Posts Tagged ‘hr-Sinfonieorchester’

Konzert-Couch: Ein Resümee und was Konzertveranstalter daraus lernen können

Freitag, Dezember 6th, 2013

Ab auf die Konzert-Couch

Ab auf die Konzert-Couch

Im April dieses Jahres rief ich als „Orchestrasfan” die Konzert-Couch ins Leben. Ziel und Zweck dieser Aktion ist es, möglichst viele Menschen für klassische Musik zu begeistern. Ob die Leute nun noch nie in einem klassischen Konzert waren oder diese Form des Konzertbesuchs einfach nur aus den Augen verloren haben, spielt dabei keine Rolle. Im Vorfeld muss jeder Konzert-Couch-Gast einen Fragenbogen ausfüllen und im Anschluss einen Konzertbericht schreiben. Nichts ist spannender, als zu erfahren wie jemand, der bisher kaum mit klassischer Musik in Berührung gekommen ist, ein Sinfoniekonzert erlebt. (weiterlesen…)

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Fan sein macht Spaß, ist aber zeitaufwändig

Donnerstag, Januar 10th, 2013

FCA-StadionEnde vergangenen Jahres habe ich das Projekt „Orchestrasfan” begonnen. Dabei geht es darum, meiner Begeisterung für Orchester Ausdruck zu verleihen und ihr eine virtuelle Heimat zu geben.

Zum Thema Fan heißt es bei Wikipedia

„Ein Fan ist ein Mensch, der längerfristig eine leidenschaftliche Beziehung zu einem für ihn externen, öffentlichen, entweder personalen, kollektiven, gegenständlichen oder abstrakten Fanobjekt hat und in die emotionale Beziehung zu diesem Objekt Ressourcen wie Zeit und/oder Geld investiert.” (weiterlesen…)

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Silvester- und Neujahrskonzerte bei Twitter

Freitag, Januar 4th, 2013

Il Teatro La Fenice, Foto: @teatrolafenice

Neujahrskonzert, Il Teatro La Fenice ¦ Foto: Twitpic @teatrolafenice

Was bei Fußballspielen, Tatort oder anderen Großveranstaltungen selbstverständlich ist, findet auch bei Kultureinrichtungen allmählich Eingang: Paralleles Twittern zu Veranstaltungen vor allem wenn es um Konzerte, Opern- und Ballettaufführungen geht. Von Pressekonferenzen oder Symposien wird hingegen noch eher selten getwittert. (weiterlesen…)

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Rollenspiele im Orchester

Mittwoch, Oktober 17th, 2012

Christoph Werkhausen, Redakteur und Moderator der Sendung,  im Gespräch mit dem Solo-Hornisten Samuel Seidenberg kurz vorm KultUp. Foto: Laura Rodriguez (hr)

Christoph Werkhausen, Redakteur und Moderator der Sendung, im Gespräch mit dem Solo-Hornisten Samuel Seidenberg kurz vorm KultUp. Foto: Laura Rodriguez (hr)

Nicht erst seit dem Tweetup beim hr-Sinfonieorchester im September höre ich samstags äußerst gerne die Sendung Treffpunkt hr-Sinfonieorchester. Eine Sendung für Musikliebhaber und -einsteiger heißt es auf der Website dazu. Meines Wissens hat damit das Frankfurter Orchester als einziges ARD-Orchester eine eigene wöchentliche Sendung.

In den knapp zwei Stunden (von 9.05 bis 11.30 Uhr) dreht sich alles um die Aktivitäten des Orchesters, also alles was das Orchester so macht: von bevorstehenden (und zurückliegenden) Konzerten und Veranstaltungen - wie etwa unseren KultUp - über Interviews sowohl mit den Orchestermusikern, Dirigenten als auch mit Solisten. (weiterlesen…)

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Sharing-Plattformen für die Verbreitung von Programmheften einsetzen

Mittwoch, März 9th, 2011

Die Dresdner Philharmonie macht es, das hr-Sinfonieorchester und die Kölner Philharmonie machen es ebenfalls - sie stellen ihre Programmhefte auf ihrer Website online zum Download zur Verfügung.

Wie praktisch dies doch ist, hab ich am Wochenende erfahren, als ich mir ein Programmheft der Dresdner Philharmonie einige Tage vor dem Konzert runtergeladen habe. Ich glaube, das war das erste Mal, dass ich ein Programmheft komplett und im Vorfeld gelesen habe. Sonst ist es ja meistens so, dass ich mir das Programmheft kurz vor dem Konzert kaufe, die Zeit dann aber doch nicht reicht, um es zu lesen und ich in der Pause irgendwie auch nicht dazu komme. Und so wandert es dann häufig ungelesen ins Archiv.

Weitaus seltener haben Kultureinrichtungen allerdings „Sharing-Plattformen” wie SlideShare, Scribd und issuu für sich entdeckt. Auch wenn sie sich wohl weniger für die einzelnen Programmhefte zu Konzerten eignen, für die Gesamtübersicht des Jahres-/Festivalprogramms, der Imagebroschüren, der monatlichen Veranstaltungsübersicht oder etwa der Magazine eignen sie sich perfekt. Doch die Zahl derer, die ihre Dokumente dort online stellen, ist überschaubar. Dazu zählen etwa die Ludwigsburger Schlossfestspiele, die ihr Festivalprogramm bei SlideShare eingestellt haben. Das Jüdische Museum Berlin wiederum stellt seine Magazine bei issuu ein und ich hatte das Programmheft der Würzburger Bachtage bei Scribd hochgeladen.

Welche Plattform wählen?
Alle drei. Da die Einstellung der Dokumente in der Basisversion kostenlos ist und sie auch nicht allzu aufwändig in der Einstellung und Pflege sind, ist empfehle ich je nach Dokumentenart die entsprechende Plattform zu wählen: Für Präsentationen SlideShare sowie für PDF-Dokumente Scribd und issuu. Bei Dokumenten habe ich eine Präferenz für issuu, weil ich sie optisch wesentlich ansprechender finde als Scribd. Deshalb würde ich hochwertige (Kunden-)Magazine auch nur dort einstellen und Programmhefte sowohl als auch. Ich habe den Eindruck, dass Scribd einfach bekannter ist und man deshalb nicht daran vorbeikommt.

Warum eine externe Plattform?
Warum sollten die Dokumente überhaupt auf einer extra Plattform eingestellt werden. Reicht es nicht, sie auf der eigenen Website einzustellen? Nein, tut es nicht, will man eine hohe Aufmerksamkeit für die Veranstaltungen und die Einrichtungen an sich bekommen.

Auf die Website kommen ja nur die Personen, die die Kultureinrichtungen eh schon kennen. Will man also neue Besucher ansprechen, müssen auch neue Wege gesucht werden. Durch eine entsprechende Verschlagwortung und die Möglichkeit die Dokumente in Blogs einbinden zu können, des Teilens und Weiterleitens tun sich ganz neue Chancen auf, die Veranstaltungen bekannt zu machen. Außerdem erhält jedes Dokument eine eigene URL und als Kultureinrichtung selbst legt man seine Vanity-URL fest. Also alles Aspekte um eine hohe Reichweite, neue Interessenten und damit neue Besucher zu gewinnen.

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