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Studie Museen und Orchester im Social Web ¦ (9) Jede Woche ein Tweet

Donnerstag, Juli 1st, 2010

Tweet von Mr.N. aus dem Neanderthal MuseumTwitter steht bei der Wahl der Kommunikationsmittel ganz oben auf der Liste der Museen und Orchester. Regelmäßig veröffentlichen PR-Kloster und visitatio Twitter-Rankings mit den - nach Follower-Anzahl - erfolgreichsten Museen.

Doch wie aussagekräftig sind solche Rankings? Sind Kultureinrichtungen mit einer hohen Follower-Zahl auch diejenigen, die (viel) Konversation betreiben? Oder liegt es einfach nur am Renommee, dass einem Museum oder Orchester gefolgt wird. Wie intensiv nutzen die Kultureinrichtungen überhaupt Twitter? Ist Twitter nur ein weiterer Informationskanal oder werden Gespräche geführt?

Eigendarstellung
Die Eigendarstellung der Institutionen ist relativ einheitlich gestaltet. Bis auf eine Ausnahme hat jedes Orchester und Museum ein Profilbild eingestellt: Logo, Innen- oder Außenansicht des Gebäudes, ein Bild des Orchester oder ein Porträt. Auch die Hintergrundbilder sind beim Gros individuell gestaltet. Die meisten Einrichtungen verzichten darauf, Veranstaltungshinweise im Hintergrundbild zu integrieren.

Eine Verlinkung auf die Homepage ist selbstverständlich, eine Biografie der Institution bzw. des Twitter-Accounts und was man von ihm zu erwarten hat, hingegen nicht bei allen. Einen Hinweis, wer twittert, sucht man in den allermeisten Fällen vergeblich. Ausnahmen sind das DDR-Museum - „hier twittert der Direktor selbst” - sowie das Alamannenmuseum, das seinen Twitterer namentlich nennt. Bei den Duisburger und den Berliner Philharmoniker erfährt man zumindest, dass es sich um das Web-/Medien-Team handelt.

Verhältnis Followers-Following
Eine hohe Follower-Zahl sagt wenig über die Qualität der Interaktion aus. Für ein über die Grenzen hinweg bekanntem Orchester fällt es leichter, eine große Follower-Zahl um sich zu versammeln als einem überwiegend regional agierendem Orchester. Ähnlich verhält es sich natürlich auch bei den Museen. Insofern müssen Follower-Zahlen immer in der Relation zu einer Einrichtung - und auch zu den Following-Zahlen - gesehen werden.

Gerade in dem Verhältnis zwischen Followern und Following besteht eine große Diskrepanz. Über die Hälfte der untersuchten Museen und Orchester folgt weit weniger Menschen zurück, als sie selbst Follower hat. Bei drei Museen steht bei Following gar die Zahl 0. Bereits dieses ungleiche Zahlenverhältnis ist ein erstes Indiz dafür, dass viele Kultureinrichtungen nicht an einem Gespräch mit ihren potentiellen Besuchern interessiert sind. Andrerseits gibt es auch sechs Museen, die mehr Menschen zurückfolgen, als sie selbst Follower haben.

Häufigkeit der Tweets
Die Anzahl der Updates ist sehr heterogen. Regelmäßiges, tägliches Interagieren findet nur selten statt, oft liegen mehrere Wochen und sogar Monate zwischen den einzelnen Updates. Lediglich die Hälfte aller Museen und Orchestern kommunizieren mehrmals pro Woche mit ihren Followern. Vorbildlich in dieser Hinsicht sind DDR Museum, Neanderthal Museum, Müritzeum, Museum Neukölln und Markt- und Schaustellermuseum, die mehrmals täglich mit ihren Followern kommunizieren. (Das monatlich erscheinende Twitter-Ranking bei Visitatio nennt die täglichen Updates der Museen). Bei den Orchestern sieht es etwas anders aus: Die Bayerische Staatsoper, informiert lediglich mehrmals täglich. Mehrmals pro Woche finden sich (RE-)Tweets der Berliner Philharmoniker und der Duisburger Philharmoniker in der Timeline.

Inhalt Tweets
Inhaltlich beziehen sich die meisten Einträge fast immer auf Ausstellungs-, Veranstaltungs-, und Konzertankündigungen, Öffnungszeiten, Hinweise auf Führungen, Blogbeiträge, neue Videos und Fotos sowie Besprechungen in den klassischen Medien. Nur selten erfahren die Follower etwas „persönliches”, das die Kultureinrichtung und die Personen, die dahinter stehen, ausmacht. Einblicke in Proben, Neuerwerbung, Ausstellungsvorbereitungen etc. werden kaum gegeben. Die Mehrzahl der Tweets ist sachlich-neutral geschrieben, wenig begeisternd und emotionalisierend.

Die Möglichkeit, via Twitpic (oder ähnlichem) visuelle Momentaufnahmen zu versenden, wird nur sehr selten genutzt. Obwohl viele Veranstaltungen angekündigt werden, gibt es in den seltensten Fällen einen Twitter-Livestream davon. Rühmliche Ausnahme ist hier das Museum für Kommunikation Frankfurt, das kürzlich von einer “Nicht-Hauseigenen-Veranstaltung”, der Mai-Tagung,  getwittert hat.

Mit nur einer Ausnahme (Berliner Philharmoniker) fokussieren Museen und Orchester auf deutschsprachige Follower.

Interaktion
Interaktion im Sinne einer Konversation ist selten. Man kann die Einrichtungen in Bezug zur Interaktion in drei Gruppen einteilen: Diejenigen, die Twitter als reinen Informationskanal nutzen und teils nicht mal auf Anfragen reagieren. Jene, die reagieren, wenn sie in einem Tweet genannt werden oder sie aktiv angesprochen werden. Die dritte und kleinste Gruppe hört zu und bringt sich proaktiv ins Gespräch ein - auch über Themen, die sie selbst nicht direkt betreffen. Zu dieser Gruppe zählen die bereits oben genannten.

Die einfachste Reaktion seitens der Kultureinrichtung ist ein Retweet, doch gerade mal die Hälfte der Museen und Orchester signalisieren damit, dass sie zuhören. Viele Museen waren begeistert, als Jim Richards einen “Follow a Museum Day” ausrief. Mittlerweile ist daraus ein “MuseumMonday” geworden und die Museen empfehlen sich nun gegenseitig. Die wenigsten Museen und Orchester empfehlen hingegen am “FollowFriday” Follower und damit Fürsprecher. Zu den Ausnahmen zählen: Städel Museum, Neanderthal Museum sowie LWL Landesmuseum für Archäologie.

Erstaunlich selten wird Twitter auch für eine Verlosung, eine Umfrage oder eine ähnliche Mitmach-Aktion genutzt.

Fazit
Twitter bietet Kultureinrichtungen sehr gute Möglichkeit mit ihren Followern schnell und unkompliziert Gespräche zu führen. Diese Chance bleibt jedoch ungenutzt. Das Gros der Einrichtungen nutzt Twitter lediglich, um in den althergebrachten Strukturen zu arbeiten, also reine Informationen (Veranstaltungshinweise) zu geben. Wissensweitergabe oder -austausch findet nicht statt. Auch ein (öffentlicher) Austausch zwischen den Museen und Orchestern findet nicht statt, und das obwohl, sich viele gegenseitig folgen. Die Reine Ankündigungs-Tweets machen es anders herum auch den Followern schwer, zu reagieren. Was soll man schon zu einem Konzerthinweis groß antworten?

Solange Kultureinrichtungen mehr um sich selbst kreisen, als mit ihren Followern Gespräche zu führen, werden kaum Fürsprecher gewonnen und damit wertvolles Potential verschenkt.

Bisher erschienen:
Teil 1 - Einleitung
Teil 2 - Allgemeine Beobachtungen
Teil 3 - Beliebteste Kanäle
Interview: Werner Lippert, NRW Forum Düsseldorf
Teil 4 - Potential von Videoportalen nicht ausgeschöpft
Teil 5 - Flickr ganz unten auf der Beliebtheitsskala
Interview: Tobias Möller, Berliner Philharmoniker
Teil 6 - Es wird selten gebloggt
Interview: Dr. Alfred Wendel, Duisburger Philharmoniker
Interview: Dr. Helmut Gold, Museum für Kommunikation Frankfurt
Teil 7: Facebook ist der beliebteste Kanal
Interview: Max Hollein, Städel, Schirn und Liebieghaus
Interview: Prof. Dr. Klaus Schrenk, Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Teil 8: Geringe Akzeptanz von MySpace und StudiVZ

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Studie Museen und Orchester im Social Web ¦ (8) Geringe Akzeptanz von MySpace und StudiVZ

Donnerstag, Juni 17th, 2010

Eine Gruppe bei StudiVZ und ein Profil bei MySpace sind im Prinzip schnell eingereichtet, beide Netzwerke bieten die Möglichkeit, den Twitter-Stream einzubinden und Veranstaltungen, Konzerte, Ausstellungen einzutragen sowie Stimmungsfotos hochzuladen und Videos einzubinden. MySpace bietet mehr  Möglichkeiten, die Seite sehr individuell zu gestalten, als dies etwa bei Facebook der Fall ist.

Screenshot MySpace-Seite Haus der Kunst

Dennoch bleiben MySpace und StudiVZ hinsichtlich der Akzeptanz bei Museen und Orchestern weit hinter Facebook zurück.

Lediglich 16 % respektive 23 % der untersuchten Museen und Orchester sind mit einem Profil bei MySpace vertreten. Bei StudiVZ sind es gar nur 13 % der Museen und 9 % der Orchester, die eine offizielle Gruppe haben. Auffällig und erstaunlich ist, dass gerade  Orchester bei MySpace so unterrepräsentiert sind, galt dieses soziale Netzwerk doch lange Zeit als die „Musiker-Plattform” schlechthin.

Die Zahl derer, die allerdings die beiden Netzwerke auch aktiv und regelmäßig für ihre Kommunikation nutzt, ist verschwindend gering: Bei lediglich sechs Kultureinrichtungen liegt der letzte Eintrag weniger als zwei Monate (bei StudiVZ) respektive acht Monate (MySpace) zurück.

Erscheinungsbild
Diejenigen Institutionen, die bei MySpace aktiv sind - und nur diese wurden genauer untersucht -, haben einen individuell gestalteten Auftritt. Auf der Startseite stellen sie sich vor und geben ihre Kontaktdaten sowie nächste Veranstaltungen an und lassen den Twitter-Stream einfließen. Teilweise sind die Auftritte trotz der individuellen Gestaltungsmöglichkeiten (oder vielleicht gerade deshalb) etwas unübersichtlich.

Auch bei StudiVZ werden die Besucher mit einer Profilbeschreibung, entsprechendem Foto und Informationen über die nächsten Veranstaltungen begrüßt.

Zahl der Freunde/Gruppenmitglieder
Die Zahl der Freunde und Gruppenmitglieder variiert zwischen 8 Gruppenmitglieder in einer StudiVZ-Gruppe und 893 Freunden, die der Frankfurter Kunstverein Familie Montez für sich begeistern kann.

Einträge/Interaktion
Bis auf wenige Ausnahmen gibt es lediglich alle paar Wochen einen Eintrag in Form einer Veranstaltungsankündigung oder der Einbindung von Videos und Fotos.

Die Zahl derer, die auf Einträge reagieren bzw. einen Kommentar gepostet haben, reicht von fünf bis zu 74. Wobei sich bei MySpace auch häufig Kommentare wie „Danke fürs Freund sein” finden.

Fazit
MySpace und StudiVZ wird von vielen Kultureinrichtungen vernachlässigt. Sie kommunizieren mit ihren Fans/Freunden in erster Linie über Facebook. Nur wenige der untersuchten Institutionen, die ein Profil bei MySpace oder StudiVZ haben, verzichten auf eine Facebook-Präsenz. In der Regel wird das Facebook-Profil weitaus intensiver gepflegt als die Profile anderer Communities.

Erstaunlich ist, dass StudiVZ kaum genutzt wird und das, obwohl in den Interviews bei der Frage „Warum Social Media?” als ein Grund, die Ansprache einer jüngeren Zielgruppe genannt wurde. Insofern wäre StudiVZ als ein deutschsprachiges Netzwerk (die Mehrheit der Museen und Orchester kommuniziert mit ihren Fans in Deutsch) eigentlich die ideale Plattform, um mit wenig Streuverlust, die entsprechend junge Zielgruppe anzutreffen.

Bisher erschienen:
Teil 1 - Einleitung
Teil 2 - Allgemeine Beobachtungen
Teil 3 - Beliebteste Kanäle
Interview: Werner Lippert, NRW Forum Düsseldorf
Teil 4 - Potential von Videoportalen nicht ausgeschöpft
Teil 5 - Flickr ganz unten auf der Beliebtheitsskala
Interview: Tobias Möller, Berliner Philharmoniker
Teil 6 - Es wird selten gebloggt
Interview: Dr. Alfred Wendel, Duisburger Philharmoniker
Interview: Dr. Helmut Gold, Museum für Kommunikation Frankfurt
Teil 7: Facebook ist der beliebteste Kanal
Interview: Max Hollein, Städel, Schirn und Liebieghaus
Interview: Prof. Dr. Klaus Schrenk, Bayerische Staatsgemäldesammlungen

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Studie Museen und Orchester im Social Web ¦ (7) Facebook ist beliebtester Kanal von Kultureinrichtungen

Freitag, Mai 14th, 2010

Eine Facebook-Fanseite oder auch eine Gruppe ist schnell eingerichtet, Veranstaltungen, Konzerte, Ausstellungen sind fix angelegt und ein Stimmungsfoto ist schnell hochgeladen. Doch reicht das, um mit diesem Kanal erfolgreich Marketing zu betreiben?

Screenshot Landing-Page NRW-Forum DüsseldorfFacebook ist nicht nur innerhalb der soziale Online-Netzwerk das beliebteste, sondern bei Museen und Orchester auch der Social-Media-Kanal der ersten Wahl. In die Wertung wurden alle Gruppen und Fanseiten einbezogen, die eindeutig einer Einrichtung zugeordnet werden konnten. Untersucht wurden die u. a. Eigendarstellung, die Verlinkung mit anderen Social-Media-Kanälen sowie die Anzahl und Art der Pinnwandeinträge. Ein besonderes Augenmerk galt der Vernetzung mit den Gruppenmitgliedern und Fans. Inwieweit bedingen sich Fanzahl und Interaktion? Haben die Museen und Orchester mit den meisten Fans gleichzeitig auch den größten Grad der Vernetzung?

Eigendarstellung ist ausbaufähig
Die Eigendarstellung der Institutionen ist sehr heterogen und reicht von stichpunktartig aufgelisteten Links zu Homepages und speziellen Ausstellungsseiten bis hin zu ausführlichen, teils zweisprachigen Beschreibungen der Institution und ihrer Projekte. Häufig sind unter „Info” Links zu den anderen Social-Media-Kanälen vorhanden bzw. hierfür gesonderte Reiter angelegt.

Logos, Markenkennzeichen und Wiedererkennungssymbole, werden als Profilbild selten genutzt. Orchester bevorzugen i. d. R. ein Bild von sich, Museen hingegen präsentieren sich mit einer Ausstellungsansicht oder der Außenansicht des Hauses.

Auffallend ist, dass viele Museen und Orchester das Angebot eine eigene Vanity-URL einzurichten, um die Sichtbarkeit in der Google-Welt zu verbessern, nur selten wahrnehmen (wer mind. 25 Fans hat, kann sie sich hier registrieren).

Noch seltener als eine eigene Vanity-URL haben die Kultureinrichtungen eine Landing-Page eingerichtet. Die Chance mittels einer individuellen Startseite v. a. die nicht-registrierten Besucher willkommen zu heißen und Orientierung zu bieten nutzt lediglich das NRW-Forum Düsseldorf.

Die Möglichkeiten, externe Anwendungen auf der Fan-Seite einzubinden sind vielseitig und werden von den Kultureinrichtungen auch ganz unterschiedlich genutzt. Zum Standard gehört, dass Blog und/oder Twitter-Stream automatisch einfließen. Schon seltener findet sich die Verknüpfung mit dem Flickr-Account, ein extra Reiter zur Bestellung des Newsletters oder ein prominent platzierter Hinweis auf die aktuelle Ausstellung.

Zahl der Fans/Gruppenmitglieder
Die Zahl der Fans liegt zwischen gerade mal fünf und rund 5.300 (NRW-Forum Düsseldorf). Die meisten Fans haben mit rund 59.000 die Berliner Philharmoniker. Doch Mitglieds- und Fanzahlen sagen noch nichts über die Qualität aus. Wie sehr sich ein Fan tatsächlich verbunden fühlt, zeigt sich erst dann, wenn eine Kultureinrichtung zu einer Aktion aufruft.

Das NRW-Forum etwa, das seine Fans kontinuierlich mit den unterschiedlichsten Themen und auch Aktionen an sich bindet, hat innerhalb nur eines halben Jahres seine 5.300 Fans gewonnen. Andere vergleichbare Museen hingegen, die im Regelfall nur ihre „Standard-Pinnwandeinträge” veröffentlichen, haben weitaus weniger Fans.

Pinnwandeinträge/Postings
Bis auf wenige Ausnahmen gibt es mind. einmal pro Woche, meist mehrmals wöchentlich, einen Pinnwandeintrag. V. a. bei Gruppen sieht man auffallend viele Einträge von Gruppenmitgliedern, die oft nichts mit der Einrichtung selbst zu tun haben. Fans hingegen schreiben wesentlich seltener an eine Fan-Seite und beziehen sich dann auch meist auf das jeweilige Orchester oder Museum. Zwei Museen haben den Reiter Pinnwand sogar deaktiviert und geben nur einen Blick auf ihre Kontaktdaten frei.

Inhaltlich beziehen sich die meisten Einträge fast immer auf Ausstellungs-, Veranstaltungs-, und Konzertankündigungen, Hinweise auf Führungen, Besprechungen in den klassischen Medien. Nur selten erfahren die Fans etwas „persönliches”, das die Kultureinrichtung und die Personen, die dahinter stehen ausmacht: Einblicke in Proben, Neuerwerbung, Ausstellungsvorbereitungen werden kaum gegeben. Das Gros der Postings ist nüchtern und neutral geschrieben, wenig begeisternd und emotionalisierend.

Zusätzlich zu den Ankündigungen geben einige Einrichtungen auch Impressionen von Eröffnungen oder Konzerten wieder, indem sie direkt bei Facebook Fotos und Videos hochladen oder auf ihre entsprechenden Flickr- und Vimeo-/YouTube-Profile verweisen.

Keine der Kultureinrichtungen - das NRW-Forum ausgenommen - verweist regelmäßig auf interessante Beiträge, die sich nicht unmittelbar auf die eigene Einrichtung beziehen. Ein kontinuierlicher proaktiv geführter Dialog mit den Fans scheint nicht Schwerpunkt der Facebook-Aktivitäten zu sein.

Von den etwa vier Einrichtungen, die Fragen an ihre Fans adressiert haben, gab es kaum eine Reaktion seitens der Fans. Ein Grund dafür ist sicherlich dass sich die Museen nicht kontinuierlich mit den Fans vernetzen.

Das Beispiel NRW-Forum zeigt, dass Aktionen (z. B. „schickt uns Fotos eurer beliebtesten Ausstellungskataloge” oder der Kreativ-Wettbewerb zur Robert-Mapplethorpe-Ausstellung) funktionieren, wenn kontinuierlich interessanter Content zur Verfügung gestellt wird.

Interaktion
Die einfachste Reaktion seitens der Fans und Gruppenmitglieder ist es, den „Gefällt-mir-Button” anzuklicken. Die Zahl derer, die so reagieren, variiert sehr stark. Sie reicht von keinerlei Reaktion über regelmäßiges „gefällt mir” bis hin zu über 270 Personen, denen ein Eintrag bei den Berliner Philharmonikern gefällt Natürlich muss man diese Zahlen auch immer in Relation zur Anzahl der Fans sehen. Wichtiger als die absolute Zahl ist eine regelmäßige, kontinuierliche Interaktion.

Bei den Kommentaren sieht es ähnlich aus - sie sind nur selten vorzufinden. In wenigen Fällen entspinnen sich auch Diskussionen unter den Fans. Ausnahmen sind auch hier die Berliner Philharmoniker und das NRW-Forum. Beim NRW-Forum liegt es sicherlich auch daran, dass das Haus stets aktiv auf die Fans zugeht und versucht, mit interessanten Maßnahmen auf sich aufmerksam zu machen, um eine Beziehung aufzubauen. Bis von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, reagieren Kultureinrichtungen direkt auf Kommentare.

Fazit
Eine Facebook-Fanseite bietet Kultureinrichtungen sehr gute Möglichkeiten, mit ihren Freunden ins Gespräch zu kommen, weil sie die Menschen an einem virtuellen Ort erreicht, wo sie sich in erster Linie privat aufhalten, um ihre Kontakte zu pflegen. Es ist also auch für Kultureinrichtungen sinnvoll,  Menschen gerade dort - in diesem „privaten Umfeld” - abzuholen.

Nur viel zu selten geben die Kultureinrichtungen allerdings einen Blick in ihr Inneres frei und weichen von den Standard-Ankündigungen ab. Eine Sprache, die von der üblichen PR-Rethorik abweicht, wäre wünschenswert. Doch Ankündigungen reichen längst nicht aus, um Menschen für sich zu begeistern. Um sie tatsächlich als Fan und Freund des Hauses gewinnen zu können, bedarf es interessanterer Einblicke und auch gelegentlicher Aktionen.

Die Zahl derer, die Social Media in ihre Kommunikation einbinden, steigt stetig. Da Facebook der derzeit beliebteste Kanal bei Museen und Orchestern ist, müssen sie jetzt sofort Beziehungen aufbauen und pflegen, um die potentiellen Besucher an sich zu binden. Die reine Fan-Zahl sagt nur bedingt etwas über die tatsächliche Bindung eines Fans an ein Museum oder Orchester aus. Entscheidend ist, den Fans ein Angebot mit Mehrwert zu präsentieren, damit aus der Beigeisterung auch ein Engagement (sei es ein Museums-/Konzertbesuch oder “Mund-zu-Mund-Propaganda”) für die Kultureinrichtung wird.

Teil 1 - Einleitung
Teil 2 - Allgemeine Beobachtungen
Teil 3 - Beliebteste Kanäle
Interview: Werner Lippert, NRW Forum Düsseldorf
Teil 4 - Potential von Videoportalen nicht ausgeschöpft
Teil 5 - Flickr ganz unten auf der Beliebtheitsskala
Interview: Tobias Möller, Berliner Philharmoniker
Teil 6 - Es wird selten gebloggt
Interview: Dr. Alfred Wendel, Duisburger Philharmoniker
Interview: Dr. Helmut Gold, Museum für Kommunikation Frankfurt

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Studie Museen und Orchester im Social Web ¦ (6) Es wird selten gebloggt im deutschen Kulturbereich

Donnerstag, April 15th, 2010

Blog Gewandhaus Orchester

Blogs werden im Kulturbereich bisher kaum eingesetzt. Ein Blog bietet einen direkten Zugang zur Öffentlichkeit. Es macht eine Kultureinrichtung authentisch und transparent und erlaubt auch einen Blick hinter die Kulissen. Es ermöglicht, sich mit Lesern auf unkomplizierte Weise auszutauschen und Kontakt zu pflegen. Es werden Geschichten erzählt, die den Weg in die Medien nicht finden: Interviews mit jungen Künstlern sowie Hintergrundberichte zu Konzerten und Ausstellungen oder Veranstaltungsankündigungen. Dennoch haben lediglich 22 % der untersuchten Museen und 24 % der untersuchten Orchester ein Weblog. Ausnahmen sind die Duisburger Philharmoniker und das NRW-Forum Düsseldorf, die jeweils sogar zwei Blogs betreiben. Erstere haben zusätzlich mit klasse.klassik ein Blog für Kinder und Jugendliche aufgesetzt, und das NRW Forum Düsseldorf nutzt zusätzlich noch Posterouse. Das Pinakotheken Magazin hingegen gibt  Einblicke in die drei Pinakotheken sowie in die Sammlung Schack-Galerie und das Museum Brandhorst. (Alle deutschen Museums- und Orchesterblogs finden Sie in meiner Blogroll.)

Bereits im Mai 2008 startete der Nassauische Kunstverein sein Blog. Mit dacapo ging dann im September 2008 eines der ersten Orchester-Blogs an den Start, das die Benchmark für alle weiteren Blogs im Kulturbereich festlegte. Damit meine ich Regelmäßigkeit (anfangs mind. ein Posting pro Tag - mittlerweile ist es etwas ruhiger geworden), interessante Einblicke auch hinter die Kulissen, Einbindung von Diashows und Videos sowie immer wieder Aktionen für die Webgemeinde. 2009 kamen weitere Museen hinzu, von denen die ersten ihre Blogs schon wieder einstellten, weil sie sich entweder nur auf eine Ausstellung bezogen - diese Blogs sind nicht in die Wertung eingegangen - oder ohne Angabe von Gründen „auf Eis gelegt” wurden (Museum der Weltkulturen, Frankfurt am Main). Bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2010 haben drei Orchester Blogs eingerichtet (Stichtag für die Bewertung war der 2. Februar).

Erscheinungsbild
Hier gibt es große Unterschiede: von sehr professionell und ansprechend gestaltet bis hin zu lieblos. Bis auf zwei Ausnahmen haben alle Einrichtungen eine Vanity URL registriert, um ihre Sichtbarkeit zu verbessern. Die Chancen, über Plattformverlinkungen den Dialog mit Interessenten zu intensivieren wird von ¾ der untersuchten Kultureinrichtungen genutzt, wohingegen Schlagworte und Kategorien nur bei der Hälfte vergeben werden.

Motivation und Autorenschaft
Über die Motivation ein Blog zu betreiben, erfährt man bei einigen recht viel (Städel Museum, Frankfurt am Main), bei anderen gar nichts und selbst die Blogbeiträge sind nicht namentlich gekennzeichnet. Bei etwas „kryptisch” klingenden Blognamen oder auch bei Blogs, die ein Offline-Projekt begleiten, wäre eine ausführliche Beschreibung über Sinn und Zweck sicher wünschenswert. Gut gelöst hat dies etwa das Museum Neukölln in Berlin. Das Blog ist klar und übersichtlich gegliedert, man erfährt den Sinn und Zweck des Blogs, jeder Beitrag hat einen Verfasser und - es wird täglich gebloggt.

Inhalt und Häufigkeit
Diejenigen Einrichtungen, die regelmäßig bloggen, verfassen meist einmal pro Woche einen Beitrag, einige wenige (NRW-Forum Düsseldorf, Neanderthal Museum in Mettmann, Museum Neukölln) auch mehrmals pro Woche. Inhaltlich befassen sich die Beiträge mit Veranstaltungen, Presseresonanz sowie Ausstellungs- und Konzertankündigungen. Mitunter wird auch ein Blick hinter die Kulissen gewährt, so etwa beim Neanderthal Museum.

Kommentare
Die meisten Institutionen lassen Kommentare auf ihren Blogs zu, auch wenn es nur in seltenen Fällen zu einer Interaktion zwischen Leser und Blogbetreiber kommt. Selbst bei dacapo, die immerhin täglich Leser im oberen dreistelligen Bereich haben, gibt es kaum Kommentare. Kommentiert wird, wenn bewusst Aktionen gestartet werden, um ein Feedback einzufordern. So etwa, wenn Verlosungen oder besondere Events anstehen (Adventskalender, web@classic).

Man muss sich einfach davon verabschieden, dass die Web-Freunde stets und überall reagieren. Die Reaktionen kommen allerdings auch an ganz anderen Stellen. „Die Fragen kommen über Twitter und Facebook und auch über Google Buzz. Wir sind ja auch ein öffentlich zugängliches Haus und so bekommen wir auch Briefe, E-Mails und Anrufe”, äußerte sich Werner Lippert vom NRW-Forum Düsseldorf bei mir im Interview dazu.

Fazit
Blogs sind noch sehr unterrepräsentiert bei den Kultureinrichtungen und werden oft, wenn vorhanden, nur unregelmäßig gepflegt. Auch die Einbindung von Flickr-Slideshows oder Videos wird selten genutzt. Doch gerade Blogs verfügen über das Potential, Blicke hinter die Kulissen zu gewähren und Geschichten zu präsentieren, die den Weg in die klassischen Medien sonst nicht finden.

Teil 1 - Einleitung
Teil 2 - Allgemeine Beobachtungen
Teil 3 - Beliebte Kanäle
Interview: Werner Lippert, NRW Forum Düsseldorf
Teil 4 - Potential von Videoportalen nicht ausgeschöpft
Teil 5 - Flickr ganz unten auf der Beliebtheitsskala
Interview: Tobias Möller, Berliner Philharmoniker

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Studie Museen und Orchester im Social Web

Mittwoch, Februar 10th, 2010

foto

Ein sprunghaftes Ansteigen von Twitter-Accounts und Facebook-Fanseiten von Kultureinrichtungen innerhalb des vergangenen Jahres lassen auf den ersten Blick vermuten, dass Kultureinrichtungen das Social Web entdeckt haben. Doch ist dem wirklich so? Und wenn ja, wie sehen die Aktivitäten aus? Wie viele Kultureinrichtungen sind es tatsächlich, die aktiv das Social Web nutzen? Sind es nur die „großen” Häuser oder sehen es auch kleine Häuser als attraktiv an, im Social Web präsent zu sein?

Diesen und anderen Fragen will ich in den nächsten Wochen nachgehen.

Ausgangssituation
In Deutschland gibt es allein rund 6.500 Museen und Ausstellungshäuser und die Deutsche Orchestervereinigung listet 133 Kultur- und Kammerorchester. Nicht zu vergessen, die Bibliotheken, Festivals, Musik(hoch)schulen, Theater, Literaturhäuser, Archive, Chöre und so weiter und so fort. Wenn man all diese Einrichtungen zusammenzählt, kommt man leicht auf eine fünfstellige Zahl deutscher Kulturinstitutionen. Dagegen mutet die Zahl der im Social Web Aktiven geradezu bescheiden an.

Methode
In meiner Untersuchung beschränke ich mich auf Museen (ich verwende den Begriff Museen synonym für Museen, Ausstellungshäuser, Kunstvereine) und Orchester. Aufgrund der hohen Anzahl kultureller Einrichtungen in Deutschland (u. a. Schauspiel- oder Opernhäuser, Festivals etc.) ist eine Begrenzung notwendig, um eine sinnvolle Analyse durchzuführen. Qualität geht in auch in diesem Fall vor Quantität. Die Auswahl der beiden Kategorien, Museen und Orchester hängt - ganz ehrlich - auch mit meinen persönlichen Vorlieben und Erfahrungen zusammen. Die Gegenüberstellung Orchester/Museen wird - so meine Erwartung - sicherlich aufzeigen, dass es im Bereich der Kommunikation kultureller Einrichtungen nicht nur Unterschiede in Bezug auf die „Größe” der Einrichtungen geben wird. Vielleicht ist das Kommunikationsverhalten - zumindest bezogen auf das Social Web - ja auch abhängig, welche Inhalte wie in dieser Welt kommunizierbar sind?

Vorgehen
Selbst bei Beschränkung auf zwei Kategorien ist eine weitere Eingrenzung der zu untersuchenden Einrichtungen notwendig. Hierbei bin ich u. a. mit einer, wie ich natürlich weiß, sehr vereinfachenden Prämisse vorgegangen: eine geringe Webpräsenz lässt auf noch geringere Aktivitäten im Bereich Social Media schließen.

Auswahl der Orchester
Die zu untersuchenden Institutionen habe ich folgendermaßen recherchiert. Im Falle der Orchester war es relativ einfach. Die Anzahl 133 ist überschaubar und bei der Deutschen Orchestervereinigung sind alle Kultur- und Kammerorchester gelistet. Eingang in die Untersuchung fanden alle jene Orchester, die mindestens 20.000 Google-Einträge haben, denn dies ist für mich ein Indiz dafür, dass sie im Netz rege sind. Mir ist sehr wohl bewusst, dass dies noch nichts über Social Media-Aktivitäten aussagt und begrenzte „Google-Treffer” auch andere Ursachen haben können, als eine bescheidene Social Media-Präsenz. Dazu in einem späteren Beitrag mehr.

Auswahl der Museen
Schwieriger war es, Museen zu recherchieren (nicht alle Museen sind auch Mitglied beim Deutschen Museumsverband) und dann von den rund 6.500 Museen eine überschaubare Zahl zu untersuchen. Da sich bei Wikipedia eine sehr umfangreiche Liste deutscher Museen findet, diente diese mir als erstes Auswahlkriterium. Im nächsten Schritt hatte ich festgelegt, dass ich nur all die Museen in die „enger Auswahl” nehme, die bei Google mindestens 50.000 Einträge haben. Bei kleineren Einrichtungen, die mir erst im Laufe des Beobachtens und Vergleichens aufgefallen sind, hab ich diejenigen zusätzlich mit aufgenommen, die mindestens 100 Follower bei Twitter und/oder Fans auf der Facebook-Fanseite haben.

Von den 6.633 Museen und Orchestern blieben letztendlich insgesamt rund 160 111, die ich mir näher ansehe. Über die Ergebnisse werde ich an dieser Stelle regelmäßig berichten.

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Mein Kunstabenteuer

Montag, September 22nd, 2008

Mein liebstes Projekt – Mein Kunstabenteuer – ging am Freitag mit der Prämierung der Kunstabenteurerin 2008 zu Ende. Dieses Projekt, das mich nun knapp ein Jahr – von der ersten Idee, über die Konzeption bis zur Umsetzung – begleitet hat, will ich nun an dieser Stelle vorstellen.

Was verbirgt sich dahinter?

Die Idee zu diesem Projekt entstand, weil eines der fünf Mindelheimer Museen – das Heimatmuseum – ein Schattendasein führt. Untergebracht in einem ehemaligen Kloster birgt es zwar zirka 20.000 Exponate, die personelle und damit auch finanzielle Situation der Stadt lässt allerdings nur Öffnungszeiten am Donnerstagnachmittag und an jedem zweiten Sonntag im Monat zu. Nicht nur, aber auch, deshalb soll das Museum ins Jesuitenkolleg umziehen, wo sich bereits drei andere Museen befinden.

Um die Bevölkerung dennoch für dieses Museum und seine Schätze zu begeistern, wurde das Projekt „Mein Kunstabenteuer“ ins Leben gerufen. Der Kulturamtsleiter Christian Schedler war sofort von meiner Idee begeistert. Auch der Chefredakteur der örtlichen Tageszeitung, Johann Stoll, war bereit als Dritter im Bunde der Kooperationspartner alle zwei Wochen einen Platz für einen Artikel in der Mindelheimer Zeitung bereit zu stellen.

Die Idee

Idee des Projekts war es, dass „Leute, wie du und ich“ ins Heimatmuseum gehen, sich ein Objekt aussuchen, begründen weshalb ihnen dieses Werk so gut gefällt und sich mit ihm fotografieren lassen. Die Erklärungen wurden redaktionell überarbeitet und im vierzehntägigen Rhythmus mit Foto veröffentlicht. Zeitversetzt wurden die einzelnen Kunstabenteuer noch auf einer eigens dafür eingerichteten Internetseite der Stadt eingestellt. Am Ende waren es 16 Kunstabenteurer, die ganz unterschiedliche Objekte entdeckt hatten: Von Schmuck, über Möbel und Gemälde bis hin zu Skulpturen und Spielzeugen.

Nutzen für das Museum

Einerseits stiegen die Besucherzahlen an. Die Besucher nahmen den Artikel als Anlass endlich ins Museum zu gehen und waren schon vorab gut informiert. Gleichzeitig war das Heimatmuseum über sechs Monate regelmäßig in der Zeitung. Das Heimatmuseum war im Gespräch. Menschen, die ansonsten nichts oder nur wenig mit Kultur zu tun haben, lasen plötzlich die Geschichten, welche die Kunstabenteurer erlebt hatten. Teils weil sie die betreffende Person kannten, das Foto ansprechend war oder auch nur weil der „gehobene Schatz“ das Interesse weckte. Ehrlich gesagt, war für mich das Schönste, dass gerade die „Nicht-Kulturbeflissenen“ sich dadurch angesprochen fühlten. Ganz bewusst hatten wir keine hoch-wissenschaftlichen Abhandlungen geschrieben. Die Eindrücke der jeweiligen Personen waren viel wichtiger, ergänzt durch ein paar Daten und Fakten zum jeweiligen Objekt. Es wurden Geschichten erzählt und Einblicke in manch privaten Gedanken der Kunstabenteurer gewährt.

Das Ende

Mit der achtjährigen Julia wurde am Freitagabend eine Kunstabenteurerin prämiert, wie wir es uns als Organisatoren nicht besser hätten wünschen können. Für Julia war es nämlich damals im März der allererste Besuch eines Mindelheimer Museums. Als Preis hat sie einen Erlebnistag, den sie gemeinsam mit Freunden im Museum verbringen darf, gewonnen. Dass Julia sich auf ihren nächsten Museumsbesuch schon sehr freut, versteht sich da fast schon von selbst. Und ob das Ende jetzt der Anfang einer großen Museumsfreundschaft wird, wird sich zeigen …

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