfte und Straßen voller Neonreklamen. Und das alles läuft wie ein Farbrausch vor einem ab, untermalt mit einem monotonen Sound.
Noch eine Woche (bis 30. August) werden Malerei und Filme präsentiert. Ansehen lohnt sich!




